Wer kommt zu uns?

Ihr seid euch nicht sicher, ob ihr mit eurem Problem bei uns richtig seid? Hier findet ihr Beispiele von Studierenden, warum diese zu uns gekommen sind und wie ihnen das Gespräch geholfen hat.

Silke*, 25 Jahre:

"Ich bin in der Endphase meines Masterstudiums. Ich fühle mich ausgelaugt, die Masterarbeit zieht sich hin, ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Früher habe ich mich viel in der Bibliothek und auch am Institut mit Kommilitonen ausgetauscht. Jetzt in Corona-Zeiten fällt dies alles weg. Ich kann nur schwer einschätzen, ob meine Ideen ausreichend sind. Zweifel und Unsicherheit herrschen vor.
Im Gespräch mit dem Therapeuten der Beratungsstelle wurde mir klar, wie groß der Druck geworden ist und wie wenig Zeit für Erholung ich einplante. Wir fanden heraus, dass Pausen und Erholung kein Versagen ist, sondern zur Masterarbeits- und Coronazeit dazugehören."

Lina*, 27 Jahre:

"Mein Vater ist an Krebs verstorben. Ich habe ein bisschen weniger im Studium gemacht, aber das ist in Ordnung, es läuft einfach weiter.
Ich fühlte mich aber so allein mit meinen Gefühlen, obwohl ich wirklich gute Freunde und eine Partnerschaft habe. Ich wusste in manchen Augenblicken nicht wohin mit mir: Rausgehen oder allein sein? Angesprochen werden oder nicht? In den Gesprächen mit der Therapeutin von der PBS konnte ich mich und meine Gefühle besser verstehen lernen."

Adrienne*, 20 Jahre:

„Ich hatte immer gute Leistungen. Jetzt hat mein Freund mit mir Schluss gemacht und ich bin in ein tiefes Loch gestürzt. Ich kann mich nicht aufraffen, bin müde und traurig. Alle sagen, ich soll ihn vergessen. Aber ich kann mich kaum konzentrieren und habe Angst, mein Studium nicht zu schaffen.
Mit dem Therapeuten der Psychologischen Beratungsstelle konnte ich mich sortieren und eine neue Sicht auf meine Situation bekommen, das war sehr gut.“

Annika*, 26 Jahre:

„Meine Eltern haben nicht studiert. Sie verstehen nicht, was ich mache. Für sie gehöre ich nicht mehr richtig dazu. Leider können sie mir mit meinen Problemen nicht helfen. Hausarbeiten schreiben etc., kennen sie nicht. Die Uni fordert mich und ich muss immer wieder jobben. Viele mit denen ich angefangen habe, sind bereits mit dem Studium fertig. Ich frage mich, ob ich überhaupt an die Uni gehöre. Weitermachen, wechseln oder aufhören? Mein Psychotherapeut in der Beratungsstelle begleitet mich in meinem Entscheidungsprozess.“

*Die Namen wurden von uns geändert.