Unsere Agilen Agent*innen unterstützen Teams dabei, ihre Zusammenarbeit flexibler, effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten – mit Methoden aus dem agilen Arbeiten, praxisnah und auf Augenhöhe. Ihr möchtet eure Arbeitsweise weiterentwickeln, sucht frischen Input oder einfach einen ersten Einblick in agiles Arbeiten? Dann seid ihr hier richtig!
An die 20 Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen des studierendenWERKs wurden als Agile Agent*innen qualifiziert. Sie begleiten Teams bei der Einführung und Umsetzung agiler Arbeitsweisen – abgestimmt auf euren Bedarf, eure Themen, eure Herausforderungen.
Wir bieten den Teams des studierendenWERKs
Was bedeutet agiles Arbeiten im Alltag des studierendenWERKs? Welche Methoden gibt es – und was bringt das eigentlich? Wir geben einen kompakten Einstieg und erste Impulse zum Ausprobieren.
Ihr plant einen Workshop, eine Retrospektive oder wollt in einem Review eure Zusammenarbeit reflektieren?Wir moderieren eure Formate oder unterstützen euch bei der methodischen Planung.
Wann lohnt sich ein Meeting – und wie wird es wirklich nützlich? Wir beraten zu Formaten, Rollen (z. B. Timekeeper), Check-In/Out-Methoden und Meeting-Strukturen, die wirklich zum Ziel führen.
Moderator*in und gleichzeitig Teilnehmender – geht das überhaupt? Wir teilen Tipps zur gelungenen Moderation und bieten auf Wunsch ein gemeinsames Übungs-Meeting.
Gutes Feedback stärkt das Miteinander und hilft bei der Weiterentwicklung. Wir stellen erprobte Feedback-Formate vor und unterstützen Teams dabei, eine lebendige und wertschätzende Feedbackkultur aufzubauen.
Entscheidungen ziehen sich? Wir helfen weiter! Ob Moderation von Entscheidungsprozessen oder Input zu passenden Methoden – wir begleiten euch auf dem Weg zur Lösung.
Methodenkoffer I: Der Check-in
Kennt ihr das, ihr wollt ein Meeting eröffnen und es kommt direkt die Aussage entgegen: „Nein, bitte kein Check-In“ oder „Nicht schon wieder so eine Gruppenfrage“. Lasst euch nicht entmutigen! Der Check-In ist ein wichtiger Bestandteil eines Meetings. Er lockert die Stimmung auf und trägt gleichzeitig dazu bei, die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen auf das Meeting zu richten. Kurz: Er unterstützt ein angenehmes (gedankliches) Ankommen im Meeting.
Um dem Widerstand des Teams beim nächsten Meeting zu begegnen, könntet ihr zum Beispiel etwas tiefer in die Check-In-Methoden-Trick-Kiste greifen. Denn: Der Check-In kann viel mehr sein als schnell reihum eine Frage zu beantworten. Wichtig dabei ist, dass ihr euch vorab die Frage stellt, was mit dem Check-In erreicht werden soll.
Wollt ihr beispielsweise einen Eindruck darüber gewinnen, wie es um die Stimmung der Teilnehmer*innen gerade steht? Oder geht es vielleicht darum herauszufinden, mit welchem Vorwissen oder welchen Erwartungen die Teilnehmer*innen in das Meeting kommen? Vielleicht wollt ihr mit dem Check-In aber auch das Kennenlernen der Teilnehmer*innen fördern oder sie schlicht „aktivieren“. Für all diese Ziele gibt es Anregungen... Weitere Check-Ins gibts z. B. bei Wilde Workshop Spiele oder ihr fragt einfach uns Agile Agent*innen, an.
Zeichne vorab eine Uhr auf. Die Zahlen werden durch unterschiedlich Emoji Smiley-Sticker ersetzt. Die Teilnehmer*innen geben an, wie spät es, in Bezug auf ihre Stimmung, gerade bei ihnen ist.
Alle Teilnehmer*innen bekommen ein Blatt, auf dem vertikal das Alphabet gedruckt ist. Schnellstmöglich soll zu jedem Anfangsbuchstaben ein mit dem Meeting-Thema assoziierter Begriff geschrieben werden.
Alle Teilnehmer*innen malen ein Bild ihrer Persönlichkeit/etwas, das zu ihnen passt und stellen es anschließend der Gruppe vor.
Du gibst Anweisungen (z. B. Lachen, Handheben, auf einem Bein hüpfen…). Die Teilnehmer*innen dürfen diese aber nur ausführen, wenn du davor „Simon sagt“ setzt. Z. B. „Simon sagt, dreht euch im Kreis.“ Blanken Aufforderungen, als simpel nur „Dreht euch im Kreis!“ dürfen die Teilnehmer*innen nicht folgen.