Foto: JAN ERIC EULER/DSW
Studentin sitzt in ihrem Zimmer am Schreibtisch und schaut nachdenklich.

Produktiv schreiben im Homeoffice

So richtig klappt das noch nicht mit der Produktivität im Homeoffice? Unsere Schreibtutorin hat ein paar Tipps für euch.

06.04.2020

Gastbeitrag von Paula Ziethmann

Richte dir einen Arbeitsplatz ein.
Deine (Text-)Arbeit und Privates räumlich zu trennen, kann dabei helfen fokussierter zu arbeiten.

Minimiere Bildschirmablenkungen.
Nimm dein Handy nicht mit in den Arbeitsbereich, schließe alle Tabs, die nichts mit deiner Aufgabe zu tun haben und schalte mögliche Benachrichtigungen von E-Mails auf stumm während deiner Arbeitszeit.

Feste Zeiten
Eine Struktur ist wichtig, um nach erledigter Arbeit auch richtig abschalten zu können. Teste aus, in welchem Zeitfenster du am produktivsten arbeiten kannst und plane so deinen Tag. Nimm dir nach dem Schreiben bewusst Zeit für andere Dinge.

Anfangen
Sich morgens alleine zuhause zu motivieren zu schreiben, kann herausfordernd sein. Doch du musst nicht gleich in den Text einsteigen. Beantworte am Morgen beispielsweise folgende Fragen:
Wie geht es mir?
Was möchte ich heute schaffen?
In welche Arbeitsschritte lässt sich das unterteilen?
Wie genau möchte ich das heute erledigen?
Es gibt auch noch andere Methoden in den Schreibfluss zu kommen. Du kannst zum Beispiel mit einem Freewriting starten, in welchem du 5 Minuten lang alles aufschreibst, was dir in den Kopf kommt, oder ein Bild malen, welches dein momentanes Schreibprojekt repräsentieren soll. Teste aus, was dir am besten gefällt!

Pausen
Wer regelmäßig Pausen macht, lenkt sich während der Arbeit weniger ab. Stehe für die Pausen am besten kurz von deinem Arbeitsplatz auf, beweg dich, lüfte den Raum und nimm den Blick vom Bildschirm.

Bewegung
Bewegung hat einen großen Einfluss auf die psychische Verfassung. Egal ob Yoga, Fitnessvideos, Joggen, Fahrradfahren oder ein Spaziergang – versuche auf dich und deine Gesundheit achtzugeben.

Pomodoro
Kennst du schon die Pomodoro-Arbeitsweise? Sie kann dir helfen, bewusst Pausen einzuhalten und produktiv und effektiv an deinem Projekt zu arbeiten. Probiere es doch einmal aus (beispielsweise mit der Forest App)!

Entspannung
Fühlst du dich andauernd gestresst? Versuche aufzuschreiben, was die Gründe dafür sein könnten und was sich ändern muss, damit du gelassener in deinem Alltag zurechtkommst. Die Techniker Krankenkasse hat auch ein paar Tipps zu diesem Thema gesammelt.

Bibliotheken
…sind natürlich gerade alle geschlossen. Doch der VÖBB (Verbund der öffentlichen Bibliotheken Berlins) bietet drei Monate kostenlos alle digitalen Angebote an!

Kommunikation
Es kann sehr hilfreich sein, über den eigenen Text zu sprechen. Erzähle jemandem von deinem Text. Die Schreibtutor*innen vom Schreibzentrum sind auch während der Selbst-Isolation für dich da: Per Telefonberatung oder Textfeedback kannst du dich jederzeit über dein Schreibprojekt austauschen: schreibberatung@stw.berlin

#Good to Know – Tipps für den Studi-Alltag