Überbrückungshilfe des Bundes

Die Antragstellung ist ab sofort möglich.

Hinweise zur Antragsstellung

Wir prüfen alle Anträge gründlich und nach bundesweit einheitlichen Vorgaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Für eine Ablehnung müssen klare Gründe vorliegen. Bitte habt Verständnis dafür, dass es bei der Fülle von Anträgen nicht möglich ist, für einzelne Anträge die Ablehnungsgründe zu kommunizieren. Wir konzentrieren unsere Ressourcen darauf, die Anträge bei aller Gründlichkeit so schnell wie möglich zu bearbeiten, damit die Hilfe nach der langen Vorlaufzeit jetzt so schnell wie möglich ankommt.

Wichtig: Bei den Kontoauszügen müssen alle Kontobewegungen bis zum Vortag der Antragstellung inklusive dem Kontostand am Vortag sichtbar sein. Stellt ihr einen Antrag am 16.6. müssen die Kontoauszüge bis zum 15.6. hochgeladen werden. Anträge mit Kontoauszügen, die z.B. am 31.5. enden, werden abgelehnt.

Bitte achtet unbedingt auf: 

  • Vollständigkeit und Leserlichkeit des Antrags und der Dokumente
  • Korrektheit aller Angaben (wir können und dürfen Anträge im Nachhinein nicht mehr ändern).
  • Die pandemiebedingte Notlage bitte so ausführlich und nachvollziehbar wie möglich nachweisen: Jobverlust / Unterhalt der Eltern fällt weg (durch Kurzarbeit z. B.) / Job kann nicht ausgeübt werden etc. Die Ursache der Notlage muss klar in der Pandemie lliegen, nur dann kann ein Antrag bewilligt werden. Die Sachbearbeiter*innen prüfen die Aussagen in der Selbsterklärung anhand der Kontoauszüge. Die Lebensumstände sollten nachvollziehbar sein - z.B. eigene Wohnung, Wohngemeinschaft oder wohnen bei den Eltern. Bitte wirklich alles erklären.
  • Im Zweifelsfall die Lebensumstände in der Selbsterklärung erläutern.
  • Geht aus der Kündigung nicht hervor, dass sie Corona-bedingt ausgeprochen wurde, dann dieses in der Selbsterklärung darstellen.
  • Studienbescheinigung einreichen, NICHT Studentenausweis.
  • Die Meldeadresse (auf dem Personalausweis) und die dem Antrag und den Kontoauszügen angegebene Adresse müssen übereinstimmen.
  • Bitte nichts schwärzen, ALLE Kontoauszüge einreichen (über den kompletten geforderten Zeitraum bis zum Tag der Antragstellung; für alle kurzfristig verfügbaren Konten). Wenn Zahlungen von und an PayPal-, Kreditkarten- oder Spar-Konten zu sehen sind, müssen diese auch unaufgefordert nachgewiesen werden.
  • Der letzte Einkommenseingang vor der Pandemie muss erkennbar sein (daher ggf. auch Kontoauszüge aus dem Februar dazu tun).
  • Auf den Kontoauszügen oder Umsatzeinbrüchen muss der Name des Kontoinhabers*in = Antragsstellers*in und der Saldo ersichtlicht sein. Screenshots einer Bank-App sind nicht ausreichend.
  • Für ausländische Studierende: Bitte Reisepass und offizielle Meldebescheinigung hochladen. Der Aufenthaltstitel alleine reicht nicht aus.
  • Und ganz wichtig: KEINEN Betrugsversuch durch Zweit- oder Drittanträge mit anderer E-Mail Adresse versuchen. Das wird auffallen und führt zur sofortigen Ablehnung und Sperrung.

 

Mit den 100 Millionen Euro Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und die unmittelbar Hilfe benötigen. Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Unser Dachverband, der DSW, hat die Koordinierung des Projektes und die Kommunikation mit dem BMBF übernommen. Die wichtigsten Fragen rund um die Überbrückungshilfen hat der DSW als FAQ zusammengestellt.Wir stellen sie euch weiter unten gerne ausführlich zur Verfügung, im Folgenden die wichtigsten Fakten: 

Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden.

Wer zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 500 Euro auf dem Konto hat, wird diese Überbrückungshilfe nicht erhalten. Ein Antrag ist aussichtslos.

Der Antrag kann nur jeweils einzeln für die Monate Juni, Juli und August 2020 gestellt werden. Nur wenn die pandemiebedingte Notlage weiterbesteht, ist eine erneute Antragstellung für einen weiteren Monat zulässig. Die Reihenfolge der Antragsbearbeitung richtet sich grundsätzlich nach dem Zeitpunkt des Eingangs der vollständigen Unterlagen. Unvollständige Anträge werden nicht bearbeitet.

Der Antrag kann nur online gestellt werden. Bitte nutzen Sie die aktuellste Version der Internet-Browser Chrome, Firefox oder Opera – oder die aktuellen Standardbrowser mobiler Endgeräte. Wenn Sie Edge als Browser nutzen, aktualisieren Sie bitte auf Edge Chromium ab Version 83.x. Versionen des Internet Explorers werden nicht unterstützt.

Ein Anspruch auf Gewährung der Überbrückungshilfe besteht nicht.

BMBF-Hotline:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

Hier geht es zu den FAQ des DSW.

Hier geht es zu den Technische Hinweise zur Online-Antragsstellung des DSW.

Hier geht es zu den zehn häufigsten Fragen zur Überbrückungshilfe des DSW.

 

 

In eigener Sache ...

Seit dem 20. Juni ist die Unterstützung aus dem Notfonds des studierendenWERKs nicht mehr möglich. Die Beantragung wird ab September wieder möglich sein.
Studierende der Freien Universität können jederzeit Hilfe beim SoliFUnd beantragen: www.stw.berlin/solifund (eine gleichzeitige Beantragung der Überbrückunsghilfe ist allerdings nicht möglich).

Übersicht der Fonds

Bei Verwendung eines mobilen Endgeräts nach links swipen.

stW-NotfondsSoliFUndsÜberbrückungshilfe BMBF
Wer kann einen Antrag stellen?Studierende der Hochschulen im Zuständigkeitsbereich des studierendenWERKs BERLINStudierende der Freien Universität BerlinStudierende aller staatlich anerkannten Hochschulen
Wieviel Geld gibt's pro Person?500 Euro500 Euro100 – 500 Euro pro bewilligtem Antrag
Woher kommt das Geld?studierendenWERK BERLINSpenden von FU-Angehörigen und Freund*innen der FUBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Wo liegt die Bemessungsgrenze?Kontostand: Maximal 500 Euro + ggf. 300 Euro pro KindKontostand: Maximal 500 Euro + ggf. 300 Euro pro KindGestaffelte Sätze anhand des Kontostands bis max. 500 Euro
Wie stelle ich den Antrag?Onlineformular www.stw.berlinOnlineformular www.stw.berlinOnlineformular www.ueberbrueckungshilfe.de
Laufzeit Antragstellungbis 20. Juni 2020bis die Mittel erschöpft sindab dem 16. Juni (Bearbeitung ab dem 25. Juni)
Ich habe bereits einen Zuschuss aus dem Technikfonds erhalten, bin ich trotzdem förderfähig?jajaja
Ich habe bereits Zuschuss aus der 1. Runde des stW-Notfonds erhalten, bin ich trotzdem förderfähig?neinjaja
Ich habe bereits Zuschuss aus der 2. Runde des stW-Notfonds erhalten, bin ich trotzdem förderfähig?neinneinja, wenn die Auszahlung schon im Mai/Juni erfolgt ist
Kann ich mehrere Anträge nacheinander stellen?neinneinja, jeweils einen pro Kalendermonat
Kann ich zeitgleich Geld aus einem der anderen Fonds erhalten?neinneinnein