Das Studierendenparlament

Was ist das Studierendenparlament und was wird dort eigentlich gemacht?

19.11.2021

Was ist das Studierendenparlament und was wird dort eigentlich gemacht? Leon Erhorn studiert Musik und Geografie auf Lehramt und ist seit dieser Amtsperiode (Juli/August) im Studierendenparlament der Universität der Künste. Werkblatt-Autorin Mengna hat sich mit ihm unterhalten. 

Neben der Arbeit im StuPa ist er auch im AStA Referent für Außenpolitik und hat zuvor das Amt für Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit übergangsmäßig übernommen und ist somit sehr eingebunden in die Hochschulpolitik. Er hat mir ein wenig von den Aufgaben des Studierendenparlaments erzählt und auch den Unterschied vom StuPa und AStA erklärt.

Das Studierendenparlament vertritt vor allem die Studierendenschaft. Dabei kann man den Unterschied vom StuPa (Studierendenparlament) und AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) so erklären, dass das StuPa als Legislative gesehen werden kann und der AStA als Exekutive. Das Studierendenparlament ist das höchste studentische Gremium der UdK und wählt die Mitglieder*innen des AStAs.

Im Studierendenparlament werden vorrangig Fragen und Probleme vorgetragen und vom AStA als ausführendes Organ mitunter umgesetzt. An der UdK dürfen maximal 30 Leute im StuPa sein, die wiederum von den eingeschriebenen Studierenden bei der Wahl des Studierendenparlaments gewählt werden.

Das Studierendenparlament tagt einmal im Monat. Dabei werden die Ideen der Hochschulleitung vorgetragen. Bei unserer nächsten Sitzung ist auch der Präsident der UdK dabei. Das StuPa hat somit wirklich großen Einfluss auf das Unigeschehen und ist eine Möglichkeit, um Themen anzusprechen oder auf Missstände hinzuweisen. Was wollen Studierende? Was brauchen wir? Dabei gelangen die Ideen bis ganz nach oben. Und die Arbeit im StuPa trägt durchaus Früchte! Zum Beispiel haben wir im StuPa durchgesetzt, dass es nun All-Gender-Toiletten gibt oder auch Druck gemacht, dass an der UdK die Klimainitiative viel zu kurz kommt, denn an der UdK wurde gerade einmal vor einem Jahr der Klimanotstand ausgerufen.

Ich denke viele Studierende haben bestimmte Interessen und Ideen, wie man mehr aus dem Studium rausholen kann. Zum Beispiel kostenlose Programme für das Studium, wie etwa einen kostenlosen Zugang zu Adobe-Programmen. Genau solche Interessen können im StuPa verhandelt werden und das ist wichtig, denn die Umsetzung dieser Interessen sind nicht nur für einen selbst hilfreich, sondern auch für die Studierendenschaft. Und natürlich ist das StuPa auch superwichtig, um auf Missstände hinzuweisen, Druck zu machen und die Stimme zu erheben.

 

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