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Herbstlicher Waldweg bei Sonnenschein

Tipps gegen den Herbstblues

Dunkle Jahreszeit und "Lockdown Light" – im Herbst 2020 ist es besonders schwer, bei Laune zu bleiben. Die Redaktion teilt ihre persönlichen Tipps.

13.11.2020

Viktoria

Im Herbst werden die Tage kürzer und der Himmel zeigt sich in grauer Tristesse, oftmals überträgt sich diese Stimmung auf Körper und Seele. Um dem Herbstblues zu entfliehen, habe ich ganz unterschiedliche Wege gefunden: Ein Spaziergang an frischer Luft ist mein Allheilmittel gegen Anflüge von Lethargie und Antriebslosigkeit. Falls sich dann noch ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken kämpfen und die Stadt in ganz besonderes Licht tunken, der Duft und das Geräusch von Herbstlaub die Sinne erreichen, zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite.

Ansonsten lässt es sich mit einem Buch ganz wunderbar an verschiedenste fantastische Orte reisen, um eine Pause vom Herbstblues zu nehmen und dem Geist neue Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Mit neugewonnenem Schwung erscheinen Aufgaben für Arbeit oder Uni plötzlich schaffbar – und der innere Schweinehund, welcher bei mir im Herbst und Winter am aktivsten ist, kommt gar nicht erst zum Vorschein.

 

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Mandy

Trübsinn, Katzenjammer, Niedergeschlagenheit. Das sind die Zustände, die in dem Wort Blues verborgen liegen und die wie jedes Jahr fast pünktlich zum 1. November auf der Matte stehen. Dieses Jahr nimmt die Herbstdepression sogar nochmal doppelt an Fahrt auf, wir können nicht mal eben mit der besten Freundin ins Café oder abends mit den Kolleg*innen ins Restaurant gehen.

Mein Tipp: Akzeptanz. Wehrt euch nicht dagegen, wenn Netflix zur temporären Dauerunterhaltung wird oder euch der Berliner Nieselregen davon abhält, überhaupt nur einen Schritt vor die Tür zu gehen. Stellt euch einfach vor, dass es gerade vielen anderen Menschen ähnlich geht und dass es auch in Ordnung ist, im November mal nicht so voller Tatendrang zu sein. Denn im Inneren gegen die Trägheit anzukämpfen kostet Energie, und die fehlt uns ja in diesem Zustand irgendwie eh schon.

 

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Daniela

Yogastudio zu, Museen zu, Restaurants und Bars zu … Für Menschen, denen die Veranlagung zur Stubenhockerei fehlt, ist der aktuelle „Lockdown Light“ ganz schön herausfordernd.

Mein Tipp: Auf jeden Fall jeden Tag vor die Tür gehen und etwas Tageslicht für die Produktion von Vitamin D tanken. Wem es nicht zu kalt ist (mir leider schon), der*dem empfehle ich zu joggen, denn das Auspowern hebt zusätzlich die Laune. Ansonsten ist dank des sonnigen Wetters auch eine gute Zeit für Waldspaziergänge oder Radtouren mit Freund*innen. Die kann man ja zum Glück (in kleinem Kreis) auch weiterhin treffen.

Da viele Freizeitaktivitäten nun wegfallen, versuche ich den November zu nutzen, um ausnahmsweise mal nicht erst in letzter Minute alle Weihnachtsgeschenke zu kaufen – und zwar ganz altmodisch offline. Wer sich nicht häufiger als unbedingt notwendig in Geschäften aufhalten möchte, muss trotzdem nicht beim bekannten Onlineversandhändler bestellen. Auch einige kleine lokale Läden haben Webshops auf ihrer Seite oder verkaufen über andere Plattformen.

 

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