Kindertagesstätten in 2025

Sicherung des laufenden Betriebs

Die Kindertagesstätten des studierendenWERKs BERLIN standen 2025 insbesondere im Zeichen der Sicherung des laufenden Betriebs, der Weiterentwicklung der pädagogischen Infrastruktur und der Stärkung der betrieblichen Gesundheit. Zu Jahresbeginn wurde gemeinsam mit der Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik ein Forschungsprojekt gestartet, das das betriebliche Umfeld in den Kitas – insbesondere unter Gesundheitsaspekten – analysiert. Ziel war es, Ursachen für hohe Fehlzeiten zu identifizieren und daraus konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Gesundheit abzuleiten.

Parallel dazu entwickelte sich die Nachfrage nach Betreuungsplätzen unterschiedlich. Durch verstärkte Werbung an den Hochschulen stieg insbesondere an der HU und der TU die Nachfrage durch Studierende, während an der FU und HTW weiterhin eine im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit geringere Campuspräsenz spürbar blieb. Eine Herausforderung war der Personalschlüssel, der zeitweise unterschritten wurde. Gründe waren höhere Belegungszahlen sowie die Anerkennung des Integrationsstatus einzelner Kinder. Zudem erschwerten uneinheitliche Entscheidungen der Jugendämter zu Teilzeitgutscheinen für studierende Eltern die Planung.

Am Standort Siegmunds Hof wurde die Kita UdK durch die Sanierung des Wohnheims beeinflusst. Da die Einrichtung während der Bauarbeiten nicht durchgehend vollumfänglich genutzt werden konnte, wurde ein Ausweichquartier vorbereitet. Im Jahresverlauf konnten die zunächst von der Kitaaufsicht benannten Punkte bearbeitet und die erforderlichen Freigaben für Brandschutz, Elektrosicherheit, Lebensmittel und schließlich auch durch das Gesundheitsamt eingeholt werden. Das Ausweichquartier stand damit für eine stunden- oder tageweise Nutzung bei hoher Lärmbelastung zur Verfügung.

In der Kita an der BHT konnte der Ausbau des Krippenspielplatzes weiter vorbereitet werden. Nach der Genehmigung durch den Denkmalschutz lagen Angebote für einen Wasserspielplatz und ein Spielpodest vor, deren Umsetzung zeitnah erfolgen sollte. Zudem beantragte der Fachbereich erneut ein Qualitätssiegel im Europäischen Solidaritätskorps, um internationale Freiwillige für die Kitas gewinnen zu können. Hintergrund ist, dass zunehmend weniger nationale Freiwillige zur Verfügung stehen.

Insgesamt lag der Schwerpunkt der Kindertagesstätten 2025 darauf, trotz baulicher Einschränkungen, personeller Herausforderungen und unterschiedlicher Nachfrageentwicklungen verlässliche Betreuungsangebote für studierende Eltern sicherzustellen. Zugleich wurden mit dem Gesundheitsprojekt, der Weiterentwicklung von Außenflächen und der internationalen Freiwilligenarbeit wichtige Grundlagen für die qualitative Weiterentwicklung der Einrichtungen gelegt.