Foto: Felix Noak / stW BERLIN
Studierende im Hörsaal

Semesterstart: Worauf wir uns am meisten freuen

Endlich wieder Uni – live und vor Ort! Die Redaktion schwelgt schon mal in Vorfreude ...

12.10.2021

Jennifer

Für mich ist der Start ins Wintersemester 2021/22 ein ganz besonders spannender: Obwohl ich bereits im dritten Mastersemester studiere, werde ich die Vorlesungen und Seminare nach zwei Online-Semestern zum ersten Mal vor Ort besuchen. Aus den kleinen Kacheln mit den vielen (oder je nach Unterhaltungswert der Veranstaltung eben auch wenigen) teils verpixelten Gesichtern meiner Kommiliton*innen und Dozierenden im Zoom-Call werden nun Menschen aus Fleisch und Blut.

Daher freue ich mich auf all das, was wir im Online-Semester so schmerzlich vermisst haben: Den Smalltalk in Hörsälen und auf dem Campus, das gesellige Miteinander in einer Referatsgruppe, nachdem alles Fachliche besprochen wurde, das gemeinsame Mittagessen in der Mensa, der Gang von Hörsaal zu Hörsaal, selbst der leicht panische letzte Wissensabgleich vor einer Klausur – all das komplettiert den Studi-Alltag nun (wieder).

Es ist ein ganz anderes Gefühl, Wissen in den physischen Räumen der Uni aufnehmen zu können als zu Hause zwischen den vielen Ablenkungsmöglichkeiten, die das Privatleben und die eigenen vier Wände bieten. Das Gefühl, lediglich in wöchentlich stattfindende Online-Weiterbildungskurse neben dem Online-Yoga-Kurs einzuschalten weicht einer echten Zugehörigkeit zu einer Bildungsinstitution, die nun auch physisch statt nur im Kopf wieder den Platz einnimmt, den ein Studium einnehmen sollte.

(Foto: Felix Noak / stW BERLIN)

Viktoria

Mit Blick auf das neue Semester freue ich mich in erster Linie natürlich auf das Wiedersehen mit Kommiliton*innen und Lehrenden – so richtig live und in echt! Nach eineinhalb Jahren Digitalsemester wird das gefühlsmäßig wahrscheinlich wie ein erster Schultag, schließlich ist man größere Menschenansammlungen ja gar nicht mehr gewohnt.

Ich bin mal gespannt, in welchem Umfang es tatsächlich Lehrveranstaltungen vor Ort geben wird und was daraus wird, sollten die Infektionszahlen in den nächsten Wochen wieder ansteigen. Prinzipiell verspüre ich jetzt aber erstmal Vorfreude: auf den schönen Campus in Dahlem, leckeres Essen in den Mensen und den Besuch von Bibliotheken zwischen Lehrveranstaltungen – einfach die Dinge, welche zum Studierendendasein dazugehören und vor Corona mehr oder weniger selbstverständlich waren. Vielerorts wird das Wintersemester 2021/22 ja als „Übergangssemester“ bezeichnet, welches den Weg zu einem einschränkungsfreien Sommersemester 2022 ebnen soll. Ob Übergang oder nicht, ich empfinde es schon als große Erleichterung, zumindest teilweise zurück an die Uni zu können.

In diesem Sinne: Lasset das Semester beginnen!

(Foto: Felix Noak / stW BERLIN)

Mengna

Auf das kommende Semester freue ich mich sehr. Da gibt es so vieles! Zum Beispiel die Mensa in der Hardenbergstraße habe ich in den zwei Jahren sehr vermisst und natürlich Kommiliton*innen und Freund*innen wiederzusehen. Ich glaube, darauf freue ich mich am meisten. Mir hat das schon echt gefehlt, die Begegnungen in der Uni, zusammen Mittag zu essen und zu quatschen.

Zu Beginn der Pandemie hätte ich es nicht gedacht, aber ich bin wirklich froh, dass es wieder einige Präsenzveranstaltungen gibt. Es macht einfach mehr Spaß, in Präsenz Seminare zu besuchen und ich habe auch für mich feststellen können, dass ich mich viel besser auf die Seminarinhalte konzentrieren kann als bei digitalen Veranstaltungen. Und natürlich bin ich auch total gespannt auf die Unisportkurse, die jetzt echt lange nicht live stattfinden konnten und auch auf das Erasmus-Programm. Leider ist mein Auslandssemester ins Wasser gefallen, aber jetzt ist das glücklicherweise wieder möglich. Auf eine Veranstaltung freue ich mich besonders. Am 29. – 31. Oktober findet nach zwei Jahren endlich wieder der Rundgang der Universität der Künste in Präsenz statt. Das wird super!

(Foto: Felix Noak / stW BERLIN)

Mandy

In zwei Wochen beginnt für mich nicht nur das neue Semester. In zwei Wochen beginne ich einen komplett neuen Studiengang in einer neuen Stadt an einer neuen Universität. Da gibt es vieles, worauf man sich freuen kann.

Wie das Semester gestrickt sein wird – ob online, in Präsenz oder in hybrider Form – das weiß ich noch nicht. Aber freuen werde ich mich darauf, vielleicht mal wieder zwischen Kommiliton*innen sitzen zu können, dafür weniger Zeit am Bildschirm und abwechslungsreichere Tage verbringen zu können. Im Masterstudiengang „Kultur und Geschichte Ost- und Mitteleuropas“ an der Europauniversität Viadrina in Frankfurt (Oder) freue ich mich insbesondere auf die russische und die polnische Sprache, die feste Bestandteile des Studiengangs sind. Mit nur ein paar Schritten über die Oder kann ich meine Polnischkenntnisse dann sofort testen. Hoffen wir, dass Corona keinen Strich durch diese Pläne macht.   

(Foto: Felix Noak / stW BERLIN)

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