Foto: Luise Wagener

Vegane Mensa: Mythos und Wahrheit

Die neu eröffnete vegane Mensa Veggie 2.0 erregt Aufsehen, doch trotz vieler Rückmeldungen sind einige Unwahrheiten im Umlauf. Wir klären die größten Mythen auf.

von Cosima Kopp

Veganer werden von Fleischessern getrennt und können nicht mehr gemeinsam in der Mensa essen.”

Das studierendenWERK möchte niemanden zum Veganismus bekehren. Selbstverständlich ist es möglich, das vegane Essen auch in die Mensa in der ersten Etage, oder andersherum, mitzunehmen. Oder ihr setzt euch an einem der zahlreichen Plätze auf der Außenterrasse zusammen.

Es gibt keine veganen Gerichte in den anderen Mensen.”

Tatsächlich ist das Speiseangebot in den Mensen des studierendenWERKs Berlin bereits zu 41 Prozent vegan, weitere 15 Prozent sind vegetarisch. In jeder Mensa wird auch weiterhin täglich mindestens ein veganes Gericht angeboten werden. Auch in der großen Mensa in der ersten Etage der Hardenbergstraße gibt es weiterhin bis zu drei vegane Gerichte täglich. Wer eine große Vielfalt ohne Kompromisse haben möchte, für den lohnt sich der Besuch der Veggie 2.0 allemal.

Vegan ist teurer.”

Auch in der neuen veganen Mensa reicht der Studierendengeldbeutel vollkommen aus. Die Preisspanne liegt im selben Bereich wie die der anderen Mensen. Hauptgerichte, wie Erbseneintopf oder Spaghetti mit Getreidebolognese bekommt ihr ab 1,45 bis 3,80 Euro, Suppe für 60 Cent und zum Dessert die rote Grütze mit Vanillesauce für 65 Cent. Außerdem gibt es eine tolle Auswahl an veganem Kuchen und besonderen Angeboten, z. B. eine orientalischen Gemüsepfanne oder Quinoa-Burger. Den aktuellen Speiseplan gibt es hier.

Die selbstgemachten Nudeln kann man für Zuhause kaufen.”

Die hauseigene Nudelmanufaktur kann bis zu 150kg pro Stunde produzieren, damit könnte schon bald der Bedarf des Standorts in der Hardenbergstraße abgedeckt werden. Derzeit produziert die Nudelmaschine 30kg Nudeln am Tag. Ein Verkauf der Nudeln ist geplant, wann es damit allerdings losgeht, ist derzeit noch nicht klar.

Jeder darf in der Mensa essen.”

Die Mensen des studierendenWERKs sind keine öffentlichen Kantinen und zuallererst für die Studierenden da. Es ist dem studierendenWERK zwar gestattet, Hochschulbeschäftigte und -gäste zu versorgen, dies muss jedoch kostendeckend erfolgen. Studierende zahlen daher einen geringeren Preis als die beiden anderen Gästegruppen, müssen ihren Imma-Status aber mit jedem Besuch durch Vorzeigen des Studierendenausweises nachweisen.


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