Foto: Jana Judisch / stW BERLIN
Foto zeigt Gemüse

Die sind doch gut!

Das studierendenWERK rettet Lebensmittel vor ihrer Vernichtung.

Auf die Qualität kommt es an.

In der Mensa Wilhelminenhof und der Mensa an der Beuth-Hochschule startet ab dem 4. Februar 2020 ein Modellversuch: Wir füllen die Salatbar mit Gemüse, das eigentlich vernichtet worden wäre.

Hättet ihr es gewusst?

Bis zu 30 Prozent der Ernte von Gemüse und Obst geraten nicht in den Handel, weil sie den Ansprüchen an Optik nicht genügen. Dabei hat das Aussehen nichts mit Qualtät zu tun! Krumme Gurken und Möhren sind genauso lecker und gesund wie gerade. Rübchen sind nicht weniger gut, nur weil sie ein bisschen kleiner sind als die anderen.

Wir retten das Gemüse.

Mit der Firma Querfeld zusammen starten wir ein Pilotprojekt. Insgesamt beziehen wir sechs verschiedene Sorten Gemüse, das eigentlich vernichtet worden wäre und verkaufen diese an unserer Salatbar. Alle Produkte stammen aus nachhaltiger Landwirtschaft, sind also von bester Qualität.

Warum nur in zwei Mensen?

Erst einmal ist das Ganze wirklich nur ein Test. Wir müssen schlicht ausprobieren, ob das alles so passt. Das studierendenWERK kocht für insgesamt 30.000 Gäste täglich. Damit pünktlich zur Mensa-Öffnung jeden Vormittag alles in der Theke ist, braucht es routinierte, schnelle Abläufe - da zählt buchtstäblich jede Minute!

Rauskriegen müssen wir zunächst, ob sich unsere Standards beim Schälen, Schnippeln und Zubereiten auf nicht-genormtes Gemüse anwenden lassen und, falls nicht, welche Auswirkungen das auf die Vorbereitungszeiten hat. Zudem müssen wir schauen, ob die neuen Produkte gut bei euch, den Gästen, ankommen oder nicht. Unsere Erkenntnisse machen wir hier auf dieser Seite transparent. Die Testphase läuft über das Sommersemester, dann entscheiden wir, ob das Projekt auf alle Mensen ausgerollt wird oder nicht.

Fragen? Anregungen? Kritik? Schreibt uns!

Feedback

Datenschutz*: