Regionalauswertung der 21. Sozialerhebung

Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Berlin 2016

Wie leben Studierende in Deutschland und Berlin?

Die Untersuchung zur „wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland“, kurz „Sozialerhebung“, ist eine Langzeituntersuchung, die seit 1951 einen repräsentativen Querschnitt von Studierenden befragt, die an einer Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind.

Die Befragung wird in Kooperation mit dem Deutschen Studentenwerk (DSW) und mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt.

Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf der 21. Sozialerhebung, die im Sommersemester 2016 vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) erhoben wurde.

Das studierendenWERK BERLIN hat das DZHW damit beauftragt, die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden an den Hochschulen
in Berlin im Rahmen eines Regionalberichts auf Basis der aktuellen Sozialerhebung auszuwerten. Im vorliegenden Bericht werden die Daten
von Studierenden in Berlin in der Regel den Ergebnissen der bundesweiten Erhebung gegenübergestellt.

 

Regionalauswertung als Download

Ausgewählte Ergebnisse im Überblick

Höchststand der Studierendenzahl

Im Wintersemester 2015/16 waren etwa 176.000 Studierende an den Hochschulen in Berlin immatrikuliert. 15 Prozent davon waren aus dem Ausland zum Studium nach Berlin gekommen.

Gehobene Bildungsherkunft

32 Prozent der Berliner Studierenden haben ein Elternteil mit Hochschulabschluss, bei 30 Prozent haben beide Eltern einen Hochschulabschluss. Der Anteil Studierender, die den Bildungsherkunftsgruppen „gehoben“ oder „hoch“ entsprechen, ist deutlich größer als im deutschen Durchschnitt.

Hohes Studienalter

Während Studierende im  Bundesdurchschnitt 24,7 Jahre alt sind, beträgt das Durchschnittsalter der Berliner Studierenden 25,4 Jahre.

Hohe Einnahmen

Allein wohnenden und wirtschaftenden Studierenden stehen
durchschnittlich 1.004 Euro im Monat zur Verfügung – Dabei handelt es sich im Vergleich zum deutschen Durchschnitt (918 €) um hohe Einnahmen.

Hohe Ausgaben

Die Mietausgaben belaufen sich für allein wohnende und wirtschaftende Studierende auf durchschnittlich 361 Euro, die durchschnittlichen Kosten für Ernährung betragen 190 Euro. Die Ausgaben für Miete und Ernährung liegen deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Hohe Erwerbstätigkeit

Knapp drei Viertel der Studierenden sind erwerbstätig – das liegt über dem Bundesdurchschnitt. Der durchschnittliche Zeitaufwand für Erwerbstätigkeit beträgt zehn Stunden pro Woche. Berliner Studierende geben sehr häufig an, erwerbstätig zu sein, weil es für
ihren Lebensunterhalt notwendig ist.

Am liebsten Wohngemeinschaft

Knapp jede(r) Dritte lebt in einer Wohngemeinschaft. Gut jede(r) Vierte wohnt gemeinsam mit ihrem/ seinem Partner(in) und/ oder Kind(ern) in einer Wohnung. Jede(r) Fünfte lebt allein in einer Wohnung. 18 Prozent leben bei ihren Eltern oder anderen Verwandten. Sechs Prozent der Studierenden wohnen in einem Studierendenwohnheim.

Nutzung der Mensa

Zwei Drittel der Studierenden essen mindestens einmal pro Woche in einer Mensa zu Mittag. Besonders zufrieden sind die Berliner Studierenden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis in den Mensen.

Nutzung der Beratungen

69 Prozent der Berliner Studierenden geben an, innerhalb der letzten zwölf Monate zu mindestens einem finanzierungsbezogenen, studienbezogenen oder persönlichen Aspekt des studentischen Alltags Fragen gehabt zu haben.


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