Kultur, Internationales und Kompetenzen 2025

Soziale Teilhabe, Inklusion, Stärkung der Studienkompetenz

Der Fachbereich Kultur, Internationales, Kompetenzen stärkte 2025 die kulturelle Teilhabe, internationale Vernetzung und persönliche Kompetenzentwicklung der Berliner Studierenden. 

Ein Schwerpunkt lag auf studentischer Kulturproduktion. Die Ausschreibung für die studentischen Stadtschreiberinnen verzeichnete mit über 90 Bewerbungen so viele Einreichungen wie nie zuvor. Auch im Bereich der darstellenden und bildenden Künste bot der Fachbereich ein breites Programm. Das Kulturwerk war mit einer Open-Air-Bühne Teil der Berliner Fête de la Musique am Steinplatz; in Kooperation mit dem Crous de Paris wurde dabei auch ein deutsch-französischer musikalischer Austausch eingebunden. Der hochschulübergreifende Pop-Chor Unität, mit über 200 studentischen Mitgliedern der größte Pop-Chor Berlins, setzte seine Arbeit fort. Weitere Formate reichten von Theater- und Improgruppen über Musical-, Zeichen- und Voguing-Kurse bis zur Talentshow „Mix It! Open Stages“, an der im Jahresverlauf rund 100 Talente teilnahmen und deren Finale im Dezember im Freiraum stattfand.

Ein besonderes kulturelles Highlight war die Ausstellung „Shifting Tides. Art in a Changing Climate“ im Kunstraum Potsdamer Straße im Rahmen der Berlin Art Week. 20 Studierende aus Berlin und Paris setzten sich künstlerisch mit Klimakrise, Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel auseinander. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Crous de Paris realisiert und im Herbst als großer Erfolg bewertet; der Kunstraum war zudem Teil einer offiziellen geführten Tour entlang der Potsdamer Straße.

Für internationale Studierende wurden Vernetzungs- und Orientierungsangebote weiter ausgebaut. Zum Wintersemester organisierte der Fachbereich einen teamübergreifenden Welcome Day, bei dem die Angebote des studierendenWERKs und das studentische Leben in Berlin im Mittelpunkt standen. Ergänzend wurden wöchentliche Ausflüge, monatliche Get-Togethers und ein englischsprachiger Impro-Theater-Kurs angeboten. Die Nachfrage nach Angeboten zum Thema Jobben für internationale Studierende blieb hoch.

Das KompetenzWERK griff zentrale Studien- und Lebensfragen auf. Besonders stark nachgefragt waren englischsprachige Angebote zum Berufseinstieg, darunter „How to get a job interview in Germany“ und „How to find a job in Germany“, die jeweils von gut 100 Studierenden genutzt wurden. Hinzu kamen Workshops zu Studienfinanzierung, Bewerbungen, Storytelling, Stressbewältigung und Umgang mit Finanzen. In Kooperation mit der Beratung Finanzierung und Soziales wurde außerdem der Workshop „Wie bewerbe ich mich auf ein Stipendium“ angeboten.

Das Schreibzentrum entwickelte seine Angebote weiter. Neben Schreibberatungen, begleiteten Schreibgruppen, Schreibmarathon und Online-Schreibwoche rückten der reflektierte Einsatz von KI im Schreibprozess, der Umgang mit Quellen und Zeitmanagement beim wissenschaftlichen Schreiben in den Fokus. Neu eingeführt wurde eine monatliche „KI-Sprechstunde“ für Studierende, die an Texten arbeiten; zusätzlich wurden Selbstlernmaterialien zum wissenschaftlichen Schreiben bereitgestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Unterstützung neurodivergenter Studierender. Angebote zum Studium mit ADHS, Autismus, Konzentrationstrainings und neurodivergentem Peer-Empowerment waren regelmäßig nachgefragt und teilweise ausgebucht. Damit leistete der Fachbereich einen wichtigen Beitrag zur chancengerechten Studiengestaltung und zur Stärkung studentischer Selbstwirksamkeit.