Marina Kniazeva wurde 1999 in Sankt Petersburg geboren. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin, der Cooper Union School of Art und der Sankt Petersburger Akademie der Künste.
Der Ausstellungstitel zurückbleiben bitte ist eine Warnung, eine Aufforderung und eine Ansage, die täglich in der Berliner U-Bahn zu hören ist. Die U-Bahn ist ein Ort ständiger Bewegung. Menschen begegnen sich hier für kurze Zeit und bleiben meist anonym. Durchschnittlich verbringen Fahrgäste täglich 62 Minuten in diesem Raum. Die Arbeiten der Ausstellung hinterfragen die Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion. Sie richten den Blick auf Räume jenseits von Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit.
Der öffentliche Raum erscheint als Umgebung mit eigener Atmosphäre und sichtbaren Spuren menschlicher Anwesenheit. Die Ausstellung bringt zwei Werkserien zusammen. Beide beschäftigen sich mit dem Leben in der zeitgenössischen Metropole. Die Arbeiten entstanden nicht nur über Transiträume, sondern direkt in ihnen. U-Bahnhöfe, Züge und Übergänge wurden zu Arbeits- und Ausstellungsräumen zugleich. Der Anthropologe Marc Augé bezeichnete solche Orte als Non-Places.
Marina Kniazeva wurde 1999 in Sankt Petersburg geboren. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin, der Cooper Union School of Art und der Sankt Petersburger Akademie der Künste.
Termin |
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12.06.2026 (Fr.) bis 30.09.2026 (Mi.) |
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Uhrzeit |
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11:00 bis 17:00 Uhr |
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Kategorie |
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Teilnahmegebühr |
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kostenfrei |
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Veranstalter |
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Kulturwerk Berlin |
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Veranstaltungsort |
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KUNSTRAUM Schinkelsaal (Mensa HU Nord)
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Sprache |
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