© Jana Judisch / STW
Pappbecher

Wir stellen den Verkauf von Pappbechern ein.

Das Heißgetränk im Pappbecher kostet aktuell 40 Cent Aufschlag, ab dem 1.1.19 ist gänzlich Schluss mit dem Verkauf von Einweg-Bechern.

Liebe Gäste,

jährlich werden in Deutschland 2,8 Milliarden Pappbecher kurz benutzt und dann weggeworfen. Stapelte man sie alle aufeinander, könnte die Erde sieben Mal umwickelt werden. Nicht nur die Entsorgung ist ein ökologisches Problem, auch die Produktion verbraucht  Tonnen an Kunststoff, Holz, Wasser und Energie.

Seit Jahren versucht das studierendenWERK BERLIN dem ToGo-Trend entgegen zu wirken. Mit Erfolg: Noch 2012 betrug der Pappanteil 70 Prozent, waren es im August 2018 nur noch 9 Prozent. Das ist ein so gutes Ergebnis, das wir beschlossen haben, den Verkauf von Pappbechern ab dem 1.1.19 gänzlich einzustellen. Sollten unsere Vorräte eher aufgebraucht sein, behalten wir uns vor, diesen Schritt auch schon im Dezember 2018 zu gehen.

Unterstützen Sie uns dabei, den Pappbecherverbrauch in Berlin zu reduzieren! Muss es denn immer "ToGo" sein? Nehmen Sie sich doch einfach Zeit und genießen Sie Ihren Kaffee in Ruhe. Den "Coffee ToStay" erhalten Sie bei uns zum unschlagbaren studierendenWERKs-Preis.

Petra Mai-Hartung
Geschäftsführung studierendenWERK BERLIN

Studierendenwerk Berlin

Unsere Philosophie: Coffee ToStay

Warum denn im Vorbeihetzen? Genießen Sie Ihren Kaffee in Ruhe! In unseren Mensen und Coffeebars.

Zahlen, Daten, Fakten

Umweltfreundliches Handeln und die Schonung von natürlichen Ressourcen sind wichtige Prinzipien für unser Tun. Bereits 2012 hat das studierendenWERK damit begonnen, dem Einweg-Becher ToGo-Trend entgegenzuwirken. Damals lag der Anteil von verkauften Heißgetränken bei ca. 70 Prozent für Heißgetränke im umweltschädlichen ToGo-Becher. 

2012 starteten wir die Kampagne "Porzellan statt Pappe". Seitdem kann bei uns der CampusCup erworben werden, ein Mehrwegbecher aus Porzellan.

2015 führte das studierendenWERK einen Aufschlag für Heißgetränke ein, die im Einwegbecher verkauft wurden, damals 10 Cent pro Becher. Im Gegenzug wurden 5 Cent Rabatt bei der Nutzung eines Mehrweg-ToGo-Bechers gewährt.

Im April 2017 haben wir Aufschlag und Rabatt auf jeweils 20 Cent vereinheitlicht.

2018 erhöhten wir den Aufschlag für Einweg-ToGo-Becher auf 40 Cent. Mit Erfolg: Bereits im August ist der Verbrauch auf 9 Prozent gesunken.

2019 werden wir daher gänzlich auf den Verkauf von Pappbechern verzichten.

Am liebsten würden wir natürlich ganz darauf verzichten, das ist aber aus organisatorischen Gründen noch nicht möglich. Beim Einsatz von Einweg-Geschirr versuchen wir daher so nachhaltig wie möglich zu agieren.

Die Einwegbecher, die bei uns im Einsatz sind, verfügen über eine Innenbeschichtung aus ecovio®, einem weltweit zertifizierten Biopolymer. Biopolymere sind Materialien, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und/oder biologisch abbaubar sind. Auch unsere Deckel bestehen ausschließlich aus Bio-Kunstoffen, die zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind.

Unsere Einwegschalen sind PLA-Becher. Diese werden hergestellt aus Milchsäure, die als Zwischenprodukt bei der Fermentation von Zucker oder Stärke (z. Beisp. Mais) entsteht und dann polymerisiert wird.

Mit zahlreichen Aktionen und Projekten investiert das studierendenWERK in Nachhaltigkeit beim Umgang mit natürlichen Ressourcen. Wir betreiben auf den Dächern verschiedener Mensen Solaranlagen und am Standort Hardenbergstraße sogar ein Windrad. Unsere Servietten bestehen aus Recycling-Material.

Über weitere Nachhaltigkeitsprojekte des studierendenWERKs können Sie sich auf  >>dieser Seite informieren.

Der Erfolg gibt uns Recht.

Noch im April 2015 lag der Pappbecherverbrauch bei 64 Prozent. Seitdem konnten wir ihn kontinuierlich verringern: Im August wurden nur noch 9 Prozent der Heißgetränke im Pappbecher verkauft.

Ihre Meinung zum Thema?

Bei uns gibt es bald keine Pappbecher mehr.

Wie finden Sie das? *:

Hast du Pappe auch satt?

Sag es uns. #pappesatt


Verwendung von Cookies

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet diese Webseite Cookies.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung