Foto: Karla Röbbecke
Porträtfoto Ayşe Kara.

Ayşe Kara

Februar bis Mai 2026

"engelbecken, leuschnerdamm ich schaue richtung westen, und sehe, zweiundachtzig oder früher, die erste bleibe meiner familie, bleibe sagt für üblich niemand. vier kinder, zwei zimmer."

Die aktuelle studentische Stadtschreiberin Berlins von Februar bis Mai 2026 ist Ayşe Kara. Sie schreibt vier Monate lang jeden Monat Texte, die hier auf dem Berlin Stories Blog veröffentlicht werden. 

Ayşe Kara ist Philosophie- und Literaturstudentin, Kreuzbergerin, und für das Frühjahr 2026 Stadtschreiberin. In ihren Texten schreibt sich ein Stadtgefühl ein, das von Diaspora und Kiez, von Wut und Dankbarkeit erzählt. Als Jugendliche ist sie mit diesen Gefühlen zum Kampfsport gegangen oder hat sich auf Spoken Word Bühnen getraut. Stadtschreiben bedeutet für Ayşe Rekonstruktionsarbeit; im kern stadtgedichte von stadtgeschichten.

Die Begründung der Jury:

Die Gedichte von Ayşe Kara sind zugänglich wie die Stadtbibliothek am Kotti, aus der das lyrische Ich als Kind seine Bücher bezieht. Ihre über die Zeilen fließenden, kunstvoll verzahnten Sätze nehmen uns mit ans engelbecken, leuschnerdamm und spielen zugleich mit dem Klang dieser (W) orte.

Ein Portrait der Stadtschreiberin Ayşe Kara
Foto: Karla Röbbecke


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