In Deutschland studieren fast drei Millionen Menschen – viele von ihnen fühlen sich psychisch belastet. Der Mental Health Awareness Month im Mai ist ein guter Anlass, darüber zu sprechen und Unterstützung zu suchen.
Aktuelle Zahlen zeigen: Viele Studierende kämpfen mit Stress, Ängsten oder depressiven Symptomen. Mehr als die Hälfte der Befragten gab 2025 an, dass es ihnen in den letzten zwei Wochen nicht gut ging. Gleichzeitig fällt es vielen noch schwer, offen über psychische Probleme zu sprechen – auch wenn das Thema langsam weniger tabu wird.
In der Beratungsstelle des studierendenWERKs BERLIN zeigen sich weiterhin Folgen der Pandemie wie Einsamkeit oder soziale Ängste. Auch Themen wie politische Krisen spielen eine größere Rolle. Besonders schwierig bleibt der Zugang zu psychiatrischer Versorgung, vor allem für internationale Studierende.
Was dir helfen kann:
- Sprich darüber – mit Freund*innen, Familie oder Beratungsstellen
- Bewege dich regelmäßig – das hilft gegen Stress
- Plane Pausen ein – Erholung ist wichtig
- Hole dir professionelle Unterstützung, wenn du sie brauchst
Das studierendenWERK BERLIN und viele Hochschulen bieten Unterstützung an, z. B. Beratung, Workshops und Online-Angebote. Parallel werden gesundheitsförderlichen Strukturen, wie z. B. entzerrte Prüfungsphasen, verbessert.