Foto: MARC BRÄUTIGAM
Frühlingsrolle auf einem Teller

Mensa auf Achse: Der neue Foodtruck im Test

„Kommt der Studi nicht zur Mensa, kommt die Mensa zum Studi!“ – so in etwa könnte das Motto des neuen Foodtrucks lauten, der seit Kurzem Berlins Wohnheime abklappert und Studierende mit frischem Essen und Getränken versorgt.

28.08.2020

von Marc Bräutigam

Wie funktioniert das neue Angebot und wie kommt die „mobile Mensa“ bei den Studierenden an? Ich habe den Foodtruck für euch getestet.

Eine Fanfare ertönt über das Gelände des Charlottenburger Studierendenwohnheims Eichkamp und ich muss nicht lang suchen, um ihn zu finden: Nicht zu übersehen steht er da, der neue Foodtruck mit dem Logo des studierendenWERKs.

„Das neue Angebot funktioniert super. Wir sind jetzt zwei Wochen dabei und es läuft immer besser“, berichtet der freundliche Mitarbeiter im Wagen mit begeisterter Stimme. Dass frisches Essen direkt vor die Haustür der Studierenden gebracht wird, komme gut an: „Der Austausch mit den Studis ist sehr offen und erfrischend, mit der Zeit baut man eine Vertrauensbasis auf.“

Dass es nach der coronabedingten Schließung der Mensen wieder eine Möglichkeit gibt, sich gesundes Essen für einen schmalen Taler zu besorgen, hat sich mittlerweile unter den Studierenden herumgesprochen. Die Mensen haben eine gute Lösung für die veränderte Situation gefunden, was die durchweg positiven Reaktionen auf studentischer Seite offenbaren: „Der Foodtruck hat hier am Studierendenwohnheim eingeschlagen wie eine Bombe. So müssen wir nicht immer zum Supermarkt laufen und selbst kochen“, erzählt mir Lukasz. „Und das Beste ist, dass man am Truck die MensaCard aufladen kann, mit der man bezahlt und auch andere Services hier auf dem Gelände nutzt.“ Zustimmendes Nicken kommt aus der Runde der Studierenden.

Doch welche Leistung zeigt der Foodtruck im Werkblatt-Test? Auch das möchte ich heute herausfinden. Das Angebot der „mobilen Mensa“ ist trotz ihrer räumlich begrenzten Kapazität erstaunlich breit gefächert: Von zwei warmen Hauptgerichten über belegte Brötchen hin zu Kaffee und Kuchen sowie Softdrinks gibt es so ziemlich alles, was das hungrige Studi-Herz begehrt. Ich entscheide mich für die vegetarische Frühlingsrolle und ein Brötchen mit Hummus. Positiv hervorzuheben ist hierbei, dass alles vor Ort frisch und warm zubereitet wird – das spiegelt sich auch im Geschmack wider. Als ich das Angebot des Foodtrucks verkoste, bilden sich vor ihm immer wieder kleine Schlangen mit Studierenden.

„Das Feedback fällt ausgezeichnet aus“, so der Mitarbeiter weiter. „Natürlich tauschen wir uns stets mit den Leuten aus, um ein Stimmungsbild zu erhalten und das Angebot weiter verbessern zu können. Bisher wird der Foodtruck sehr gut angenommen. Jetzt gilt es, unseren Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Ich habe den Eindruck, dass unsere Präsenz auf dem Gelände zumindest ein bisschen Abwechslung in das manchmal doch etwas öde Digitalsemester bringt.“

Und das ist erst der Anfang: Der Foodtruck soll die Studierenden nicht nur durch die Corona-Zeit bringen, sondern sich auch darüber hinweg als dauerhaftes Angebot etablieren. Das stößt auch bei den Studierenden merklich auf große Zustimmung. Die Fanfare der „Mensa auf Achse“ wird also in Zukunft noch öfter auf den Parkplätzen der Berliner Studierendenwohnheime zu hören sein.

 

Der Foodtruck ist momentan jeden Tag von 11 bis 15 Uhr an einem von fünf Berliner Wohnheimen zu finden. Die Tourdaten und Speisepläne findet ihr hier.

 

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