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Junge Urlauber*innen rennen ins Meer.

Umfrage: Fahrt ihr in den Urlaub?

Der Sommer ist endlich da – die Corona-Lockerungen auch. Das Werkblatt hat dies zum Anlass genommen, Studis zu ihren Urlaubsplänen zu befragen.

20.07.2021

von Viktoria Eckert

Sächsische Schweiz

"Einen festen Plan für den Sommer gibt's nicht"

Einen festen Plan für den Sommer gibt's nicht. Ich möchte eine Woche wegfahren. Letztes Jahr hat das mit dem Rad und Zelt zur Mecklenburgischen Seenplatte richtig gut funktioniert. Das könnte ich mir dieses Jahr wieder vorstellen. Eine andere Idee wäre, nach Österreich oder in die Sächsische Schweiz zu fahren, um dort zu wandern. Mal schauen, was es letztendlich wird. Ansonsten spiele ich auch gerne Urlaub im Garten. Das ist auch schon sehr erholsam, einfach mal raus aus der Stadt zu kommen. Außerdem stehen zwei Festivals an. Ich bin gespannt, ob sie denn nun wirklich stattfinden wegen der Delta-Variante. Aber eigentlich find ich es auch ganz schön, nicht über Fliegen nachzudenken und stattdessen die nähere Umgebung zu erkunden. Gerade bei solchen Außenaktivitäten mache ich mir auch wenig Sorgen wegen Corona.

Larissa, 28 Jahre, studiert im Bachelor Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin


(Foto: Julius Silver / pixabay.com)

Die Temple Bar in Dublin

"Keine großen Bedenken mehr"

Ich persönlich habe nach recht langer Zeit in der Pandemie keine großen Bedenken mehr. Solange es kein Gebiet mit sehr hohen Inzidenzen ist oder mit einer Variante, die sich hier noch nicht ausgebreitet hat, würde ich aktuell auch gern in den Urlaub. Leider erlaubt das meine Bachelorarbeit aber nur begrenzt. Ich habe trotzdem Anfang September mit der Familie einen Wochenendtrip nach Dublin geplant. Wenn es die Bachelorarbeit erlaubt, fahre ich auch mit drei Freunden zum Campen irgendwo in der Region Österreich/Schweiz/Italien, da hätten wir dann sowieso kaum mit anderen Menschen Kontakt.

Robin, 25 Jahre, studiert im Bachelor Technische Informatik an der TU Berlin


(Foto: Leonhard Niederwimmer / pixabay.com)

Fahrrad auf einem ländlichen Schotterweg

"Es mir wichtiger, das Pandemietreiben nicht zu unterstützen"

Ich bin letztes Jahr nirgendwo hingefahren und dieses Jahr ist das auch nicht in Planung. Mir ist das erstens alles zu ungewiss, wie sich die Inzidenzen weiterentwickeln und zweitens finde ich Urlaub auch nicht wirklich entspannend, wenn man ständig auf die vielen möglichen Maßnahmen je nach Bundesland oder Land achten muss (wobei mich die Maßnahmen im Alltag überhaupt nicht stören). Ich würde mich zwar freuen, mal wieder irgendwohin zu fahren, sei es auch "nur" an die Ostsee – aber da ist es mir wichtiger, das Pandemietreiben nicht zu unterstützen, denn ohne Auto und eigenes Ferienhaus ist man im Urlaub dann ja doch immer auf andere Leute und öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Da würde ich eher mal einen Tag lang einfach mit dem Fahrrad am grünen Rand von Berlin durch die Gegend düsen und im Wald picknicken.

Johanna, 24 Jahre, studiert im Bachelor Werkstoffwissenschaften an der TU Berlin


(Foto: silviarita / pixabay.com)

Schloss Neuschwanstein

"Wie das dann im Hotel wird, müssen wir dann sehen"

Meine Familie und ich wollen im August eine Woche nach Füssen (Bayern) fahren und dort Sightseeing machen und die Gegend erkunden. Einen Tag wollen wir eigentlich auch das Schloss Neuschwanstein besuchen, aber das kann man zurzeit nur unter strikten Corona-Maßnahmen tun und nur, wenn man zuvor online Karten gekauft hat (die nicht zurückerstattet werden können) oder man um 8 Uhr bereits an der Tageskasse steht. Und so wirklich in Ruhe kann man es von drinnen auch nicht besichtigen, da sie die Besichtigung nur mit Führung machen und das in einer festen Zeit. Wie das dann im Hotel wird, müssen wir dann sehen. Letztes Jahr zur selben Zeit gab es zum Frühstück Papiertüten gefüllt mit Brötchen, Butter, Belag und einem Ei. Hoffentlich wird es nicht wieder so. Ansonsten lässt mich das eher kalt, da ich komplett geimpft bin und somit, zumindest theoretisch, mit keinen großen Einschränkungen zu rechnen habe.

Alexander, 25 Jahre, studiert IT-Systems Engineering am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam


(Foto: Adam Derewecki / pixabay.com)

Blick auf Potsdam und die Havel

"Außerhalb von Deutschland erstmal gar nichts"

Ich habe Ausflüge geplant, allerdings nur innerhalb Berlins und Brandenburgs. Außerhalb von Deutschland erstmal gar nichts. Ich habe nämlich Angst, wegen Corona in einem Land festzustecken aus irgendwelchen plötzlichen Gründen. Bin zwar voll geimpft, aber man weiß nie heutzutage. Ich achte außerdem bei allen Ausflügen und Veranstaltungen darauf, im Notfall das Geld zurückbekommen zu können, falls es aus Corona-Gründen ausfällt oder verschoben werden muss – Gutscheine finde ich nämlich schrecklich.

Nessi, 29 Jahre, studiert im Master Informatik an der Beuth Hochschule Berlin 


(Foto: Kai Vogel / pixabay.com)

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