Foto: Felix Noak / stW BERLIN
Studierende sitzen gemeinsam am Tisch und diskutieren.

Der Fachschaftsrat

Studentische Gremien: Der Fachschaftsrat

09.11.2021

von Mengna Tan

Lukas Becker ist bereits seit drei Jahren im Fachschaftsrat Bildende Kunst Lehramt an der Universität der Künste und hat mir das ein wenig erklärt, von seinen Aufgaben im Fachschaftsrat erzählt und warum man in den Fachschaftsrat eintreten sollte.

In erster Linie vertritt der Fachschaftsrat vor allem Studierendeninteressen. Beispielsweise haben wir uns erst letztens für eine Dauerprofessur einer Gastdozierenden eingesetzt, weil es das Interesse seitens vieler Studierender gab. Wir helfen aber auch Erstsemestler*innen, sich in der Universität zurechtzufinden und anzukommen. Dazu organisieren wir unter anderem Get-Togethers oder Einführungswochen. Das kann für viele Erstsemestler*innen sehr wichtig sein, denn über die Einführungswochen lernt man viele neue Leute kennen. Für mich persönlich war der Fachschaftsrat in meinem ersten Semester eine große Hilfe, um in den Unialltag reinzukommen und ich habe dadurch von vielen Tipps, Veranstaltungen und Aktionen erfahren, von denen ich sonst wahrscheinlich nichts mitbekommen hätte.                                                        

Fachschaftsräte kann man als politisches Organ verstehen. Bei uns werden die Mitglieder von Studierenden eines Faches gewählt. Bei uns ist aber jede*r herzlich willkommen, teilzunehmen und bei Workshops etc. mitzumachen. Wir haben sogenannte Fachschaftsrätekonferenzen, bei denen wir uns zweimal im Monat zusammen treffen und sind in engem Kontakt mit dem AStA und dem Studierendenparlament, aber anders als AStA und Studierendenparlament, die zusammen verknüpft sind, kann man uns als ein weiteres eigenes politisches Gremium sehen.

Wir verfügen über eigene Geldmittel beziehungsweise Fördergelder und können damit unter anderem Studierendenprojekte fördern, Workshops initiieren oder Anträge ermöglichen.  Der Fachschaftsrat ist superwichtig, denn ohne ihn hätten Studierende viel weniger Mitbestimmungsrecht, es gäbe keine Fördergelder und es wäre schwieriger, Petitionen oder Anträge zu erstellen.  Ich habe im Fachschaftsrat vor allem gelernt, zu organisieren und zu delegieren. Im Fachschaftsrat bin ich unter anderem Finanzbeauftragter, schreibe Emails, unterschreibe Anträge und bin bei Faschschaftskonferenzen dabei. Es macht auf jeden Fall Spaß, denn man vernetzt sich mit Leuten und kann auch etwas innerhalb der Uni bewirken. Was viele auch nicht wissen, ist, dass man durch die Arbeit im Fachschaftsrat auch das BAföG verlängern kann!

 

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