Mascha Malburg

Mascha Malburg, Redakteurin
(Foto: Jana Judisch)

“Jeder, der mich besucht, bekommt den Volkspark Rehberge gezeigt”, so Mascha. Sie genießt es besonders, in dem kleinen Wald mitten in der Stadt eine Auszeit vom Alltagsstress zu bekommen. Hier geht die gebürtige Berlinerin gern spazieren oder wagt im Sommer einen Sprung in den See.

Derzeit studiert Mascha Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben Französisch und Englisch spricht sie Spanisch und lernt Arabisch, nur berlinern kann sie laut eigenen Angaben kaum. Sie sieht Sprachen als Tool, um mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in Kontakt zu kommen. So verbrachte Mascha ihr Gap Year damit, ehrenamtlich an einer Schule in Argentinien zu arbeiten und lernte in dieser Zeit Spanisch.

Die MENA-Region, insbesondere die Politik des Nahen Ostens, interessiert sie sehr. Für ihre Bachelorarbeit verbrachte sie einen Monat in Ägypten und beschäftigt sich mit der Frage, warum die ägyptische Revolution gescheitert ist und welchen Einfluss diese auf die junge Generation hat.

Zum Schreiben kam Mascha früh, die Öffentlichkeit bekam ihre Texte aber lange nicht zu sehen. In ihrer Jugend schrieb sie eigene Songtexte für ihre Band, nach dem Freiwilligendienst dann den ersten Vortrag im Poetry-Slam-Style, danach folgten mehrere Jobs im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die durchweg positive Resonanz motivierte sie dazu, auch journalistisch aktiv zu werden. Zunächst wurde sie als Redakteurin bei der UnAufgefordert (unabhängige Studierendenzeitung der HU) aktiv, derzeit schreibt sie für Neues Deutschland und das Werkblatt. Auch ihre Zukunft sieht Mascha im Journalismus und möchte sich an einer Journalistenschule bewerben.

(Text: Cosima Kopp)


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