Überbrückungshilfe des Bundes

Aktuelle Info: Die Überbrückungshilfen werden verlängert. Ab April können weiter Anträge gestellt werden.

Mit der Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die individuelle, pandemiebedingte Notlage nicht durch Inanspruchnahme einer anderen Unterstützung überwinden können.

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind.

Tausende Anträge erreichen uns jeden Monat, die wir so schnell wie möglich abarbeiten. Von Nachfragen bzgl. der Bearbeitungsdauer bitten wir abzusehen. Den aktuellen Bearbeitungsstand aller unserer Hilfsfonds kann man der Tabelle entnehmen. Diese wird einmal wöchentlich aktualisiert.

Stand 25.02.Anzahl Anträgedavon bewilligtdavon abgelehntnoch in Bearbeitung
Zuschuss18432843691.190
Technikfonds3.8682.804883730
Überbrückungshilfen29.17416.63111.893950

Die Überbrückungshilfen des Bundes sind wieder aufgelegt worden. Studierende können bis zum Ende des Wintersemesters (31.03.2021) Anträge stellen.

ACHTUNG! DIE ANTRAGSTELLUNG LÄUFT IN DER 2. RUNDE ANDERS AB!

Anträge, die nach "bewährtem" Muster gestellt werden, werden abgelehnt. Bitte also unbedingt das Folgende beachten!
Und das ist neu:

  • Die Zugangsdaten (und Stammdaten) können zwar weiter genutzt werden, allerdings muss neu die Studienbescheinigung des aktuellen Wintersemesters 20/21 hochgeladen werden.
  • Weiterhin muss begründet und belegt werden, dass eine pandemiebedingten Notlage vorliegt. Hierzu sind Belege oder Selbsterklärungen einzureichen, die sich auf die beiden Vormonate und auch den laufenden Monat beziehen. Bitte beachtet, dass die Selbsterklärung max. ½ DIN A4 Seite umfassen sollte. Der Nachweis der Notlage aus der ersten Runde reicht also nicht aus! Der Nachweis muss sich auf die vergangenen beiden Vormonate vor Antragstellung beziehen.
    • Gründe können z. B. sein: Jobverlust, erfolglose Bewerbungen in den vergangenen beiden Vormonaten. Alles muss entsprechend belegt werden.
    • Wenn nicht belegt werden kann, dass die Kündigung in den vergangenen beiden Vormonaten pandemiebedingt erfolgt ist, kann stattdessen eine Selbsterklärung vorgelegt werden, aus der sich Grund und Umstände der Kündigung ergeben.
    • Wer sich in den vergangenen beiden Vormonaten erfolglos um einen Job bemüht hat, muss mindestens zwei Bewerbungen samt Absagen nachweisen. Falls diese Belege pandemiebedingt nicht beigebracht werden können, muss eine Selbsterklärung zu den Bewerbungen und Ablehnungen vorgelegt werden.
    • Als finanzieller Nachweis sind die Kontoauszüge des Vormonats und des laufenden Monats nachzuweisen. Dies betrifft alle Konten, auf deren Guthaben kurzfristig zugegriffen werden kann.

 

Bitte prüft auch in dieser Runde eure Unterlagen vor dem Hochladen gründlich:

  • Sind die Kontoauszüge wirklich vollständig und lückenlos (Kontoauszüge leserlich, ungeschwärzt und lückenlos bis zum Vortag des Antrags)?
  • Ist die pandemiebedingte Notlage durch Belege nachgewiesen und bezieht sich der Beleg auf den letzten beiden Monate? Bzw. ist die Selbsterklärung hinreichend und nachvollziehbar begründet (bitte Hinweise unten beachten)? 
  • Ist die Immabescheinigung die aktuelle des laufenden Wintersemesters 2020/2021?

 

Hinweise zur Antragsstellung

Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann trotzdem Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden.

Wer zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 500 Euro auf dem Konto hat, wird diese Überbrückungshilfe nicht erhalten. Ein Antrag ist aussichtslos.

Der Antrag kann nur jeweils einzeln für den jeweiligen Monat gestellt werden. Nur wenn die pandemiebedingte Notlage weiterbesteht, ist eine erneute Antragstellung für einen weiteren Monat zulässig. Die Reihenfolge der Antragsbearbeitung richtet sich grundsätzlich nach dem Zeitpunkt des Eingangs der vollständigen Unterlagen. Unvollständige Anträge werden nicht bearbeitet.

Der Antrag kann nur online gestellt werden. Bitte nutze die aktuellste Version der Internet-Browser Chrome, Firefox oder Opera – oder die aktuellen Standardbrowser mobiler Endgeräte. Wenn du Edge als Browser nutzt, aktualisiere bitte auf Edge Chromium ab Version 83.x. Versionen des Internet Explorers werden nicht unterstützt.

Technische Probleme beim Nachreichen von Unterlagen nach Aufforderung (Handlungsbedarf)?
Probiert hier folgende Kurzanleitung:

  • Im Portal einloggen (s. Link aus der Mail, diesen einfach anklicken) mit dem generierten Token.
  • Nun könnt ihr sehen, dass sich der Antragsstatus verändert hat, es besteht „Handlungsbedarf“.
  • Nun ist es wichtig, dass ihr auf den oberen orangenen Button „Antrag bearbeiten“ klickt.
  • Dokumente/Erklärungen werden nun angezeigt, die nachzubessern sind und ihr findet entsprechende Texthinweise.
  • Hier könnt ihr dann das von euch hochgeladene Dokument nochmal ansehen, löschen und das korrekte Dokument hochladen.
  • Wichtig: Dokumente, die ihr löscht, können nicht mehr von den Antragsbearbeiter*innen eingesehen werden.
    (Wenn z.B. Kontoauszüge eines weiteren Kontos hochgeladen werden sollen, löscht nicht die anderen Kontoauszüge, die ihr schon vollständig hochgeladen hattet.)
  • Achtet darauf, dass alle relevanten Dokumente vorliegen, sobald ihr den Antrag final absendet (über „Änderungen abschließen“).

Die häufigsten Gründe für eine Ablehnung

Tausende Anträge sind in der zweiten Runde eingegangen. Wir bearbeiten alles unter Hochdruck!
Sollten Unterlagen fehlen, fragen wir einmalig nach. 

Wir bitten daher ganz unbedingt darum: Prüft eure Unterlagen gründlich auf Vollständigkeit, bevor ihr den Antrag absendet!
Jede Verzögerung kostet nicht nur uns, sondern auch euch und euren Kommiliton*innen Zeit.
Das Nachreichen von Unterlagen ist nur nach entsprechender Aufforderung möglich.
Auch hier bitten wir um Gründlichkeit. Wir fragen nur einmalig nach. Werden dann nicht alle Unterlagen eingereicht, wird der Antrag abgelehnt!

Wir bitten zudem um Verständnis, dass wir nicht jede Ablehnung ausführlich begründen können.
Im Folgenden geben wir einen Überblick über die häufigsten Ablehnungsgründe.

  • Kontoauszug endet nicht wie verlangt am Vortag des Antrags, sondern früher, z. B. am Monatsanfang.
    Ablehnungsgrund: Unvollständige/unleserliche Unterlagen.
  • Kontoauszug zeigt Überweisungen auf bzw. von einem Nebenkonto, entsprechende Unterlagen des Nebenkontos (auch: Paypal) werden aber nicht eingereicht.
    Ablehnungsgrund: Unvollständige/unleserliche Unterlagen.

  • Auf dem Kontoauszug ist kein Name und keine IBAN zu erkennen, das Konto kann also nicht eindeutig zugeordnet werden. Screenshots werden nicht akzeptiert.
    Ablehnungsgrund: Unvollständige/unleserliche Unterlagen

  • Unzureichende Selbsterklärung (max. ½ DIN A4 Seite) zur Unterhaltszahlung. Es muss erklärt werden, von wem und in welchem Zeitraum Unterhalt geleistet wurde und warum dieser entfallen ist oder gekürzt wurde (hier muss die aktuelle Höhe des Unterhaltes angegeben werden).
    Ablehnungsgrund: Unvollständige/unleserliche Unterlagen.

  • Unzureichende Selbsterklärung (max. ½ DIN A4 Seite) zur Kündigung. Es muss erklärt werden, wer ehemaliger Arbeitgeber war, wie lange dort gearbeitet wurde, Gründe der Kündigung, zeitliche Angaben zur Kündigung (letzter Arbeitstag), durchschnittliches Einkommen und warum Kündigung nicht eingereicht werden kann.
    Ablehnungsgrund: Unvollständige/unleserliche Unterlagen.

  • Unzureichende Selbsterklärung (max. ½ DIN A4 Seite) zur selbstständigen Erwerbstätigkeit. Es muss erklärt werden, wer ehemalige Auftraggeber waren, Art und Umfang der Tätigkeit, durchschnittliches Einkommen und Umfang des Einkommensverlustes/der Einkommensreduzierung.
    Ablehnungsgrund: Unvollständige/unleserliche Unterlagen.

  • Unzureichende Selbsterklärung (max. ½ DIN A4 Seite) zu abgelehnten Bewerbungen. Es muss erklärt werden, an wen die Bewerbungen gingen, das Datum der Bewerbungen (nicht älter als 2 Monate!) und der Absagen, der geplante Stellenumfang und Höhe Einnahmen und warum keine Bewerbungen und Ablehnungen nachgewiesen werden können.
    Ablehnungsgrund: Unvollständige/unleserliche Unterlagen. 

  • Selbsterklärung weist darauf hin, dass Eltern bereits seit dem Frühjahr keine Unterstützung mehr leisten können. Studierende*r kann keine Eigenbemühungen nachweisen, um etwas an der Situation zu ändern (z.B. Bewerbungsinitiativen).
    Ablehnungsgrund: Pandemiebedingte Notlage nicht erkennbar.
  • Gründe/Nachweise für die pandemiebedingte Notlage sind nicht aktuell (sie dürfen nicht älter als zwei Monate sein). Ein Kündigungsschreiben allein reicht nicht mehr aus, nachgewiesen werden muss, dass man sich in den vergangenen 2 Monaten vergeblich um einen Job bemüht hat (Absagen oder Selbsterklärung).
    Ablehnungsgrund: Pandemiebedingte Notlage nicht erkennbar.

  • Selbsterklärung weist darauf hin, dass Eltern keine Unterstützung mehr leisten können, Kontoauszüge weisen aber weiterhin Zahlungen der Eltern nach.
    Ablehnungsgrund: Pandemiebedingte Notlage nicht nachgewiesen.

  • Gründe/Nachweise für die pandemiebedingte Notlage sind nicht aktuell (sie dürfen nicht älter als zwei Monate sein). Ein ruhendes Arbeitsverhältnis, insbesondere im Gastro- und Kulturbereich, reicht nicht mehr aus. Nachgewiesen werden muss, dass man sich in den vergangenen 2 Monaten vergeblich um einen Job bemüht hat (Absagen oder Selbsterklärung). 
    Ablehnungsgrund: Pandemiebedingte Notlage nicht erkennbar.

  • Gründe/Nachweise für die pandemiebedingte Notlage sind nicht aktuell (sie dürfen nicht älter als zwei Monate sein). Entfallene Aufträge aus einer selbstständigen Tätigkeit reichen nicht mehr aus. Nachgewiesen werden muss, dass man sich in den vergangenen 2 Monaten vergeblich um einen Job bemüht hat (Absagen oder Selbsterklärung). 
    Ablehnungsgrund: Pandemiebedingte Notlage nicht erkennbar.

 

Das Q&A zu allen Fonds gibt es hier zum Nachschauen...

In eigener Sache ...

Studierende der Freien Universität können jederzeit Hilfe beim SoliFUnd beantragen:
www.stw.berlin/solifund (eine gleichzeitige Beantragung der Überbrückungshilfe ist allerdings nicht möglich).

Weitere finanzielle Hilfen vom studierendenWERK BERLIN, auf die sich Studierende bewerben können:

Fonds "Teilhabe am Online Campus"

Sowie den Zuschuss zum Studienstart bzw. Studienabschluss