Bild: ALEXANDRA KOCH/PIXABAY.COM
Illustration mit Videokonferenzen auf mehreren Bildschirmen

Spieleabend per Videokonferenz

Videokonferenzen sind in der Arbeitswelt ein alter Hut, doch in der Corona-Pandemie sind sie auch für Treffen unter Freund*innen beliebt geworden.

28.01.2021

von Wendy Sexton

Gemeinsames Quatschen tut gut und es gibt sogar die Möglichkeit, einen richtigen Spieleabend online zu veranstalten. Nachfolgend einige Vorschläge für einen spaßigen digitalen Abend mit Freund*innen:

Scribbl

Scibbl spiele ich häufig und gerne online mit meinen Freund*innen. Auf der Website startet eine*r das Spiel im privaten Modus und teilt den Link mit den anderen. Nachdem sich alle zugeschaltet haben, geht es los: Eine*r zeichnet, die anderen raten. Die Antworten werden im vorgesehenen Chatfeld eingetragen. Nach Ablauf der Zeit wird die Runde beendet und Punkte je nach Schnelligkeit vergeben. Achtung: Auf die richtige Rechtschreibung kommt es hier an! Im Vergleich zur analogen Variante des Spiels ist das Zeichnen mit der Maus ein echter Schwierigkeitsfaktor und sorgt für besonders witzige Ergebnisse.

Codenames

Codenames kennen manche von euch vielleicht als analoges Spiel. Inzwischen gibt es ein Online-Pendant. Ihr müsst mindestens zu viert sein, um zwei Gruppen zu bilden (rot und blau). Anschließend bestimmt jede Gruppe einen Spymaster und eine Person erstellt einen Spiellink.

Vor euch seht ihr 25 Wortkarten. Nur die beiden Spymaster können die Farben der Karten sehen, die entweder rot, blau oder neutral sind. Ihre Aufgabe ist es, mit nur einem assoziativen Wort einen Hinweis für die eigene Gruppe zu geben, welche Worte zu ihrem Team gehören. Dabei sollten mit einem Wort möglichst viele Begriffe angedeutet werden, deren Anzahl dazu gesagt werden darf. Das Team, das zuerst alle seine Begriffe erraten hat, knackt den Code und gewinnt das Spiel.

Among Us

Dieses Spiel hat in der letzten Zeit einen wahnsinnigen Hype erfahren. Der Spielmechanismus erinnert an das beliebte Partyspiel Werwolf, im Prinzip ist es aber eine Mischung aus Onlinegame und gemeinsamer Diskussion. Das Spiel ist kostenlos im App- und Playstore erhältlich, auf dem Desktop kostet es im Moment 3,99 Euro.

Es spielen vier bis zehn Spieler*innen, von denen ein bis drei die Impostors, also die Killer sind. In der Spielphase laufen alle Spieler*innen in einem virtuellen Raumschiff umher, bis einer der Impostors ein Crewmitglied tötet. Sobald das geschieht, beginnt die Diskussionsphase, bei der die Crewmates versuchen, den*die Killer*in zu enttarnen. Schließlich wird abgestimmt, wer getötet werden soll und eine neue Runde beginnt. Gewonnen hat das Team, das die andere Seite zuerst ausgelöscht hat. Darüber hinaus gibt es weitere Spielmechanismen und Wege zu gewinnen.

Die Klassiker: Stadt Land Fluss & Wer bin ich?

Ohne plattformbasierte Hilfsmittel können auch die zeitlosen Klassiker Stadt, Land, Fluss oder Wer bin ich? in einer Videokonferenz für den gewünschten Spaßfaktor sorgen. Durch das Hinzufügen weiterer Kategorien wie Schimpfwort, Kosename oder nutzloser Gegenstand kann dem Spiel Stadt, Land, Fluss zusätzlich ein frischer Wind eingehaucht werden. Der Spielmechanismus gehört quasi zur Allgemeinbildung, weshalb ich diesen hier nicht mehr erläutern werde.

Bei Wer bin ich? müssen in der Online-Version die Regeln umgekehrt werden. Das Spiel wird eher zu einem "Wer bist du?", denn jede*r Teilnehmer*in überlegt sich eine berühmte Person für sich selbst. Die anderen dürfen nun reihum Ja-Nein-Fragen stellen, um herauszufinden, um welchen Charakter es sich handelt. Wer es errät, erhält einen Punkt, dann ist die nächste Person an der Reihe.

 

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