Werkzentrale 2025

Entwicklung einer effizienten Verwaltung

Die 2025 implementierte WERKzentrale hat im Berichtsjahr ihre Rolle als zentrale Service-, Steuerungs- und Transformationsstruktur des studierendenWERKs BERLIN weiter ausgeprägt. Im November kamen die Mitarbeitenden zu einem ersten gemeinsamen Rückblick zusammen. Im Mittelpunkt standen die Zusammenarbeit an Schnittstellen, die Einführung digitaler Zusammenarbeitstools, der Aufbau eines Projekt- und Programmmanagement Offices sowie die Entwicklung eines Katalogs für Standard-Services. Zugleich wurden weitere Entwicklungspotenziale sichtbar, insbesondere bei bereichsübergreifender Kommunikation, Entscheidungsprozessen, Beteiligungsformaten und der weiteren Digitalisierung. Seit November wird das PMO durch eine Fachreferentin für Change Management verstärkt, um laufende Veränderungsprozesse in der WERKzentrale und weitere Transformationsvorhaben zu begleiten.

Im Fachbereich Personal & Kultur standen Gesundheit, Ausbildung, Tariffragen und Diversität im Vordergrund. Der Krankenstand blieb im Jahresverlauf hoch; im dritten Quartal 2025 lag er bei 11,9 Prozent, der Anteil der Langzeiterkrankten bei 4,0 Prozent. Parallel wurden Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung fortgeführt, darunter externe psychologische Erstberatung, Stressmanagement und Mental-Health-First-Aid-Angebote. Die Ausbildung wurde weiter gestärkt: Neue Auszubildende starteten in kaufmännischen, gastronomischen und verwaltungsbezogenen Berufen, außerdem wurde das studierendenWERK erneut als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet.

Auch die interne Kommunikation und die digitale Kompetenzentwicklung wurden ausgebaut. Die Personalversammlung bot Raum für Austausch, Information und die Vorstellung der Mitarbeitenden-App Beekeeper. In der Unternehmenskommunikation lag ein Schwerpunkt auf dem Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Rund 100 Beschäftigte nahmen an Grundschulungen teil, etwa 70 nutzten anschließend Unternehmenszugänge zu ChatGPT. Ergänzend wurde eine KI-Lernwerkstatt etabliert, in der Mitarbeitende regelmäßig Anwendungsfälle, Erfahrungen und Grenzen generativer KI reflektieren.

Der Bereich Finanzen sicherte die wirtschaftliche Steuerung und Ordnungsmäßigkeit. Der Jahresabschluss 2024 wurde geprüft; für den Jahresabschluss 2025 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ETL WRG letztmalig beauftragt, während die Prüfung 2026 neu ausgeschrieben werden soll. Die steuerliche Veranlagung für 2023 wurde ohne Abweichungen abgeschlossen; die Nichtveranlagungsbescheinigung zur Körperschaftsteuer gilt bis Ende 2026.

Die IT-Services trieben zentrale Digitalisierungsprojekte voran. Dazu gehörten unter anderem Vorhaben zur elektronischen Personalakte, zur Digitalisierung von Inklusionsleistungen, zur Ablösung von Fachverfahren sowie zur Weiterentwicklung von IT-Service- und Change-Management-Strukturen. Ende Juli wurde das IT-Service-Center eingeführt, über das IT-Hilfe, Hardware- und Softwareanfragen, Berechtigungen sowie Störungsmeldungen gebündelt bearbeitet werden können. Im Jahresverlauf wurde zudem ein Change-Management-Werkzeugkoffer entwickelt, um Führungskräfte und Projektleitungen bei digitalisierungsbedingten Veränderungen zu unterstützen.

Im Bereich EMAS/Nachhaltigkeit wurde die EMAS-Validierung erfolgreich abgeschlossen und die Erweiterung des Umweltmanagementsystems vorbereitet. Künftig sollen weitere Speisebetriebe, alle Kitas sowie der Standort Franz-Mehring-Platz in den Anwendungsbereich einbezogen werden. Zudem wurde die Struktur durch eine zusätzliche EMAS-Beauftragte für den Kita-Bereich gestärkt. Die WERKzentrale leistete damit 2025 einen wesentlichen Beitrag zur Professionalisierung zentraler Prozesse, zur Weiterentwicklung der Organisationskultur und zur digitalen sowie nachhaltigen Transformation des studierendenWERKs.