Evdokia Prassa

Evdokia Prassa, Redakteurin
(Foto: Jana Judisch)

Am wohlsten fühlt sich Evdokia in Berlin in ihrer neuen Nachbarschaft in Neukölln. In ihrem Viertel fallen ihr nicht nur ein Lieblingsort, sondern mindesten zwei ein: der Körnerpark zum Beispiel, den sie sehr schön findet. „Er ist klein und süß und ich wohne in der Nähe”, sagt die Studentin. Genau der richtige Ort, wenn man mal vom stressigen Alltag abschalten möchte. Dadurch, dass der Park direkt bei ihr um die Ecke liegt, kann sich Evdokia bei schönem Wetter nach Draußen absetzen und sich eine kurze Auszeit gönnen. Außerdem besucht sie gerne das türkische Restaurant Tandir in der Hermannstraße. Der Laden repräsentiert auch die Multikulturalität, die Evodkia sehr wichtig ist und die sie an Berlin so liebt. Für Evdokia zeigt das Restaurant ein Stück vom Mittelmeer in der Stadt und erinnert sie ein wenig an ihr eigenes Zuhause in Griechenland.

Momentan studiert sie im Master English Studies, Literature, Language and Culture an der Freien Universität Berlin. Am liebsten schreibt Evdokia über die Erlebnisse von Menschen, die aus dem Ausland nach Berlin kommen. Berlin wird immer internationaler und sie möchte vor allem die Erfahrungen von Frauen in diesem Prozess dokumentieren. Sie interessiert sich für die verschiedene Perspektiven von Zugezogenen: Was bewegt sie? Mit welchen Problemen müssen sie sich rumschlagen und warum? Wie kann ihnen der Einstieg in eine neue Stadt leichter gemacht werden? Evdokia setzt sich mit diesen Themen auseinander, auch weil sie sich manche der Fragen teilweise schon selbst gestellt hat.

(Text: Celia Parbey)


Alle Texte von Evdokia Prassa