Urlaub in Berlin

Dieser Sommer ist, nun ja, anders. Hier erfahrt ihr, wie ihr euch trotz geplatzter Reisepläne auch in Berlin wie im Urlaub fühlen könnt.

13.07.2020

Evdokia

Being stuck in Berlin for the entire summer doesn’t sound too bad: the weather is (for the most part) lovely, and during the semester break, you normally get the chance to explore the city’s hidden summer gems, such as idyllic, lesser-known lakes, open-air techno parties, and indie flea markets.

But the unprecedented coronavirus crisis has limited the entertainment options in the German capital (and taking that island-hopping holiday in Greece is a rather painfully complex issue at the moment). So, if, for you, summer is part and parcel with travelling, swimming and sunbathing, you can get a small fix of all that by taking the F10 ferry from the Wannsee pier to Alt-Kladow in Spandau. The ferry ride is short and sweet: 20 minutes of sailing the waters of the Greater Wannsee and the River Havel, past the Schwanenwerder island and all the way to the shore of Alt-Kladow. A little promenade with a swimming spot, restaurants, and a playground awaits you at this picturesque part of Spandau. And the best part: the F10 ferry line is part of the BVG network, which means that you can experience this mini voyage with your campus card — no additional ticket needed.

(Foto: IVAN JASIKOVIC/PIXABAY.COM)

Cosima

Wie wäre es mit einem Tagesausflug nach Wedding? Im Volkspark Rehberge gibt es einiges zu entdecken. Auf den 90 Hektar habt ihr die Möglichkeit, mit genug Abstand auf einer der Liegewiesen euren Tag zu verbringen, die Seen zu erkunden oder bei den Tiergehegen Rehe, Hirsche und Wildschweine zu besuchen. Wer an besonders heißen Tagen Lust auf eine Abkühlung hat, sollte den benachbarten Plötzensee aufsuchen. Für nur 3 Euro könnt ihr im Strandbad Plötzensee eure Füße im Sand vergraben – Urlaubsfeeling pur.

Bei Sonnenuntergang könnt ihr euch dann auf den Weg zum Freiluftkino Rehberge machen. Umgeben von einem Wäldchen lassen sich hier nicht nur tolle Filme schauen, sondern auch Sterne beobachten. In der Saison 2020 erwartet euch ein tolles Programm aus neuen Filmen, wie Systemsprenger, Little Women und dem Oscar Best-Picture-Gewinner Parasite, und Kult-Klassikern, wie Dirty Dancing und Rocky Horror Picture Show. Aufgrund der aktuellen Lage müssen Tickets im Voraus online gebucht werden. Der Eintritt beläuft sich auf 8,50 Euro.

(Foto: S. HERMANN & F. RICHTER/PIXABAY.COM)

Mandy

Die grüne Metropole Europas? Das ist zweifelsohne Berlin. Doch wer von euch kennt bereits den Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow? Dort findet ihr zwar keinen der stadtüblichen hippen Flohmärkte und Foodtrucks, dafür jedoch 34 Hektar denkmalgeschützte Bau- und Gartenkunst aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, großzügig angelegte Wege, Schauhausgärten und naturbelassene Wiesen, Wälder und Gewässer. Für einen symbolischen Euro seid ihr gern gesehener Parkgast und Corona kreuzt eure Pläne, dank der weitläufigen Flächen, auch nicht.

Wer sich am Grün sattgesehen hat, der*die kann auf dem Weg zurück in die Stadt seinen Kulturdurst stillen. Das Museum Pankow in der Heynstraße 8 zeigt eine sehr gut erhaltene Wohnung aus der Gründerzeit. Sie wurde einst von dem ehemaligen Fabrikanten Fritz Heyn bewohnt und verfügt sogar über ein sogenanntes ‚Berliner Zimmer‘. Aber Achtung, vorbeigeradelt seid ihr hier schnell. Denn das Museum liegt in einem gewöhnlichen Wohnhaus in der ersten Etage. Nach dem Museumsbesuch unbedingt daran denken, ein paar Schritte in den wundervoll angelegten Innenhof zu wagen.  

(Foto: PEXELS/PIXABAY.COM)

Daniela

Schlösser besichtigen ­– das macht man doch eigentlich nur im Urlaub. Zum gediegenen Städtetrip-Feeling zu Hause in Berlin kommt ihr einfach mit dem Bus M45 oder mit dem Fahrrad. Wer bei Sonnenschein und knappem Budget keine Lust auf alte Gemäuer und Eintrittsgeld hat, der*dem sei dennoch ein Spaziergang durch den ebenso kunstvollen wie beeindruckenden Schlossgarten Charlottenburg empfohlen. Hier kommt ihr sogar umsonst rein!

Um in die „verbotene Stadt“ zu gelangen, muss man zwar nicht unbedingt nach China reisen, aber zumindest Berlin verlassen. Wünsdorf, das zu Zossen gehört, liegt rund 50 Kilometer südlich der Hauptstadt und war ab 1945 ein sowjetischer Militärstützpunkt. Der Ort blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Die militärischen Anlagen stammen bereits aus der Kaiserzeit und wurden im Ersten und im Zweiten Weltkrieg genutzt. Heute findet ihr in der „Bücher- und Bunkerstadt“ zahlreiche Baudenkmäler und leerstehende Häuser, die ein beliebtes Motiv bei Urban-Exploring-Fotograf*innen sind.

(Foto: FRANK MEITZKE/PIXABAY.COM)

#Kultur & Freizeit  #Lifestyle