Reihe: Empowerment für Studierende auf dem Autismus-Spektrum
Diagnosen und der Diagnostikprozess beschäftigen viele Menschen auf dem Autismus-Spektrum, nicht alle fühlen sich mit dem Störungsbegriff wohl. In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns anfangs gemeinsam mit den diagnostischen Begrifflichkeiten, um mehr Klarheit zu schaffen und eine eigene Position dazu zu finden.
Zwei Modelle Wir betrachten das medizinisch-diagnostische Modell sowie das soziale Modell von Neurodivergenz und erkunden gemeinsam, wo wir uns jeweils darin wiederfinden.
Erfahrungsaustausch Wie ging oder geht es dir mit einem (möglichen) Diagnostikprozess? Wir besprechen die Vor- und Nachteile einer medizinischen Diagnose.
Autistisches ‚Outing‘ Wann tut es gut, sich als autistisch erkennen zu geben? Wann fühlt es sicherer oder stimmiger an, es nicht zu tun? Wir tauschen uns zu Strategien für den Uni-Alltag und private Situationen aus.
Dieser Workshop ist Teil der Empowerment-Reihe für Studierende auf dem Autismus-Spektrum und mit AuDHS. Auch wenn du bislang nur vermutest auf dem Autismus-Spektrum zu sein, bist du herzlich willkommen.
Die Veranstaltung dauert 1,5 Stunden. Während dieser Zeit wechseln sich ruhige Phasen der Einzelreflexion und Schreibtätigkeit mit dem Austausch in der Gruppe ab. Zuhören ist jederzeit völlig in Ordnung, keine Person muss zu einem bestimmten Zeitpunkt sprechen.
Du kannst den Raum auch zwischendurch verlassen, es wird vorher um ein kurzes Zeichen gebeten. Eine gemeinsame Pause ist ebenfalls eingeplant. Die Runde ist auf 7 Teilnehmende plus die Gruppenleitung beschränkt.
Das Mitbringen und Nutzen von Stim-Toys ist ausdrücklich erwünscht. Vor Ort stehen verschiedene Getränke (Wasser, Tee, Kaffee) zur Verfügung.
Sprache: Deutsch
Leitung: Anastasia Lukina – ist selbst auf dem Autismus-Spektrum (AuDHS) und befindet sich in einer systemischen Psychotherapeut*innen-Ausbildung.