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Gruppenangebote

Wir haben auch im studiendenWERK verschiedene Gruppenangebote. In der folgenden Übersicht kannst du dich umfassend informieren.

Bitte beachten!

Die Teilnahme ist bei allen Gruppen nur nach Vorgespräch möglich.

Eine Termin bitte hier vereinbaren.

Die Gruppe richtet sich an Studierende, die bei sich Schwierigkeiten mit dem geplanten Studienabschluss registriert haben. Dies können organisatorische, motivationale oder persönliche Hemmnisse sein. Diese Gruppe soll dich einerseits unterstützen, dein Studium voranzubringen und andererseits Hilfe bieten, dass du zukünftig Blockaden und Vermeidungsstrategien schneller selber überwinden kannst. Dazu werden wir daran arbeiten, die Hintergründe der Schwierigkeiten  besser zu verstehen und  Ansätze für Veränderungen zu finden und umzusetzen.

Nicht zuletzt sind Austausch untereinander und gegenseitige Unterstützung in dieser Gruppe besonders wichtig. Die Gruppe bietet die Möglichkeit, im "Expertenkreis" offen über die - für nichtbetroffene Studierende zum Teil unverständliche - Probleme zu sprechen. Es besteht die Möglichkeit, dass sich Gruppenmitglieder fachübergreifend in Lerngruppen organisieren, um bislang stabile individuelle Ausweichstrategien zu verändern.

Studierende mit der Bereitschaft, alte und mittlerweile dysfunktionale Strukturen in Frage zu stellen und neue funktionale Formen für sich zu schaffen, sind dazu herzlich eingeladen. Die Gruppenteilnahme endet (idealtypisch) mit dem Studienabschluss des Gruppenmitglieds.

In einem Vorgespräch klären wir deine Fragen zur möglichen Teilnahme.

Die Gruppe ist fortlaufend und halboffen, d.h. ein Neueinstieg ist immer dann möglich, wenn ein Platz frei wird.

Leitung:
Dipl.-Psych. Michaela Holte, Psychologische Psychotherapeutin

Zeitraum:
11.02.2020, jeweils dienstags von 11.15 bis 12.45 Uhr

Ort:
studierendenWERKs BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle
Franz-Mehring-Platz 2
10243 Berlin
2. Etage, Gruppenraum

Anmeldung:
studierendenWERK BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle
Tel. 030/93939-8401 oder 030/93939-8438 

„Plötzlich bin ich wie in einem grauen Loch…“

„Ich kann mich zu nichts mehr aufraffen…“

„Ich schaff das sowieso nicht…“

„Alles fühlt sich ganz schwer an…“

Depressive Symptome sind von Mensch zu Mensch verschieden. Du kannst dich in verändertem Verhalten, bei bestimmten Gedankenmustern und auf körperlicher oder emotionaler Ebene ausdrücken. Meist fällt die Alltagsbewältigung schwer und das Studium wird massiv beeinträchtigt. Ebenso beeinflussen Depressionen den unbekümmerten Kontakt zu Partner*innen, Freund*innen oder Familienangehörigen.

Die Gruppenpsychotherapie richtet sich an Studierende, die erstmalig oder mehrmalig depressive Phasen erleben/ erlebt haben. Das Angebot kann dich dabei unterstützen, die eigenen Beschwerden und mögliche Einflussfaktoren besser zu verstehen und aktiv zu verändern. Der Schwerpunkt der Gruppentherapie liegt auf der Entwicklung und Aktivierung individueller Bewältigungskompetenzen mittels:

  • Ressourcenarbeit
  • Aufbau alternativer Gedanken
  • Stressreduktion
  • Achtsamkeitsimpulsen
  • Körperübungen

Es werden Elemente der Systemischen Therapie, Verhaltenstherapie, Positiven Psychologie, Achtsamkeit und Entspannungsverfahren einbezogen. Dabei wechseln sich der Austausch und Übungen in der Großgruppe, Arbeit in Kleingruppen und individuelle Reflexionszeiten ab. 

Leitung:
Dipl.-Psych. Katja Wrobel, Psychologische Psychotherapeutin

Teilnahmevoraussetzung:
über Vorgespräch 

Bitte melden dich für ein Vorgespräch im Sekretariat unter u.g. Telefonnummer an.

Anmeldung:
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle des studierendenWERKs BERLIN,
Sekretariat: Tel. 030 / 93939 – 8401 oder 030 / 93939 - 8438

Ort:
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle des studierendenWERKs Berlin, Hardenbergstraße 35, 2. Etage, 10623 Berlin

Zeitraum: 
ab Februar 2020 

Bei Prokrastination handelt es sich um das regelmäßige und scheinbar unnötige Aufschieben von wichtigen Tätigkeiten. 

Das Studium stellt hohe Ansprüche an die Selbststeuerung. Den meisten Studierenden gelingt es, zuverlässig bei ihrer Erwerbsarbeit zu erscheinen, mit den selbstorganisierten Aufgaben im Studium haben aber viele Schwierigkeiten. Sie vermeiden, rechtzeitig damit zu beginnen, die Hausarbeit zu schreiben oder für die Prüfung zu lernen. Typische Gedanken sind "Ich bin nicht in der richtigen Stimmung" - "Ich habe noch viel Zeit" - "Jetzt ist es eh schon zu spät". Prokrastination beinhaltet, dasss das Aufschieben negative Konsequenzen nach sich zieht z.B. Zeitdruck, überschrittene Deadlines, bei Prüfungen deutlich unter den eigenen Fähigkeiten zu bleiben etc. Hinter der Prokrastination stehen oft  Probleme wie Versagensängste bzw. Perfektionismus.

Die Gruppe soll aus psychotherapeutischer Sicht einen Einblick in die Mechanismen der Prokrastination und die daraus resultierenden Lösungsmöglichkeiten vermitteln. Die Teilnehmer werden angeleitet, einen Wochenplan zu erstellen und im Alltag anzuwenden. Eigene prokrastionsfördernde Gedanken und Einstellungen sollen herausgearbeitet werden. Weitere Inhalte: Motivation, Verhaltensanalyse, Arbeitsplatzgestaltung, Entspannung. Die Gruppe dient dem Austausch und damit der Veränderung des Eindrucks, als einzige/r mit diesem Problem dazustehen.

Leitung: 
Dipl.-Psych. Jella Sollmann, Psychologische Psychotherapeutin

Anmeldung:
studierendenWERKs BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle 
Tel. 030/93939-8438

Teilnahmevoraussetzung: 
Vorgespräch

Zeitraum:
Februar bis April 2020, jeweils freitags vormittags, 6 - 8 Termine

Ort: 
studierendenWERKs BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle 
Franz-Mehring-Platz 2
2. Etage
10243 Berlin-Friedrichshain

 

Wer kennt das nicht?

"Immer unter Strom"
"Es geht mir irgendwie nicht gut, aber ich weiß gar nicht genau, was mit mir los ist"
"Bin total im Stress"

Das Stresslevel unter Studierenden ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wer sich dauerhaft gestresst fühlt, an sich selbst zweifelt oder ständig unangenehmen Gefühlen ausgesetzt ist, hat ein höheres Risiko zu erkranken, auszubrennen oder chronisch unzufrieden zu sein.
Ziel des TEK - Training emotionaler Kompetenzen - ist es:

  • einen gesünderen Umgang mit Stress zu erlernen
  • Gefühle besser wahrzunehmen
  • Gefühle zu verstehen und aushalten zu lernen
  • Gefühle konstruktiv auszudrücken
  • angenehme Gefühle zu fördern
  • einen fürsorglichen Umgang mit sich selbst aufzubauen

Dazu wurde das TEK aus Ansätzen moderner Psychotherapie und aus Erkenntnissen neuster Hirnforschung konzipiert. Im Zentrum der Gruppe stehen die Vermittlung und das Training von sieben emotionalen Kompetenzen, die sich als besonders wichtig für die psychische Gesundheit erwiesen haben. Hierbei sollen Fertigkeiten insbesondere im Umgang mit Stress, Wut, Trauer, Angst und Scham gemeinsam geübt werden.

Mit dem Gruppentraining hast du die Möglichkeit, solche typischen Situationen und Gefühle besser zu verstehen und einen für dich angemessenen Umgang damit zu erlernen. Die Gruppe soll dich auch den Raum geben, voneinander zu profitieren, sich gegenseitig zu unterstützen und Hilfestellungen leisten, eigene festgefahrene Muster zu erkennen und zu flexibilisieren. Dazu werden wir mit Reflektionen in der Gruppe, verschiedenen Arbeitsblättern, Hausaufgaben und konkreten Übungen arbeiten.

Leitung:
Dipl.-Psych. Antje Hanke, Psychologische Psychotherapeutin

Anmeldung:

studierendenWERK BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle
Tel. 030/93939-8401 oder 030/93939-8438

Ort: 
studierendenWERK BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle 
Hardenbergstr. 35,
2. Etage 
10623 Berlin

Zeitraum:
04.05. - 22.06.2020, jeweils montags von 10 - 12.30 Uhr

Teilnahmevoraussetzung:
Vorgespräche ab September

 

Prüfungen sind Bewertungssituationen, die meist mit einer gewissen Nervosität und Angst einhergehen. Die Intensität der Prüfungsangst kann bei einigen Studierenden in der Vorbereitung und der Prüfungssituation aber so stark werden, dass sie die Lebensqualität einschränkt, die Möglichkeit einer guten Vorbereitung verhindert und/oder trotz gutem Wissen zu schlechten Prüfungsergebnissen führt.

In der Gruppe können die Teilnehmer sich mit den eigenen Prüfungsängsten auseinandersetzen, sie besser verstehen lernen und Bewältigungsstrategien für den Umgang mit den Ängsten erlernen.

Wir werden uns dabei u. a. mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Wie wirkt sich die Angst im körperlichen Bereich aus?
  • Welche Gedanken und Bewertungen begleiten meine Ängste?
  • Was denke ich über die Prüfung, den Prüfer, die Klausur?
  • Was denke ich über meine Fähigkeiten?
  • Wie verändert die Angst mein Verhalten in der Vorbereitung und in der Prüfungssituation?

Methoden sind: Gespräch und Austausch, Selbsterfahrung, Entspannungsverfahren und Prüfungssituationen darstellen.

Leitung:
Dipl.-Psych. Birgit Rominger, Psychologische Psychotherapeutin

Anmeldung:
studierendenWERK BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle  
Tel. 030/93939-8401

Wochenendkompaktgruppe:
17.14./18.04.2020,  am Freitag von 9.00 - 17.00 Uhr und Samstag von 9.30 - 17.00 Uhr

Ort:
studierendenWERK BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle
Hardenbergstraße 35
10623 Berlin-Charlottenburg.

Teilnahmevoraussetzung:
Vorgespräch

Mangelndes Selbstvertrauen ist oft der Hintergrund für Unzufriedenheit oder Misserfolge im Studium, Probleme im Umgang mit Freunden und Kommilitonen, in der Partnerschaft oder der Familie. Es behindert dabei, sich selbst zu entfalten, die guten eigenen Befähigungen auszuschöpfen (beispielsweise in guten Studienergebnissen) und erfüllende Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Das kann zu negativen inneren Selbstüberzeugungen führen, wie z.B.:

  • Ich fühle mich nicht gemocht
  • Ich habe nichts Wichtiges zu sagen, darum halte ich mich zurück
  • Ich kann mich nicht durchsetzen
  • Ich bin sehr alleine, kann keine Kontakte aufbauen
  • Ich empfinde vieles als Angriff gegen mich, was vielleicht nicht so gemeint ist
  • Ich habe zu große Ängste, um mich in Gruppen einzubringen

Ziel der Gruppenarbeit soll es sein, dass die Teilnehmenden mehr psychische Stabilität gewinnen für einen offeneren Zugang zu sich selbst und im Kontakt mit anderen Menschen. Festgefahrene Beurteilungen und Einstellungen sollen hinterfragt und flexibilisiert werden.

Dabei bietet die Gruppe vielfache Ressourcen für die Bearbeitung der Probleme des Einzelnen:

  • Austausch und Kontakt
  • Ein Wiedererkennen der eigenen Themen
  • ebenso wie ein Abgrenzen vom Anderen
  • das Erkennen von spezifischen Rollen oder Funktionen im "Familiengefüge" der Gruppe wird für jeden Teilnehmenden möglich, um  eingeschliffene Verhaltensmuster zu hinterfragen und
  • Neubewertungen zu erlangen

Neben dem Gespräch werden körpertherapeutische Elemente, Sensibilisierungs- und Wahrnehmungsübungen, Skulpturenarbeit und Rollenspiel eingesetzt, um das Erleben und Verarbeiten zu unterstützen.

Zeitraum:
Neue Gruppe ab Februar 2020

Leitung:
Dipl.-Psych. Eva-Maria Orgel, Psychologische Psychotherapeutin

Anmeldung für Vorgespräche über:
studierendenWERK BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle  
Tel. 030/93939-8438.

Termine:
Neue Gruppe ab Februar 2020, jeweils dienstags von 14.00 - 16.10 Uhr, fortlaufend für 3 Semester

Ort:
studierendenWERK BERLIN
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle  
Franz-Mehring-Platz 2-3,
10243 Berlin-Friedrichshain 

Probleme Rund ums Studium? 

Menschen, die unfreiwillig ihre Heimat verlassen mussten, erleben häufig belastende Ereignisse. Angekommen können Konzentrations- und Schlafprobleme, sowie starke Stimmungsschwankungen, die Leistungen im Studium beeinflussen und das Gefühl geben den Anforderungen nicht mehr zu genügen.

Um das begonnene Studium gut zu meistern, bieten wir in unserer Beratungsstelle Unterstützung an. Du erhältst ein Verständnis für die eigenen Belastungsfaktoren und Möglichkeiten, hierfür Lösungsansätze zu entwickeln. Beratungstermine  bitte per E-Mail oder telefonisch vereinbaren.
Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei.

Leitung:
Dipl.-Psych. Jennifer Rauch

Anmeldung zum Vorgespräch:
Sekretariat: 030 93939-8438 oder j.rauch@stw.berlin

Veranstaltungsort:
Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle
Franz-Mehring-Platz 2
10243 Berlin