FAQ


FAQ Mensen

In allen unseren Mensen und Coffeebars kannst du bargeldlos mit der MensaCard bezahlen. Es erleichtert sowohl dir als auch uns das lästige Kramen nach Klein- bzw. Wechselgeld, verkürzt die Wartezeiten an den Kassen und hilft dir so, schneller in den Genuss der Mahlzeit zu gelangen. Seit 2019 kann in allen Einrichtungen nur noch bargeldlos mit der MensaCard bezahlt werden. Die MensaCard kann an den Automaten augewertet werden oder im Lastschriftverfahren ("Autoload").

Wo erhalte ich meine MensaCard?

An jeder Kasse in den Mensen und Coffeebars des studierendenWERKs BERLIN erhältst du gegen einen Pfand von 1,55 Euro eine MensaCard. Bitte halte dazu deinen Studierendenausweis bzw. eine Bestätigung der Hochschule, dass du Mitarbeitende*r bist, bereit.

Noch Fragen zur MensaCard? Schreibe uns gern eine E-Mail an mensacard@stw.berlin 

Das sogenannte „Autoload"-Verfahren entspricht dem außerhalb des Hochschulbereichs weit verbreiteten Lastschriftverfahren. Um am Autoload-Verfahren teilnehmen zu können, muss du dich an einer der Mensakassen registrieren lassen. Dabei wird zwischen dir und dem studierendenWERK BERLIN eine schriftliche „Teilnahme am Lastschriftverfahren" („Einzugsermächtigung") vereinbart. Dazu benötigen wir deine EC-Karte als Nachweis für die Kontodaten, die MensaCard und einen Lichtbildausweis mit Adresse als Legitimation, um dich im Fall von nicht eingelösten Lastschriften anschreiben zu können. Auch auf der MensaCard werden weder persönlichen Daten noch Nutzungsprofil gespeichert. Mit der MensaCard sind nur die hinterlegten Bank- und Kontodaten aus der Einzugsermächtigung zur Aufwertung der MensaCard verknüpft. Die Bestimmungen des Datenschutzes nach dem Berliner Datenschutzgesetz finden Beachtung.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Sollte deine MensaCard nicht funktionieren, kannst du dich jederzeit an unser Kassenpersonal in den großen Mensen wenden.

Bei verlorenen MensaCards können wir dir, unter Benennung der Kartennummer, die Karte sperren und dir auch das noch vorhandene Guthaben auszahlen. Deshalb ist es wichtig, bei Erhalt der Karte die Nummer zu notieren und aufzubewahren.

Hast du deine MensaCard verloren oder hast andere Fragen? Schreibe uns eine E-Mail an mensacard@stw.berlin. 

CampusCard ist nicht gleich MensaCard!

An einigen Hochschulen wurde bereits die CampusCard eingeführt, die eine MensaCard enthält. Die Nummern sind nicht identisch! Notiere daher unbedingt die zusätzliche Nummer, die auf der CampusCard steht. Nur anhand dieser können wir dir ggf. den Guthaben erstatten! Mehr Infos zur CampusCard gibt es hier: https://campuscard.berlin/

Kinderteller: Bei uns erhalten Studierende für ihre Kleinen bis sechs Jahre ein kostenloses Mensaessen.

Zu beachten:

  • Die Eltern (Vater und/oder Mutter) müssen selbst als Mittagsgast der Mensa Studierendenstatus haben.
  • Bitte benutzt die Kids-MensaCard, um das kostenlose Essen für Kinder zu erhalten. Ihr bekommt diese Karten in den großen Mensen, direkt an der Mensakasse.
  • Ein kostenloses Kinderessen wird nur gewährt, wenn das Elternteil selbst ein Hauptgericht/eine Hauptkomponente isst. Haben beide Gerichte unterschiedliche Preise, ist das preiswertere kostenlos.
  • Das Kinderessen wird in allen Mensen angeboten.

Mit der "Gastronomischen Ampel" werden die Speisen mit den bekannten Ampelfarben bewertet und gekennzeichnet. Die Bedeutung der Ampelfarben ist allen aus dem Alltag bekannt. Hier entsprechen die Farben - Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) folgend, der Gesamtbewertung der Speisen aus medizinisch-ernährungsphysiologischer Sicht. Eine ökologische Bewertung ist damit jedoch nicht verbunden.

Das System ist leicht anwendbar. Jede Speise ist mit einer Ampelfarbe versehen. Je mehr grüne Speisen du auswählst, desto günstiger ist die Zusammenstellung. Wenn du dich nach diesem System vollwertig ernähren möchtest, musst du aber nicht nur "grüne" Speisen wählen. Eine Vollwertigkeit ist auch erreichbar, wenn du hin und wieder "rote" sowie öfters "gelbe" Speisen isst, z.B. 10% rot und 30% gelb.

Entwickelt wurde diese Entscheidungshilfe in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Peinelt von der Hochschule Niederrhein.

 

Dateien
Konzept der gastronomischen Ampel.pdf (1.67 MB)

GRÜN = Die beste Wahl! Je öfter, desto besser!

GELB = Eine gute Wahl! Immer mal wieder!

ROT = Eher selten! Am besten mit Grün kombinieren.

Natürlich soll in unseren Mensen und Coffeebars nicht nur gegessen und getrunken werden, sondern hier trifft man sich in der Pause und kommuniziert mit anderen Studierenden.

Hier gibt es auch die Möglichkeit zu Lernen, aber bitte mit Rücksichtig auf die Gäste, die essen wollen.

In den Mensen des studierendenWERKs gelten drei Preiskategorien:

Preiskategorie 1:
Dieser Preis gilt für Studierende der Berliner Hochschulen, für die das studierendenWERK BERLIN zuständig ist. Das sind alle öffentlichen Hochschulen sowie die privaten Hochschulen, die mit dem studierendenWERK BERLIN kooperieren.

Dieser Preis des Mensaessens gilt auch für die Studierenden im Zuständigkeitsbereich des Studentenwerks Potsdam (Uni Potsdam, der Fachhochschule Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg sowie der Technischen Hochschulen in Wildau und Brandenburg). Es ist leider nicht möglich, Studierenden von Hochschulen aus anderen Bundesländern das subventionierte Essen anzubieten.

Preiskategorie 2:
Dieser Preis gilt für Hochschulangehörige der öffentlichen Berliner Hochschulen sowie der mit dem studierendenWERK BERLIN kooperierenden privaten Hochschulen. Der Preis kann nur in Anspruch genommen werden kann, wenn ein Mitarbeiterausweis gezeigt oder ein Schreiben der betreffenden Uni oder Hochschule vorgelegt werden kann, das zur Inanspruchnahme dieses Preises berechtigt.

Preiskategorie 3:
Dieser Preis gilt für Gäste der Berliner Universitäten und Hochschulen.



Dateien
Liste der Hochschulen im Zuständigkeitsbereich des Studentenwerks Potsdam (299.93 KB)

Das studierendenWERK BERLIN bietet seinen Gästen täglich ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot an den verschiedensten Hochschulstandorten Berlins an.

Unser Angebot in den Mensen:

  • zwei Vorspeisen,
  • ein abwechslungsreiches Salatbüfett,
  • ein Klimaessen (veganes Essen),
  • ein bis zwei vegetarische Essen,
  • zwei Fleisch- oder Fischgerichte,
  • ein bis zwei Aktionsessen,
  • teilweise einen Pastastand,
  • eine Kuchen- und Dessertauswahl
  • und ein umfangreiches Warm- und Kaltgetränkeangebot.

In der ersten vegetarischen Mensa „Veggie N°1" erhalten unsere Gäste ein vielfältiges vegetarisches Angebot mit hohem Anteil an nachhaltigen Produkten.

Unser Angebot in den Mensen variiert je nach Größe der Einrichtung.

Bei der Auswahl unserer Angebote achten wir vor allem auf die hohe Qualität der Ausgangsprodukte, eine schonende Verarbeitung und darauf, dass alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe vorhanden sind und auch durch die Produktion hindurch erhalten bleiben. Wir berücksichtigen dabei stets die neusten ernährungsphysiologischen Erkenntnisse.

In den meisten Mensen kann man sich das Essen selbst zusammenstellen und unter den verschiedenen Komponenten auswählen. Nur in kleineren Einrichtungen müssen wir aus Platzmangel Komplett- oder Teilmenüs ausgeben.

Unser Angebot in den Coffeebars:

  • hochwertige Tee- und Kaffeespezialitäten, teilweise Fair-Trade und in nachhaltiger Qualität,
  • ein abwechslungsreiches Kuchenangebot
  • und ein breites Kaltgetränkeangebot.

Bei der Auswahl unserer Angebote achten wir vor allem auf die hohe Qualität der Ausgangsprodukte, eine schonende Verarbeitung und darauf, dass alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe vorhanden sind und auch durch die Produktion hindurch erhalten bleiben. Wir berücksichtigen dabei stets die neusten ernährungsphysiologischen Erkenntnisse.

Die Mensen und Coffeebars bieten ihren Gästen eine hochwertige, abwechslungsreiche und gesunde Auswahl an Speisen und Getränken. Die Wünsche, die Zufriedenheit und das Vertrauen der Gäste stehen stets im Mittelpunkt. Wir arbeiten wirtschaftlich, nachhaltig und umweltorientiert.

Den täglich wechselnden Speiseplan ergänzen - je nach Größe der Einrichtung in unterschiedlicher Angebotsbreite - vegetarische und vegane Speisen nach Saison sowie frisches Obst, verschiedene Salatangebote, Vorspeisen und Desserts. Wir verwenden ausschließlich Fisch aus nachhaltigen Fängen. In unseren Speisen verzichten wir bewusst auf genmanipulierte und glutamathaltige Lebensmittel sowie weitgehend auf überflüssige konservierende Zusätze und Farbstoffe.

Die Vielfalt unserer Auswahl ermöglicht es allen Gästen, auch jenen die aufgrund von Allergien oder speziellen Ernährungsweisen nur bestimmte Lebensmittel zu sich nehmen können, etwas für sich zu finden. Die Grundlage unseres Qualitätsmanagements bilden neben dem fachgerechten Umgang mit Lebensmitteln die gesetzlichen Forderungen und die Hygienebestimmungen. In modern ausgestatteten Küchen werden Lebensmittel von hoher Qualität und Frische verarbeitet. Sauberkeit und eine freundliche Atmosphäre zum Wohlfühlen sowie die qualitätsschonende Behandlung der Lebensmittel und die appetitanregende Speisenpräsentation gehören zu unserem Qualitätsverständnis.

Unsere Gäste erhalten Service von hilfsbereiten und freundlichen Mitarbeiter*innen. Diese stehen Anregungen, kritischen Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen stets aufgeschlossen gegenüber. Den Grundsätzen einer familienbewussten Unternehmenskultur fühlen wir uns verpflichtet und fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die Ausbildung von Köch*innen und das regelmäßige Schulen unserer Mitarbeiter*innen sind für uns verpflichtend und zukunftsweisend. Kommunikation und Teamgeist bilden die notwendige Basis für den gemeinsamen Erfolg. Alle Mitarbeiter*innen tragen durch ihr Engagement zu diesem Erfolg bei. Die Verantwortung für sichere Arbeitsplätze, die Achtung der*s Einzelnen und ein wertschätzender Umgang sind Grundlage unserer Führungsaufgaben.

Guten Appetit und eine angenehme Zeit wünschen die Mitarbeiter*innen der Mensen und Coffeebars.

 




FAQ Wohnen

Wer ist wohnberechtigt?

Studierende der staatlichen Hochschulen des Landes Berlin sowie Studierende staatlich anerkannter privater Hochschulen im Land Berlin, die  studierendenWERKs Beiträge zahlen.

Mieterinnen und Mieter sind verpflichtet, die Fortdauer ihrer Wohnberechtigung unaufgefordert jeweils bis zum 15. April und 15. Oktober eines Jahres durch Abgabe einer gültigen Semesterbescheinigung nachzuweisen.
Der Nachweis erfolgt online über das Wohnheim-Portal.

 

 

Wo kann ich mich informieren?

Im InfoCenter studi@home in der Hardenbergstraße 34, 10623 Berlin gibt es alle Informationen rund ums studentische Wohnen in Berlin.

Welche Voraussetzungen benötige ich für eine Bewerbung?

Die Zulassung oder Immatrikulations-Bescheinigung einer Berliner Universität oder Hochschule und die Einzahlungsquittung vom Semesterbeitrag.

Wie bewerbe ich mich aus dem In- und Ausland richtig?

Du kannst dich jederzeit über das Wohnheimportal online bewerben. Suche dir zuvor 3 Wunschwohnheime aus. Das kannst du je nach Lage zur Hochschule oder nach Wohnform oder nach der Höhe des Preises entscheiden. Fülle dann einfach den Wohnheimantrag mit deinen persönlichen Daten aus. Halte dazu bitte deine Zulassung oder die Immatrikulationsbescheinigung, die gültige Quittung über den Semesterbeitrag und den Personalausweis oder Pass bereit. Scanne und lade diese Dokumente hoch.  Die eingescannten Dokumente dürfen die Größe von 500 KB je Dokument nicht überschreiten.

Wie bewerbe ich mich auf eine Wohnung mit meiner Familie?

Bitte nutze auch hierzu das Wohnheimportal. Im Online-Wohnheimantrag sind zwingend die Felder Familienstand, der Name des Ehepartners und gegebenenfalls das Feld Anzahl Kinder auszufüllen. Mit diesen Informationen können wir dir dann einen geeigneten Wohnraum anbieten. Bitte beachte, dass wir dir nur einen Wohnheimplatz anbieten können, wenn beide Partner*innen wohnberechtigt sind und in Berlin studieren. Aufgrund der wenigen Familienwohnungen verlängert sich die Wartezeit auf mehr als drei Semester. 

Wie bewerbe ich mich auf eine Wohnung mit meiner Freundin oder mit Freunden?

Nur ein Mitglied der zukünftigen Wohngemeinschaft bewirbt sich zuerst über das Wohnheimportal. Im Wohnheimantrag ist die Anzahl der zusätzlichen Mitbewerber anzugeben. Per E-Mail wird daraufhin ein „Anschreiben zur Bewerbung“ verschickt, in dem die weitere Vorgehensweise ausführlich erläutert wird. Hinweis: Alle Mitbewerber müssen nach den Richtlinien zur Vermietung von Wohnheimplätzen wohnberechtigt sein.

Wann soll ich mich bewerben?

Wenn die Zulassung oder Immatrikulationsbescheinigung vorliegt und die Semestergebühren bezahlt sind.

Unter welchen Bedingungen verfällt eine gestellte Bewerbung?

Solange du keinen Mietvertrag hast, erhältst du alle 90 Tage eine Mail mit der Frage, ob du weiterhin Interesse an einem Wohnplatz hast. Beantwort die Frage mit „ja“, klicke den Link in der Mail und bleibe dadurch weiterhin auf der Warteliste. Solltest du diese Mail nicht innerhalb von 7 Tagen beantworten, verfällt deine Bewerbung.

 

Anmeldung:

Du hast dich bei uns um einen Wohnheimplatz beworben? Dann hast du mit deiner Bestätigung zur Bewerbung deine Zugangsdaten zum Wohnheim-Portal erhalten. Melde dich nun unkompliziert mit deiner Mailadresse und dem Passwort an. Es kann in Ausnahmefällen bis zu zwei Tagen dauern, bis du dein Passwort erhältst. Bitte habe etwas Geduld. 

Du hast dich erfolgreich beworben oder wohnst bereits bei uns? 

Das alles kannst du in deinem Portal tun:

  • Nachrichten mit Änderungswünschen zur Bewerbung an uns senden
  • Immatrikulationsbescheinigung oder andere Dokumente uploaden
  • Dokumente anfordern
  • Vertrag einsehen
  • Vertrag kündigen oder verlängern
  • Umzugsantrag stellen
  • Schadensmeldungen senden

Warum kann ich mich nicht anmelden?

Stelle sicher, dass die Schreibweise deiner Mailadresse mit der im Wohnheimantrag übereinstimmt. Kontrolliere deine Passworteingabe.

Du hast dich für drei Wohnheime beworben, möchtest nun aber gern etwas ändern? 

Kein Problem. Du kannst jederzeit Änderungen an deiner Bewerbung vornehmen ohne Einfluss auf die Wartezeit zu nehmen. Logge dich einfach in dein Wohnheimportal ein. Die Zugangsdaten hast du mit deiner Bestätigung zur Bewerbung von uns erhalten. Schreibe uns dann über die Mitteilungsfunktion welche Inhalte du ändern möchtest. Sollen es andere Wohnheime sein, möchtest du uns ein anderes Einzugsdatum mitteilen oder möchtest du deine bevorzugte Wohnform ändern? Wir nehmen die Änderungen dann für dich vor. 

Wir versuchen, dir 4 bis 6 Wochen vor Einzug Bescheid zu geben. Leider klappt das nicht immer und wir melden uns dann kurzfristiger (wenn andere Bewerber*innen z. B. abspringen). Solltest du eine Kündigungsfrist oder Ähnliches haben, teil uns das über das Wohnheimportal mit, sodass wir ein Angebot darauf abstimmen können.

Muss ich eine Kaution bezahlen?

Ja, das 1 1/2-fache einer Monatsmiete.

Wie lange bin ich an den Mietvertrag gebunden?

Unter Beachtung der Vertragsart beträgt die Mindestwohnzeit drei Monate.

Gibt es Kurzzeitvermietungen (Tage/Wochen)?

Nein.

Darf meine Wohnung untervermietet werden?

Ja, im Falle eines Auslandsaufenthaltes oder Praktikums. Du benötigst dazu die Genehmigung deiner zuständigen Wohnheimverwaltung. Suche dir die Person, die zu dir passt. Wichtig ist nur, dass auch die Untermieter*innen im studierendenWERK wohnberechtigt sind. Ein Untermietvertrag wird zwischen Mieter*in und Untermieter*in geschlossen, dabei bleibt die Miete gleich hoch, eine Kaution darfst du von der/dem Untermieter*in ebenso verlangen. Du bleisbst in jedem Fall für uns Hauptmieter*in mit allen Rechten und Pflichten. Die Untervermietung gilt für maximal ein Semester.

Bei Fragen oder Problemen wendet euch bitte direkt an unseren Internetanbieter unter 0800 550 555 702. Alternativ könnt ihr auch eine elektronische Anfrage per E-Mail stellen unter support@hotzone.de oder eine Privatnachricht bei Facebook @cloudcast.hotzone senden.

Gibt es Zimmer oder Apartments für Studierende mit Kind?

Ja, in einigen Wohnanlagen stehen Studierenden mit Kind Wohnplätze zur Verfügung. Das Wohnheim Fraunhofer Straße  ist speziell auf die Bedürfnisse von Studentinnen mit Kind ausgerichtet.

Gibt es spezielle Betreuungsangebote für Studierende mit Kindern?

Ja, das studierendenWERK BERLIN verfügt über mehrere Kindertagesstätten in Hochschulnähe.


FAQ Finanzierung

Wir empfehlen stets: Versuche es!

Denn durch das 26. BAföG-Änderungsgesetz wird der Förderungshöchstsatz von 2019 bis 2021 in drei Stufen um mehr als 17 % angehoben. Ziel ist es, dass mehr Studierende in den Förderbereich des BAföG gelangen. Hierzu wurden die Bedarfssätze, die Zuschläge zur Kranken- und Pflegeversicherung und zu den Wohnkosten erhöht. Die Freistellung eigenen Vermögens und des Einkommens der Eltern wurde durch höhere Freibeträge verbessert. Das ehemals verzinsliche BAföG-Bankdarlehen (KfW) wurde gegen das “zinslose BAföG-Volldarlehen“ (Staat) ausgetauscht.

Die Rückzahlungsbedingungen des Darlehens wurden durch einen Schuldenschnitt verbessert.

Ebenso können künftig z.B. auch Studienzeitverlängerungen/Überschreitungen der Regelstudienzeit aufgrund der Pflege von nahen Angehörigen (ab Pflegegrad 3) Berücksichtigung finden. Die Erziehung eigener Kinder wird bis zum 14. statt vormals 10. Lebensjahr berücksichtigt.

 

Wenn du Studierende*r an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Berliner Hochschule bist, dann ist das studierendenWERK BERLIN (Anstalt des öffentlichen Rechts) als Amt für Ausbildungsförderung dein Ansprechpartner in Sachen BAföG.

Behrenstr. 40/41,
10117 Berlin

Tel.: (030) 93 9 39 - 70
Fax: (030) 93 9 39 - 887279

Persönliche Beratungszeiten entfallen aktuell.  

In jedem Bescheid findest du die Durchwahlnummer, mit der du deine*n Sachbearbeiter*in erreichen kannst. Bitte rufe nur außerhalb der genannten Beratungszeiten an, da diese für die persönliche Beratung reserviert sind. Hast du noch keinen Bescheid, notiere dir den Namen und die Telefonnummer deines*r Sachbearbeiters*in in der ersten Sprechstunde.

Unterlagen kannst du auch außerhalb der persönlichen Beratungszeiten im verschlossenen Umschlag im Briefkasten in der Behrenstraße einwerfen oder an unseren InfoPoints abgeben.

Vor dem Gebäude haben wir einen Schwerbehindertenparkplatz eingerichtet. Auf einen Rollstuhl angewiesene Studierende erreichen uns über die Toreinfahrt links neben dem Haupteingang. Bitte rechts zum Hintereingang fahren. Dort befindet sich die Zufahrt zum Fahrstuhl.

Allgemeine Informationen zum BAföG und Informationsmaterial gibt es an unseren InfoPoints.

Solltest du dich für ein Studium im Ausland entscheiden, so sind dafür ausschließlich die Auslandsförderungsämter zuständig.

Zuständige Behörden für das Schüler-BAföG sind die kommunalen Ausbildungsförderungsämter.

Stelle deinen Antrag am besten gleich nach der Zulassung und deiner Entscheidung in Berlin zu studieren.

Grundsätzlich solltest du den Antrag auf Ausbildungsförderung so früh wie möglich (6 bis 8 Wochen vor Beginn des Semesters) stellen. Stelle deinen Antrag am besten gleich nach der Zulassung zum Studium in Berlin.

Es ist sehr wichtig, die Antragsfristen zu beachten: Ausbildungsförderung wird vom Beginn des Monats an geleistet, in dem die Ausbildung aufgenommen wird, frühestens jedoch vom Beginn des Antragsmonats an.

Wenn du also z.B. im April des laufenden Jahres dein Studium begonnen hast und erst im Mai einen Antrag stellst, erhältst du die Ausbildungsförderung erst ab Mai. Der Anspruch auf Förderung für den Monat April geht dir verloren.

Der Antrag muss immer auf dem vorgeschriebenen Formblatt 1 gestellt und eigenhändig unterschrieben werden. Das gilt auch, wenn du den Antrag über unsere BAföG-Online Seite ausgefüllt und die Daten übertragen und nicht mit dem neuen Personalausweis oder elektronischen Aufenthaltstitel authentifiziert hast.


Antragstellung über BAföG-Online:


Mit elektronischem Identitätsnachweis (neuer Personalausweis/elektronischer Aufenthaltstitel - eID-Funktion)

Hier erfolgt die Authentisierung elektronisch, so dass du den Antrag nicht mehr ausdrucken und unterschreiben musst. Nach Auswahl dieser Möglichkeit wirst du durch die weiteren Schritte geleitet. Dein Antrag erhält eine Telenummer und wird dann übertragen. Das Datum der erfolgreichen Übertragung gilt als Antragsdatum. Du hast die Möglichkeit, sich den übermittelten Antrag als PDF für Ihre Unterlagen herunterzuladen.

Ohne elektronischen Identitätsnachweis (Online-Übermittlung)

Hierbei werden deine Daten an das zuständige Amt übertragen und eine PDF-Datei erstellt. Diesen PDF-Antrag mit Telenummer druckst du bitte aus und unterschreibst ihn. Anschließend scannst du den unterschriebenen Antrag ein, lädst ihn rechts oben über „Dokumenten-Upload" hoch und übermittelst ihn so dem zuständigen Amt. Das Datum der erfolgreichen Übertragung gilt als Antragsdatum. Der Ausdruck verbleibt bei dir.

Ohne elektronischen Identitätsnachweis (Übermittlung auf dem Postweg oder persönliche Abgabe beim Amt)

Hierbei werden deine Daten an das zuständige Amt übertragen und eine PDF-Datei erstellt. Diesen PDF-Antrag mit Telenummer druckst du bitte aus und unterschreibst ihn. Anschließend schickst du den unterschriebenen Antrag an das für dich zuständige Amt für Ausbildungsförderung oder gibst ihn dort ab. Dieser Schritt ist notwendig, da deine Unterschrift im Original benötigt wird. Wichtig: Erst wenn dieser unterschriebene Papier-Antrag bei deinem zuständigen Amt für Ausbildungsförderung eingeht, liegt eine wirksame fristwahrende Antragstellung vor. In diesem Fall gilt ausschließlich der Eingangsstempel des Amtes.

Zur Fristwahrung genügt jedoch auch ein unterschriebenes Schreiben, das du per Fax oder eingescannt per E-Mail übermitteln kannst. Die unterschriebenen Formblätter reichst du dann nach (per Post oder über unser Upload-Portal).


Über Ausbildungsförderung wird in der Regel für ein Jahr entschieden (Bewilligungszeitraum), es sei denn, die Ausbildung endet vor Ablauf eines Jahres, der Antrag wurde erst im laufenden Semester gestellt, der Leistungsnachweis wird vorher fällig, du gehst in das Ausland oder du hast ein Urlaubssemester.

Zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes solltest du dann einen neuen Förderungsantrag stellen. Hältst du diese Frist nicht ein, geht zwar der Förderungsanspruch nicht verloren, es entsteht jedoch eine (vermeidbare) Zahlungsunterbrechung.

Nein.

Über das studierendenWERK BERLIN erhältst du immer eine kostenlose und zuverlässige Beratung sowie Antragsbearbeitung. Wende dich bei Rückfragen telefonisch oder während der Sprechstunden an die Mitarbeiter*innen des BAföG-Amtes. Für eine unkomplizierte und umweltfreundliche BAföG-Beantragung empfehlen wir dir die BAföG-Online-Seite des studierendenWERKS BERLIN. In diesem Online-Portal sind alle wichtigen Infos und Formblätter für den Antrag hinterlegt. Du kannst die Daten für Folgeanträge speichern. Zudem kannst du dort nach dem Ausfüllen deine Unterlagen quittiert uploaden. Nähere Infos gibt es weiter unten.

Wir raten dir daher dringend von kostenpflichtigen Diensten ab. Hierüber gestellte Anträge mit Online-Unterschrift dürfen wir gesetzlich nicht akzeptieren.

Wir empfehlen, den Antrag über unser BAföG-Online Portal auszufüllen. Dies bietet zahlreiche Vorteile. Die Angaben werden sofort auf Plausibilität und Vollständigkeit überprüft. Du erhältst sofort eine Liste mit Unterlagen, die du deinem Antrag noch hinzufügen musst.

Eine Kurzübersicht aller benötigten Dokumente und Formblätter findest du in unserem Hilfstool "Check-Liste"


Formblatt 1


Das Formblatt 1 kann jede*r Studierende selbst ausfüllen, da es nur Fragen enthält, die du aus eigenem Wissen beantworten kannst wie z. B. Adresse, die Adresse der Eltern und weitere statistische Daten. Sofern du nicht bei deinen Eltern oder in einer Wohnung deiner Eltern lebst, erhältst du einen pauschalisierten Mietzuschlag in Höhe von 325 Euro. Hierfür reiche die Wohnungsgeberbescheinigung oder auszugsweise Kopie vom Mietvertrag (Seiten Mietvertragspartner, Mietadresse, Mietbeginn und Unterschrift) ein.
Solltest du nicht bei den Eltern, sondern selbst krankenversichert sein, so gib dies unter Zeile 63 an und reiche eine Bescheinigung deiner Krankenkasse ein, auf der vermerkt ist, dass du nicht familienversichert bist. Du kannst dann unter bestimmten Bedingungen einen Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag von 84 Euro bzw. 25 Euro erhalten. Wenn du nicht mehr in der studentischen Pflichtversicherung versichert bist - z.B. weil du älter als 29 Jahre bist oder bereits im 15. Fachsemester studierst - werden bis maximal 155 € bzw. 34 € für die nachgewiesenen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge als Zuschlag gewährt.

Wichtig ist die korrekte Angabe der Bankverbindung (IBAN), da Ausbildungsförderung ausnahmslos bargeldlos angewiesen wird. Achte bitte unbedingt darauf, die Zahlen richtig und gut lesbar einzutragen.

Bei den Angaben zum eigenen Einkommen sind die voraussichtlichen Einnahmen im Bewilligungszeitraum, also in der Regel einem Jahr, einzutragen und nachzuweisen. Nicht jeder verdiente Euro kürzt automatisch die Förderung. Bruttoverdienste von ledigen Studierenden bis zu jährlich 5.400 Euro sind anrechnungsfrei.

Beispiele für anzugebendes Vermögen sind Sparguthaben, Aktien- und Wertpapiere, Kapitallebensversicherungen, Kraftfahrzeuge (auch Motorräder) oder Grundstücke. Maßgebend ist hier der Wert im Zeitpunkt der Antragstellung. Ledige Studierende haben einen Vermögensschonbetrag in Höhe von 7.500 Euro: Vermögen, das darüber hinausgeht, wird in monatlich gleichen Teilen vom Förderungsbedarf abgezogen. Für den*die Ehegatten*in bzw. den*die eingetragene*n Lebenspartner*in sowie für jedes Kind des Antragstellers erhöht sich der Vermögensschonbetrag um jeweils 2.100 Euro. Zur Vermeidung unbilliger Härten kann ein weiterer Teil des Vermögens anrechnungsfrei bleiben (z. B. Riester-Renten-Vermögen; selbstbewohnte kleine Eigentumswohnung). Hierzu nimm bitte die Beratung während unserer Sprechstunden in Anspruch. Bitte beachten, dass deine Angaben zum Vermögen beim Bundeszentralamt für Steuern jährlich überprüft werden. Mache bitte wahrheitsgemäße Angaben. Du vermeidest dir und dem Amt viel Arbeit, Aufregung und ggf. großen Ärger. Du musst alle Vermögenswerte angeben, die auf Konten angelegt sind, welche auf deinen Namen laufen. Dies gilt auch dann, wenn du der Meinung bist, dass die betreffenden Werte nicht (mehr) dir gehören. Die rechtliche Zuordnung prüft das Amt für Ausbildungsförderung.

Anlage 1 zu Formblatt 1

Auf die Angaben zum schulischen und beruflichen Werdegang (Anlage 1 zu Formblatt 1) solltest du besondere Sorgfalt verwenden. Insbesondere sind zeitlich lückenlose Eintragungen erforderlich, um Rückfragen zu vermeiden. Die Informationen sind wichtig z. B. für die Prüfung des Anspruches auf eine elternunabhängige Förderung. Die Voraussetzungen dafür werden im Kapitel 8 erläutert.

Anlage 2 zu Formblatt 1

Für die Gewährung des Kinderbetreuungszuschlages für deine eigenen Kinder füll bitte die Anlage 2 zu Formblatt 1 aus. Sie muss von dir und ggf. vom anderen Elternteil unterschrieben werden.

Link zum Youtube-Tutorial zu Formblatt 1


Formblatt 2


Das Formblatt 2 braucht nicht eingereicht zu werden, wenn du eine maschinelle Immatrikulationsbescheinigung einreichst, auf der die Hochschule diese Daten aufgedruckt hat, die sogenannte Bescheinigung nach § 9 BAföG, die von fast allen Berliner Hochschulen standardmäßig ausgestellt werden. Du brauchst auf der Vorderseite nur den eigenen Namen und den der Hochschule einzutragen, an der du immatrikuliert bist. Auf der Rückseite ist unter Zeile 42 die Fachrichtung und das Fachsemester bzw. das Studienjahr bei Antragstellung einzutragen. Am Ende des Formblattes ist eine Bestätigung der Eintragungen durch deine Hochschule vorgesehen.


Formblätter 3


In die Formblätter 3 sind jeweils die Einkommensdaten der Eltern und ggf. deines*r Ehegatten*in bzw. deines*r eingetragenen Lebenspartners*in einzutragen. Darüber hinaus sind weitere Angaben zur jeweiligen persönlichen Situation (z. B. über die Art der Erwerbstätigkeit und des Familienstandes) erforderlich. Dies gilt insbesondere auch für weitere Kinder deiner Eltern. Erzielt nur ein Elternteil Einkommen, kann der Nichterwerbstätige dies auf der Seite 4 des Formblattes 3 bestätigen. Erzielen beide Elternteile Einkommen, müssen sie jeweils eine eigene Einkommenserklärung ausfüllen. Nachzuweisen ist das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraumes (siehe aber Punkt 5) durch Vorlage des entsprechenden Einkommensteuerbescheides. Für eine Antragsstellung zum Wintersemester 2019/20 oder Sommersemester 2020 sind daher die Einkommensnachweise für das Kalenderjahr 2018 vorzulegen.

Hinsichtlich der weiteren persönlichen Verhältnisse (Familienstand, Kinder) deiner Eltern wird auf den aktuellen Stand während des Bewilligungszeitraumes abgestellt.

Sollte das Finanzamt noch keinen Steuerbescheid für das maßgebliche Kalenderjahr erstellt haben, so genügt eine Arbeitgeberbescheinigung über das erzielte Bruttogehalt und die abgeführten Steuern. Für alle Eltern, die nicht erwerbstätig sind und Leistungen wie z. B. Arbeitslosengeld oder Rente erhalten, gilt: Die Einkommen sind durch (unbeglaubigte) Kopien der entsprechenden Leistungsbescheide z. B. der Agentur für Arbeit oder der Rentenversicherung zu belegen.

Liegen die Voraussetzungen für eine Pflichtveranlagung zur Einkommensteuer vor z. B. Gewerbetreibende, unter Umständen Rentner*innen, bestimmte Steuerklassenkombinationen und wurde der maßgebliche Steuerbescheid noch nicht erstellt, so wird unter Berücksichtigung der glaubhaft gemachten Einkommensverhältnisse über den Antrag entschieden. Ausbildungsförderung wird insoweit unter dem Vorbehalt der Rückforderung geleistet. Sobald der Steuerbescheid dem Amt für Ausbildungsförderung vorliegt, wird über den Antrag abschließend entschieden.

Link zum Youtube-Tutorial zu Formblatt 3


Formblatt 4


Ausländische Studierende benötigen unter Umständen zusätzlich das Formblatt 4 (bitte erst nach Aufforderung durch uns einreichen).

Als ausländische*r Studierende*r kannst du BAföG erhalten, wenn du z. B.

  • selbst anerkannte*r Asylberechtigte*r / Flüchtling bist oder
  • vor dem Studium mindestens 5 Jahre in Deutschland gearbeitet hast. Eine Berufsausbildung wird nicht angerechnet oder
  • Mutter oder Vater innerhalb der letzten 6 Jahre mindestens 3 Jahre in Deutschland rechtmäßig erwerbstätig waren oder
  • bestimmte Aufenthaltskriterien erfüllt sind (z. B. ständiger Wohnsitz im Inland, Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis nach speziellen Vorschriften des Aufenthaltsgesetzes) oder
  • seit mindestens 10 Wochen vor der ersten BAföG-Antragstellung als EU-Bürger in Deutschland erwerbstätig bist (mindestens 12 Stunden in der Woche) und daher Freizügigkeit genießt und du die Erwerbstätigkeit während des Studiums beibehältst.


Da deine BAföG-Berechtigung den Bestimmungen des BAföGs und des Aufenthaltsgesetzes unterliegt, solltest du unbedingt zu uns in die Beratung kommen. Die Regelungen allein zu verstehen, ist nahezu unmöglich.


Formblatt 5


Das Formblatt 5 bzw. den Nachweis der ECTS-Punkte legst du vor, wenn die Förderung für das fünfte bzw. ein höheres Semester beantragt wird und du noch keinen Leistungsnachweis vorgelegt hast.

Über den BAföG-Rechner des Studentenwerks Göttingen bekommst du Anhaltspunkte wie hoch dein individueller Anspruch sein könnte.

 

€ /mtl

Studierende, die bei den Eltern wohnen, erhalten maximal 474,00
Zuschlag falls eigene Krankenversicherung 84,00
evtl. Pflegeversicherungszuschlag 25,00
Maximaler Förderungssatz monatlich 583,00

Die Versicherungszuschläge gibt es meist erst ab dem 25. Lebensjahr.


 

€ /mtl

Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen (eigene Wohnung/WG/Studentenwohnheim), erhalten maximal 419,00
Mietzuschlag pauschal 325,00
Zuschlag falls eigene Krankenversicherung 84,00
evtl. Pflegeversicherungszuschlag 25,00
Maximaler Förderungssatz monatlich 853,00

 

Zusätzlich erhöht sich für Studierende, die mit mindestens einem eigenen Kind in einem Haushalt leben, der Bedarf um monatlich 140 Euro für jedes Kind unter 14 Jahren. Der Zuschlag wird für denselben Zeitraum nur einem Elternteil gewährt. Sind beide Elternteile nach dem BAföG dem Grunde nach förderungsfähig und leben in einem gemeinsamen Haushalt, bestimmen sie untereinander den/die Berechtigte*n.

Neben deinem eigenen Einkommen wird das Einkommen deiner Eltern, oder falls du verheiratet bist zusätzlich das Einkommen deines*r Ehegatten*in oder falls du in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebst zusätzlich das Einkommen deiner*s Lebenspartner*in herangezogen.

Entscheidend ist grundsätzlich das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraumes.

Beispiel: Für eine Antragsstellung zum Wintersemester 2019/20 ist das Einkommen im Kalenderjahr 2017 von Bedeutung. (Für die Bestimmung des entscheidungserheblichen Einkommensjahrs ist immer der Beginn des BWZ ausschlaggebend.)

Das Gesetz sieht zur Berechnung des anrechenbaren Einkommens feste Freibeträge für die Eltern selbst sowie für eventuelle weitere unterhaltsberechtigte Kinder vor. Je mehr deiner Geschwister sich noch in der Ausbildung befinden, desto weniger sind deine Eltern zur Finanzierung deines Studiums verpflichtet. Dein Anspruch auf Ausbildungsförderung würde sich somit erhöhen. Aber auch, wenn du als einziges Kind studieren solltest, lohnt es sich zu prüfen, ob du einen Anspruch auf BAföG hast.

Verdienen deine Eltern mehr als die Freibeträge vorsehen, erfolgt eine entsprechende Anrechnung auf den Förderungsbedarf und du erhältst nicht den Höchstsatz. Die Berechnung kannst du dem Bescheid entnehmen. Eventuell kommt dann für dich ein Antrag auf Aktualisierung oder Vorausleistung (Unterhaltsvorschuss) in Betracht.

Haben sich die aktuellen Einkommensverhältnisse des*der Einkommensbeziehers*in verschlechtert, so kann dies auf besonderen Antrag berücksichtigt werden. Zum Beispiel würden dann die Einkommensverhältnisse des Jahres 2019 statt 2017 für die Bewilligung im Wintersemester 2019/20 herangezogen werden.

Einen entsprechenden Antrag stellst du bitte mit dem Formblatt 7. Die noch nicht feststehenden Einkommen werden durch Schätzung ermittelt. Je genauer die Schätzung erfolgt, desto eher vermeidest du eine eventuelle Rückforderung, die sich bei der späteren Endberechnung mit den tatsächlichen Einkommenshöhen aus den Steuerbescheiden ergeben. Dieses Risiko musst du mit deinen*m Eltern/-teil einkalkulieren.

Voraussetzung ist, dass sich bei einer entsprechenden Vergleichsberechnung dein monatlicher Förderungsbetrag um mindestens 10 Euro erhöht.

Link zum Youtube-Tutorial zu Formblatt 7

Maßgeblich für die Berechnung einer möglichen Förderung ist stets dein Eigenverdienst (z. B. durch Nebenjobs/Ferienjobs) im Bewilligungszeitraum.

Einkommen als Arbeitnehmer*in in Höhe von bis zu 450 Euro brutto bleiben monatlich anrechnungsfrei. Hast du z.B. in der Zeit von 10/2019 - 09/2020 insgesamt nicht mehr als 5.400 Euro brutto verdient, wird die Förderung nicht gekürzt. Hast du mehr verdient, wird der übersteigende Betrag durch 12 dividiert und von der Förderung abgezogen.

Anders verhält es sich mit Einkommen, welche du aus dem Ausbildungsverhältnis erzielst (z. B. Praktikantenvergütung/Duale Ausbildung). In diesem Fall wird die Vergütung unter Abzug der steuerlichen Werbungskostenpauschale und der Sozialversicherungspauschale auf deine Förderung voll angerechnet. Das gesamte Einkommen im Bewilligungszeitraum (BWZ) wird berechnet und auf die jeweiligen Monate umverteilt.

Bei Einkünften aus Honorarverträgen o. ä. wird jener Gewinn angerechnet, der den Betrag von 367 Euro monatlich übersteigt. Das gesamte Einkommen im BWZ wird berechnet und auf die Monate des BWZ gleichmäßig umverteilt.

Die elternunabhängige Förderung ist sicherlich die günstigste Form der Förderung, da das Einkommen der Eltern keine Berücksichtigung findet. 

Elternunabhängige Förderung ist zu gewähren, wenn:

  • Du nach Vollendung des 30. Lebensjahres ein Studium aufnimmst (bitte beachte hier unbedingt Punkt 9) oder
  • Du nach Vollendung des 18. Lebensjahres fünf Jahre erwerbstätig warst (Zeiten der Erwerbstätigkeit müssen nicht zusammenhängen, sie können sich auch aus mehreren Teilzeiträumen ergeben) oder
  • Du nach einer mindestens dreijährigen Ausbildung drei Jahre erwerbstätig oder bei kürzerer Ausbildungszeit entsprechend länger erwerbstätig warst, so dass sich ein mindestens sechsjähriger Zeitraum ergibt.

Zur Erwerbstätigkeit zählen auch Zeiten des Wehrdienstes, des Zivildienstes, des Bundesfreiwilligendienstes, des freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres, des Entwicklungsdienstes sowie Zeiten, in denen du Arbeitslosen- bzw. Krankengeld bezogen hast. Allerdings müssen die hierbei erzielten Einkünfte ausgereicht haben, um sich selbst zu unterhalten. Hierzu erhältst du nähere Auskünfte beim Amt für Ausbildungsförderung.


Unterhaltsvorschuss

Weigern sich deine Eltern/ein Elternteil, den angerechneten Einkommensbetrag als Barunterhaltsleistung zur Verfügung zu stellen (oder die erforderlichen Auskünfte über ihre Einkommenssituation zu erteilen), besteht die Möglichkeit, Vorausleistung („Unterhaltsvorschuss“) zu beantragen.

Das Land Berlin, vertreten durch das studierendenWERK BERLIN, leistet nach entsprechender Antragstellung, Anhörung der Eltern/des Elternteils und Prüfung des Sachverhaltes dann ggf. den Unterhaltsbeitrag ganz oder teilweise im Voraus.

Im Gegenzug geht dann regelmäßig Ihr Unterhaltsanspruch gegen deine Eltern/deinen Elternteil in der Höhe der vorausgeleisteten Mittel auf das Land Berlin über. Ergibt eine nachgelagerte Prüfung, dass eine weitergehende Unterhaltspflicht für Ihre Hochschulausbildung besteht und die entsprechende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gegeben ist, kann das Land dann die vorausgeleisteten Fördermittel von deinen Eltern/deinem Elternteil einfordern; notfalls auch vor dem jeweils zuständigen Familiengericht.

Sollte die Prüfung hingegen ergeben, dass keine weitergehende Unterhaltspflicht mehr besteht, so erhältst du in diesem Fall dann „quasi“ elternunabhängige Förderung. Ob jedoch ein solcher Fall vorliegt, wird nicht zuletzt auch anhand der aktuellen Rechtsprechung entschieden.

Sollten deine Eltern Sachleistungen (Wohnen und Verpflegung z.B. im elterlichen Haus) anbieten, sind Vorausleistungen nur reduziert oder gar nicht mehr möglich. Du musst dann ggf. selbst gegen deine Eltern klagen und die Frage nach Bar- oder Naturalunterhalt im Unterhaltsprozess selbst klären lassen.


FAQ Beratung Allgemein


FAQ Beratung Barrierefrei Studieren


FAQ Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung

Nein, telefonisch (oder auch per E-Mail) antwortet zunächst das Sekretariat. Hier wird dann ein Termin mit einem*r Berater*in für dich vereinbart.

Die Terminvergabe läuft über die Sekretariate ab. Ein Termin kann telefonisch oder per E-Mail an pbs@stw.berlin vereinbart werden.

Bitte melde dich ca. 10-15 Minuten vor Beginn des ersten Termins im Sekretariat.

In der Regel wird dort ein Anmeldebogen ausgehändigt.

Der*die Berater*in holt dich im Wartebereich ab.

Mit dieser*m findet dann das Gespräch statt und das weitere Vorgehen wird zusammen besprochen.

In der Regel beträgt die Beratungsdauer 50 Minuten. 

Bitte sag mindestens 24 Stunden vorher den Termin ab. Je früher desto besser, denn jeder einzelne Termin ist für dich reserviert und kann bei unentschuldigtem Fernbleiben nicht für andere Studierende zur Verfügung gestellt werden. Die Wartezeiten können sich dann verlängern.

Die Beratung ist kostenfrei, sie funktioniert nach dem Solidaritätsprinzip über den Studienbeitrag der Studierenden.

Alle Berater*innen haben eine Ausbildung in einem wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren. Damit sind sie auch aus beruflicher Verpflichtung an die Schweigepflicht gebunden, ähnlich wie Ärzte*innen.

Für alle Universitäten und Fachhochschulen, die eine Kooperation mit dem studierendenWERK BERLIN Berlin haben.

Vielleicht bist du dir nicht sicher, ob dein Anliegen wichtig genug für eine Beratung ist. Melde dich gerne und komm zu einem Gespräch, denn genau das kann Thema einer Beratung sein.

Komm auch schon, wenn es „nur ein bisschen zwickt". Häufig neigen Menschen dazu, vieles „mit sich selbst ausmachen“. Eine Beratung ist gerade zu Beginn sinnvoll, um Schlimmeres zu verhindern (Prävention ist alles).

Sowohl bei studienbezogenen Problemen als auch in persönlichen Konfliktsituationen kannst du zu uns kommen. 

Auf unserer Seite gibt es auch Beispiele.

Neben der psychologisch-psychotherapeutischen Beratungsstelle des studierendenWERKs gibt es an vielen Hochschulen und Universitäten eigene Beratungsstellen.

Zudem gibt es noch den Berliner Krisendienst und den Sozialpsychiatrischen Dienst in Berlin an die du dich ebenfalls wenden kannst.


FAQ Beratung Schreibzentrum


FAQ Sozialberatung


FAQ Jobben Arbeitnehmer

Teilnehmer/-innen der Vermittlungseinrichtung können alle Studierenden der Hochschulen gemäß § 1 StudWG bzw. der über einen Kooperationsvertrag mit dem studierendenWERK BERLIN verbundenen Bildungseinrichtungen sein.


FAQ Jobben Arbeitgeber

Wir sind von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 030  93939 – 9030 sowie unter der E-Mailadresse: jobvermittlung@stw.berlin erreichbar.


FAQ Kitas

Dein Kind ist bereits geboren? Du bist Studierende*r oder arbeitest an einer unserer Partnerhochschulen? Dann kannst du dein Kind für einen Platz in einer unserer Kindertagesstätten vormerken lassen. Nutze dafür bequem unser Onlineformular. Die Anmeldung und Vertragsvergabe erfolgt in der jeweiligen Einrichtung. Für die Vergabe der Plätze werden in den Kitas Vormerklisten für die Kinder geführt.

Derzeit sind unsere Kitaplätze alle belegt. Eine Platzvergabe ist daher nur möglich, wenn sich Veränderungen in der Platzbelegung ergeben.

Für einen Vertragsabschluss benötigst du einen so genannten „Kita-Gutschein". Diesen stellt dir das Jugendamt in deinem Bezirk gegen Vorlage der Geburtsurkunde des Kindes sowie deiner Tätigkeits- und Einkommensnachweise aus. Du kannst den Kita-Gutschein auch online beantragen. Bei Studierenden reicht die Vorlage der Semesterbescheinigung für den Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung, da das Studium eine Vollzeitbeschäftigung darstellt. Du darfst allerdings nicht beurlaubt sein.

Bitte beachte, dass der Antrag auf einen Kita-Gutschein frühestens 9 Monate und spätestens 2 Monate vor dem gewünschten Betreuungsbeginn gestellt werden sollte.

 

Der Kita-Platz ist für alle Kinder kostenfrei. Eltern übernehmen lediglich den Verpflegungsanteil von derzeitig 53,00 Euro im Monat für die Vollverpflegung pro Kind.

Wir bieten den Kindern vielfältige und altersgerechte Erfahrungsräume, die zur Eigeninitiative herausfordern. Die Erzieher*innen begleiten die Kinder in ihren Lernprozessen, indem sie Wege aufzeigen, wie sie ihre Handlungskompetenzen erweitern können. Dabei wird das pädagogische Handeln von folgenden Grundsätzen geleitet:

  • Bei uns haben Kinder viel Zeit und Raum zum Spielen.
  • Bei uns sind Kinder aktive Gestalter ihrer Lernumgebung und Lebenswelt.
  • Bei uns können Kinder vielfältige Ausdrucksformen entwickeln und individuelle Erfahrungen machen.
  • Bei uns werden Kinder dafür sensibilisiert, ihre eigenen Bedürfnisse und die anderer wahrzunehmen. 
  • Bei uns erhalten Kinder Mitbestimmungsmöglichkeiten und lernen ihre Interessen zu vertreten.
  • Wir unterstützen Kinder in ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung.
  • Bei uns können Kinder  forschen und die Welt entdecken.

In enger Kooperation mit den Eltern achten wir auf eine behutsame und individuelle Eingewöhnung, um den Kindern einen guten Start ins Kita-Leben zu ermöglichen. Hierbei orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell.

Ein wertschätzender und konstruktiver Umgang zwischen den Bindungspersonen des Kindes ist unverzichtbar für seine Entwicklung. Es ist uns daher wichtig, eine offene und vertrauensvolle Beziehung zu den Eltern zu pflegen von ihnen als Erziehungspartner wahrgenommen zu werden.

In den Kindertagesstätten des studierendenWERKs BERLIN tauschen wir uns regelmäßig über die Entwicklung der Kinder aus und suchen das Gespräch mit den Eltern, um gemeinsam die Umsetzung der pädagogischen Ziele zu reflektieren sowie die Entwicklung des Kindes aktiv zu begleiten.

In allen Einrichtungen sind die Eltern eingeladen, den Kita-Alltag mitzuerleben: Feste werden gemeinsam gestaltet und in regelmäßigen Abständen finden Elternversammlungen sowie Elterngespräche statt. Einmal jährlich wählen die Eltern Vertreter*innen, die sich im Kita-Ausschuss mit dem pädagogischen Personal zu den verschiedenen organisatorischen Fragen verständigen.

Die Kindertagesstätten des studierendenWERKs BERLIN sind Einrichtungen in unmittelbarer Nähe zu und in Kooperation mit den Berliner Hochschulen. Wir nutzen Kontakte zu Hochschulakteur*innen verschiedener Fachbereiche, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in unsere pädagogische Arbeit einfließen zu lassen. Fachdiskussionen zu aktuellen pädagogischen Themen bewirken, dass wir unser pädagogisches Handeln kontinuierlich hinterfragen und weiterentwickeln.

Darüber hinaus kooperieren wir mit den Familienbüros der Hochschulen.

Alle Kinder haben ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und Bildung, ein gesundes Aufwachsen sowie eine bestmögliche Entwicklung.
Wie die Kindertagesstätten des studierendenWERKs BERLIN dies sicher stellen, kannst du in unserem Kinderschutzkonzept nachlesen.

Verstärkung gesucht!

Staatlich anerkannte Erzieher*innen sind bei uns jederzeit willkommen. Bewerbe dich einfach direkt unter personal@stw.berlin. Um einen ersten Einblick in unsere Kitas zu erhalten, bieten wir auch Führungen an.


FAQ Kultur


FAQ Studierendenwerk