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Bild vom Virus

05.03.2020

Hinweise zur aktuellen Lage

Infos im Rahmen der Corona-Situation (Stand 22.04.2020)

Liebe Studierende,

zum Schutz vor Ansteckung sind alle Veranstaltungen (Workshops, Gruppenangebote etc.) seit dem 12. März abgesagt

Es findet vorerst auch keine persönliche Beratung und Sprechzeit mehr statt. Wir sind aber telefonisch und per E-Mail erreichbar. Das betrifft bespielsweise unser BAföG-Amt, alle Beratungsangebote (psychologisch-psychotherapeutisch, finanziell etc.), die Wohnheimverwaltungen, Hausmeister*in in den Wohnheimen, Wohnheimtutoren*innen, das InfoCenter etc.

ACHTUNG! Gemäß der vom Land Berlin beschlossenen Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus in Berlin schließen ab Dienstag, 17. März 2020 alle Kindertagesstätten und alle Mensen.

Die allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Viruss wurden am 21. April verlängert. Hier könnt ihr die neue Verordnung im Wortlaut nachlesen.

Ebenso wurde ein Bußgeldkatalog verabschiedet, der die Strafen bei Verstößen gegen die Verordnung auflistet.

Informationen für Rückkehrer: Wer sich in den letzten 14 Tagen in einem der internationalen Risikogebiete aufgehalten hat, ist aufgefordert, eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten. Rufen Sie vorher unbedingt das Gesundheitsamt oder die Corona-Hotline (030-90282828) an und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

Wir bitten alle ausdrücklich, sich weiterhin an die empfohlenen Schutzmaßnahmen zu halten.

Sofortmaßnahmen für alle Hochschulen und Universitäten in Berlin

Geänderte Eindämmungsverordnung für Wissenschaftseinrichtungen Stand 21.04.

Staatliche, private und konfessionelle Hochschulen bleiben weiterhin für den Präsenzlehrbetrieb und den Publikumsverkehr geschlossen. Dies gilt ebenfalls für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Land Berlin. Auch die gastronomischen Einrichtungen des studierendenWERKs BERLIN bleiben weiterhin geschlossen.

Unter Gewährleistung geeigneter Vorkehrungen zur Hygiene, inkl. verstärkter Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen, zur Steuerung des Zutritts sowie zur Vermeidung von Ansammlungen von Menschen, und zur Sicherung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, sind durch die neue Verordnung folgende Ausnahmen möglich:

  • Ab dem 27. April 2020 kann der Leihbetrieb in den wissenschaftlichen Bibliotheken und Archiven der Hochschulen und Forschungseinrichtungen wieder aufgenommen werden. Den konkreten Start des Leihbetriebs geben die Hochschulen bekannt, wenn die Implementierung der entsprechenden Schutzmaßnahmen gesichert ist.
  • Zwingend erforderliche Präsenzprüfungen, einschließlich Zugangs- und Sprachprüfungen, können durchgeführt werden. Wie bereits zuvor vereinbart, stellen die Hochschulen in diesen Fällen sicher, dass Prüfungstermine mit angemessenem Vorlauf angekündigt und abgehalten werden. Studierende können in begründeten Fällen von der Teilnahme an einer Prüfung absehen.
  • Zwingend erforderliche Praxisformate, die spezielle Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, können in begründeten Fällen durchgeführt werden. Die Hochschulen informieren mit zeitlichem Vorlauf welche Praxisveranstaltungen das betrifft.
  • Die Außenanlagen des Botanischen Gartens können ab dem 27. April 2020 geöffnet werden.

Maßnahmen für Berlins Wissenschaft Stand 13.03.

Folgende Maßnahmen wurden für die elf staatlichen Hochschulen des Landes, die Charité-Universitätsmedizin Berlin sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin vereinbart.

  • Alle Präsenzveranstaltungen werden eingestellt. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass Online-Formate und andere kreative Möglichkeiten geschaffen werden, um den Lehrbetrieb in dem erforderlichen Maße aufrecht zu erhalten, soweit dies im Einklang mit den übrigen Maßnahmen steht.
  • Um Prüfungstermine in begründeten Einzelfällen zu gewährleisten, sind die Empfehlungen der Charité – Universitätsmedizin zur Durchführung von Prüfungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie eigenverantwortlich durch die
    jeweilige Einrichtung einzuhalten.
  • Die Bibliotheken stellen den Publikumsverkehr (Gäste oder Studierende) vollständig ein. Ein möglicher Onlinedienst ist anzubieten. Leihfristen werden ausgesetzt. Mahngebühren dürfen in dieser Zeit nicht erhoben werden. Die Mensen und Museen der Wissenschaftseinrichtungen werden geschlossen, der Hochschulsport wird eingestellt. Die Innenbereiche des Botanischen Gartens werden geschlossen, die Parkanlage bleibt offen.
  • Der Verwaltungsbetrieb bleibt vorerst aufrecht erhalten. Es soll jedoch von
    Möglichkeiten wie Homeoffice, Telearbeit oder anderen Maßnahmen in dem erforderlichen Maß, auch über bestehende Dienstvereinbarungen hinaus, Gebrauch gemacht werden. Darüber hinaus sind sofortige Vorkehrungen für das Aufrechterhalten eines Minimalbetriebes an allen Einrichtungen zu treffen. Auf Arbeiten in Großraumbüros ist zu verzichten. Der Forschungsbetrieb kann im Einklang mit den hier angeordneten und empfohlenen Maßnahmen in begründeten Einzelfällen fortgeführt werden, nach Ermessen der jeweiligen Einrichtung.
  • Die adressierten Einrichtungen sind angehalten, sämtliche Dienstreisen unabhängig von ihrem Anlass oder Reiseziel im Inland oder im Ausland nicht zu genehmigen und etwaige Genehmigungen zurückzunehmen. Gleiches gilt für Studienauslandsaufenthalte und Forschungsauslandsaufenthalte, die noch nicht angetreten wurden im Rahmen der Programme der jeweiligen Hochschulen.

Maßnahmen für Berlins Wissenschaft Stand 12.03.

  • Sofortige Absage aller Konferenzen, Tagungen und wissenschaftlichen Veranstaltungen in der aktuellen vorlesungsfreien Zeit sowie für die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 (bis 20.07.2020). Das gilt auch für Veranstaltungen Dritter.
  • Sofortige Absage aller Präsenzlehrveranstaltungen, die aktuell in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt werden. Eine Umstellung auf Online-Formate wird von den jeweiligen Hochschulen geprüft.
  • Die Hochschulen werden angehalten, alle Prüfungstermine bis 20.07.2020 unter Berücksichtigung der aktuellen Risikolage auf Durchführbarkeit gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu prüfen. Die Abstimmung zur Durchführbarkeit von Staatsexamina erfolgt  mit den jeweils zuständigen Senatsverwaltungen für Justiz, Gesundheit und Bildung. Laufende und geplante Praktika als Teil des Studiums richten sich nach den Vorgaben der jeweiligen Einsatzeinrichtungen.
  • Der Beginn der Vorlesungszeit der Hochschulen wird auf den 20.04.2020 verschoben. Die Hochschulen bereiten Maßnahmen vor, um notwendige Verschiebungen von Lehr- und Prüfungsveranstaltungen oder Verkürzungen von Semestern zu begegnen (bspw. Blockseminare, Online-Formate etc.). 
  • Sonstige Funktionen wie der Forschungsbetrieb, die Verwaltung sowie Bibliotheken sollen zunächst weiterhin aufrechterhalten werden. Die TU Berlin verfolgt in Bezug auf Ihre Bibliotheken ein anderes Konzept (siehe unten). 
  • Alle Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Beschäftigte der Wissenschaftseinrichtungen, die aus vom RKI eingestuften Risikogebieten zurückkehren, werden aufgefordert eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten.
  • Dienstreisen, Studien – und Forschungsaufenthalte in vom RKI eingestuften Risikogebieten werden nicht genehmigt.
  • Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden aufgefordert, entsprechende Maßnahmen an ihre Mitglieder zu kommunizieren und der jeweiligen aktuellen Situation laufend anzupassen. Die Pandemiepläne der Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden aktualisiert, sofern noch nicht erfolgt.