Cosima Kopp

Cosima Kopp, Redakteurin
(Foto: Jana Judisch)

„Vom ersten Tag an hat mich die Faszination gepackt. Ich habe mich sofort wohlgefühlt“, so erzählt Cosima (22) von ihrer Wahlheimat Berlin. Laue Abende auf der Museumsinsel, wenn der Trubel der Touristen nachlässt, genießt sie besonders.

Nach dem Abitur zog es die gebürtige Freiburgerin in die Welt hinaus. In Adelaide, Australien, hat sie als Au-Pair gearbeitet. Seitdem lässt sie der Wunsch zu reisen nicht mehr los. Erst im vergangenen Jahr hat sie sich aufgemacht, um mit Interrail innerhalb von 30 Tagen 16 Städte in 6 Ländern zu bereisen. Ihre Handhabe? Allein reisen. „Ich schätze es, an neuen Orten unabhängig zu entscheiden, wie ich den Tag verbringen will. So lernt man auch viel besser neue Leute kennen.“

Wenn Cosima nicht auf Reisen ist, dann studiert sie an der Humboldt-Universität zu Berlin Deutsche Literatur und Europäische Ethnologie. In ihrer Freizeit schreibt sie für die UnAuf, die Studierendenzeitung der HU. Das Lesen habe sie schon als Kind gepackt, sagt sie. Die Harry-Potter-Bände hat sie innerhalb einer Woche gelesen und auch heute trägt sie immer ein Buch bei sich. Später widmete sie sich auch dem kreativen Schreiben in Form von Prosa- und Lyriktexten sowie Essays.  Inspiration, so sagt sie, entstehe häufig in unerwarteten Momenten. „Wenn mir nachts eine Idee kommt, dann stehe ich auf und schreibe sie sofort auf. Die Inspiration kommt einfach.“

In Stein gemeißelte Pläne für ihre Zukunft hat sie noch nicht. Eine Tätigkeit als Journalistin reizt sie, festlegen möchte sie sich jedoch noch nicht. „Man kann nicht alles planen. Irgendwann mal Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist mir genauso wichtig, wie einen abwechslungsreichen Berufsalltag zu haben“, erzählt sie. Nochmals im Ausland zu leben ist für sie ein großer Wunsch. „Nur zwei Städte haben bei mir diese Faszination ausgelöst. Die eine ist Berlin, die andere London.”

(Text: Mandy Krause)


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