Hier finden Sie Angebote der Psychologisch-Psychotherapeutischen Beratung, der Sozialberatung, der Beratung Barrierefrei Studieren und des Schreibzentrums für Berliner Studierende.

Beratung
Sozialberatung

Sozialberatung

Die Sozialberatung Franz-Mehring-Platz berät Studierende und Studieninteressierte der Humboldt-Universität, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Hochschule für angewandte Pädagogik, Katholische Hochschule für Sozialwesen, Kunsthochschule Berlin, Hochschule für Schauspielkunst, Hochschule für Musik, Alice-Salomon-Hochschule, der CODE University und der School of Business and Management.

  • Wie finanziere ich mein Studium und meinen Studienabschluss?
  • Müssen meine Eltern mich unterstützen oder käme für mich auch BAföG infrage?
  • Was und wer hilft bei Ärger mit Ämtern?
  • Fragen zu Krankenversicherung, Wohngeld, Kindergeld?
  • Schwanger - was nun? Kind(er) und Studium - wie geht das?
  • Sozialrechtliche Ansprüche - kein Durchblick oder gezielte Fragen?
© Fotolia 129410341

Studienfinanzierung im Überblick

Studienfinanzierung ist meist ein Mix aus mehreren Finanzierungsmöglichkeiten. Diesen Dschungel der Möglichkeiten zu durchschauen, ist nicht immer leicht.
© Fotolia 104907736

Studieren mit Kind

Für Studierende mit Kind/ern haben wir ein spezielles Beratungsangebot geschaffen, das sich sowohl an deutsche als auch an internationale Studierende richtet.
© unpict - Fotolia.com

Finanzielle Hilfen

Die Sozialberatung des studierendenWERKs BERLIN hat die Möglichkeit, Studierende in besonderen Situationen finanziell zu unterstützen. Welche Unterstützung für Sie in Frage kommt, können Sie in der für Sie zuständigen Sozialberatungsstelle vorab klären.
© Fotolia 56710513

International Students

Ob Sie für ein Semester oder für ein gesamtes Studium nach Berlin gekommen sind - wir als Sozialberatung des studierendenWERKs BERLIN möchten Sie dabei unterstützen.

Veranstaltungshinweise

© studierendenWerk BERLIN

Termine

Die Sozialberatung tritt an Berliner Hochschulen mit Vorträgen auf und berät zu verschiedenen Themen. Sie beteiligt sich auch mit Vorträgen und Ständen auf Informationstagen der Hochschulen und auf Messen.
© studierendenWERK BERLIN

Ottilies Café

Eine Veranstaltungsreihe von Frauen für Frauen
Standort

Standort

Franz-Mehring-Platz 2-3
10243 Berlin (Friedrichshain)
Frau Rohde (Sozialarbeiterin)
030 93939 8440
Frau Türke (Sozialarbeiterin)
030 93939 8437
 
Offene Sprechstunde
Montag und Donnerstag
10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit
in der Regel
Montag bis Donnerstag
10.00 bis 15.00 Uhr und
Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr außerhalb der Sprechstunde
 
U-Bahn: U5 (Weberwiese);
S-Bahn: S5, 7, 75, 9 (Ostbahnhof);
BUS: 240 (Franz-Mehring-Platz)
 
IUBH: 1,9 km
HUB: 3,7 km
HfM: 3,8 km

Google Map


© Beuth Hochschule

Vor-Ort Sprechstunde an der Beuth Hochschule für Technik

Die Sozialberatung bietet eine Sprechstunde an der Beuth Hochschule für Technik an zu Themen der Studienfinanzierung und Studieren mit Kind.

Unser Aufgabenspektrum und unser Angebot

<h3>Sozialberatung</h3>
© studierendenWERK BERLIN

Sozialberatung

Ein Team von ausgebildeten Sozialarbeiter*innen hilft Ihnen gern weiter bei vielen persönlichen, sozialen und finanziellen Fragen wie:

Wie finanziere ich mein Studium und meinen Studienabschluss?

Müssen meine Eltern mich unterstützen oder käme für mich auch BAföG infrage?

Was und wer hilft bei Ärger mit Ämtern?

Fragen zu Krankenversicherung, Wohngeld, Kindergeld?

Schwanger - was nun? Kind/er und Studium - wie geht das?

Sozialrechtliche Ansprüche - kein Durchblick oder gezielte Fragen?

Unsere Standorte befinden sich in FriedrichshainCharlottenburg und Dahlem.

<h3>Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung</h3>
© S. Hofschlaeger pixelio.de

Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung

Das  Beratungsangebot richtet sich an alle Studierende der Berliner Universitäten und Hochschulen.

Das Studium mit seinen vielen Facetten stellt Anforderungen in allen Bereichen des täglichen Lebens. Nicht immer läuft alles reibungslos. Auch wenn viele Herausforderungen selbst bewältigt werden, kann es trotzdem zu Störungen kommen, die das Bedürfnis nach professioneller Beratung wach werden lassen.

Wir unterliegen der Schweigepflicht. Sie finden uns in Charlottenburg und in Friedrichshain.

<h3>Schreibzentrum</h3>
© Fotolia 62274075

Schreibzentrum

Ein kompetenter Umgang mit Texten, als Lesende*r und auch als Schreibende*r, ist unabdingbar für ein gelingendes Studium. Schreiben kann zudem als Lern- und Denkwerkzeug genutzt werden, anstatt eine Hürde zu sein.

Unser Leitgedanke ist, dass man akademisches und wissenschaftliches Schreiben lernen kann und dies ein Prozess ist, bei dem wir Sie begleiten und unterstützen möchten.

Unser Team von ausgebildeten Schreibberaterinnen bietet Ihnen an den beiden Standorten Hardenbergstraße und Thielallee persönliche Beratung zum akademischen Schreiben sowie Workshops und Gruppenangebote an.

<h3>Beratung Barrierefrei Studieren</h3>
© shutterstock Inozemtsev Konstantin

Beratung Barrierefrei Studieren

Unser Angebot richtet sich an Studierende oder Studieninteressierte mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.

Ob Legasthenie, Rheuma, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Krebs, HIV-Infektion, Epilepsie oder psychische Erkrankung: eine längerfristige gesundheitliche Beeinträchtigung soll im Studium nicht zum Nachteil werden.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Gerne klären wir Ihren individuellen Bedarf und verfügbare Unterstützungsangebote.

Die Beratung Barrierefrei Studieren vergibt Integrationshilfen im Auftrag der Berliner Hochschulen, z. B. Studienassistenzen, Büchergeld oder technische Hilfen.

Unsere Standorte befinden sich in Friedrichshain, Charlottenburg und Dahlem.

Downloads
 

Downloads

Flyer und Broschüren Sozialberatung

Dateien
Flyer Sozialberatung 2017 (2.42 MB)
Flyer Stiftungen 2017 (832.51 KB)
Flyer Studienkredite 2017 (758.35 KB)
Flyer Studieren mit Kind (1.15 MB)
Studieren mit Kind 2017 (19.00 MB)

Flyer Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung

Dateien
Flyer PBS 2017 (2.67 MB)

Flyer Beratung Barrierefrei Studieren

Dateien
Flyer BBS 2017 (1.38 MB)
Integrationshilfen: Ablauf und Antragstellung (151.96 KB)
Informationen für Studierende zum Ablauf der Koordination GSD-Einsätze (254.50 KB)
Vorstellung der GSD - Koordination (92.01 KB)

Flyer Schreibzentrum 

Dateien
Flyer Schreibzentrum 2017 (1.96 MB)

Anträge Integrationshilfen Beratung Barrierefrei Studieren

Dateien
Erstantrag (881.00 KB)
Folgeantrag (883.00 KB)
Antrag technische Hilfe (874.00 KB)
Eidesstattliche Erklärung (85.69 KB)
Nachweis Studienassistenz (869.50 KB)
Nachweis Studienassistenz Excel (885.00 KB)
Versicherungen
 

Versicherungen

Krankenversicherung

Studenten sind verpflichtet, während ihres Studiums krankenversichert zu sein. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Konsequenzen möchten wir Ihnen auf den nächsten Seiten verdeutlichen.

Wir, das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AOK Studenten-Service.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Altersgrenze

In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung besteht für Studenten der Anspruch auf eine beitragsfreie Familienversicherung. Wird die Versicherung über die Mutter oder den Vater durchgeführt, besteht der Anspruch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (ein Tag vor dem 25. Geburtstag). Wurde das Studium durch Grundwehrdienst oder Zivildienst verzögert oder unterbrochen, soweit die Einberufung bis zum 30.6.2011 erfolgte, verlängert sich die Familienversicherung um den entsprechenden Zeitraum. Ein Eintritt in die Familienversicherung nach dem 25. Geburtstag ist bei anrechenbarer gesetzlicher Dienstpflicht nicht möglich. Wurde ab dem 1.7.2011 freiwilliger Wehrdienst oder ein anerkannter Bundesfreiwilligendienst verrichtet, ist eine Verlängerung der Familienversicherung für die Dauer von bis zu zwölf Monaten möglich.

Ein Anspruch auf eine Familienversicherung kann auch aus der gesetzlichen Versicherung des Ehegatten abgeleitet werden. Eine Altersgrenze gibt es hier nicht.

Ist der Anspruch auf die Familienversicherung erschöpft, wird der Student in der Regel selbst zahlendes Mitglied im Rahmen einer Studentenversicherung.

Einkommensgrenzen

Im Rahmen der Familienversicherung unterliegen Studenten einem Höchsteinkommen von 405 Euro / 450 Euro bei geringfügigen Beschäftigungen brutto/monatlich, wobei die steuerrechtliche Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro/Jahr (83,33 Euro/Monat) angerechnet wird. Maßgeblich für die Berechnung dieses Einkommens sind Entgelte aus Nebentätigkeiten oder Zahlungen aus der gesetzlichen sowie Zusatzrentenversicherung (z.B. Halb- / Waisenrenten). Unterhaltszahlungen der Eltern oder des Sozialamtes sowie BAföG bleiben unberücksichtigt.

Bei Aufnahme einer Beschäftigung ist es also immer ratsam, seine Versicherung zu informieren. Somit können im Vorfeld alle Möglichkeiten erörtert werden. Denn ein rückwirkend festgestellter Wegfall der Familienversicherung ist auch immer mit einer rückwirkenden Studentenversicherung und somit auch Beitragsforderung verbunden!

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Grundsätzlich sind alle Studenten, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind, versicherungspflichtig. Sollten Sie beabsichtigen, ein Studium im Ausland aufzunehmen, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Krankenkasse.

Beginn der Versicherungspflicht / Mitgliedschaft

Die Versicherungspflicht beginnt mit dem Semester, frühestens jedoch mit dem Tag der Einschreibung.

Für Studenten, die in einer gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert sind, ruht die Versicherungspflicht während dieser Zeit. Die Studentenversicherung tritt somit erst im Anschluss daran ein.

Wird die Familienversicherung über ein privates Versicherungsunternehmen abgedeckt, muss der Student sich zu Beginn seines Studiums entscheiden, ob er sich von der Versicherungspflicht befreien lässt, oder sich als Student gesetzlich versichert.

Ende der Versicherungspflicht

Mit Abschluss des Studiums endet auch die Versicherungspflicht. Die Versicherung besteht noch bis zum Ende des Semesters, für das sich der Student zuletzt eingeschrieben hat, weiter. Studenten, die zuvor das 14. Fachsemester oder das 30. Lebensjahr erreichen, scheiden mit Ablauf des entsprechenden Semesters ebenfalls aus der Studentenversicherung aus. Eine Verlängerung der Studentenversicherung, insbesondere über das 30. Lebensjahr hinaus,ist nur möglich, wenn bestimmte persönliche Voraussetzungen vorliegen.

Hierzu zählen unter anderen:

  • geleisteter Grundwehr- / Zivil- bzw. Freiwilligendienst
  • Geburt eines Kindes und die anschließende Betreuung
  • Abitur über den Zweiten Bildungsweg
  • Krankheit
  • Behinderung.

Den Einzelfall hat hier die entsprechende Krankenkasse zu prüfen.

Wer aus der Studentenversicherung ausscheidet, kann sich zu einem etwas höheren Beitrag freiwillig weiterversichern

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Grundlage für die Berechnung des günstigen Studentenbeitrages ist der BAföG-Bedarfssatz.

Der Beitrag bei der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse beträgt ab 1. Januar 2017 monatlich:

  • in der Krankenversicherung 72,17 Euro (beinhaltet bereits den kassenindividuellen Zusatzbeitrag),
  • in der Pflegeversicherung 16,55 Euro nur bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres oder bei Nachweis der Elterneigenschaft, sonst 18,17 Euro ab 23 Jahren. Dieser Beitrag ist bundesweit für Studenten gleich.

Monatlicher Gesamtbeitrag: 88,72 Euro oder 90,34 Euro (mit Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung)

Semesterbeitrag: 532,32 Euro oder 542,04 Euro (mit Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung)

Stand: 01.01.2017

 

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Viele Studenten nehmen zur Finanzierung ihres Studiums Nebenjobs an. Diese können sich unter gewissen Umständen auch auf die Krankenversicherung auswirken.

Maßgeblich für die Beurteilung einer Nebentätigkeit ist die Frage, ob das Studium weiterhin im Vordergrund steht. Dies ist grundsätzlich der Fall, wenn Studenten für Nebenjobs insgesamt nicht mehr als 20 Stunden in der Woche aufwenden. Ein Nebenjob mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden während der Vorlesungszeit muss von vornherein auf nicht mehr als 2 Monate befristet sein damit die Studenteneigenschaft erhalten bleibt. Andernfalls unterliegt die Beschäftigung der Versicherungspflicht und es sind Beiträge zu allen Zweigen der Sozialversicherung zu zahlen. Die Versicherungspflicht auf Grund einer Beschäftigung ist vorrangig gegenüber der studentischen Krankenversicherung und der Familienversicherung.

In der vorlesungsfreien Zeit (Semesterferien) kann die Arbeitszeit die 20-Stunden-Grenze überschreiten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass innerhalb eines Jahres insgesamt nicht mehr als 26 Wochen (182 Kalendertage) Beschäftigungen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden ausgeübt werden. Hierbei werden auch die befristeten Beschäftigungen mit mehr als 20 Stunden in der Woche während der Vorlesungszeit angerechnet.

In der Prüfungsordnung vorgeschriebene Zwischenpraktika werden nicht als Beschäftigung eingestuft, selbst wenn sie gegen Entgelt ausgeübt werden. Sie werden bei der Zusammenrechung von Beschäftigungen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden nicht berücksichtigt.

Grundsätzlich spielt die Höhe des Einkommens bei der Beurteilung eines Nebenjobs keine Rolle. Jedoch sind bei Beschäftigungen Beiträge zur Rentenversicherung zu zahlen. Eine Befreiung hiervon ist auf Antrag möglich, soweit das Einkommen 450 Euro monatlich nicht übersteigt. Auch hier werden grundsätzlich mehrere Beschäftigungen zusammengerechnet.

Familienversicherte Studenten sollten beachten, dass sie bei Überschreiten der Einkommensgrenzen für die Familienversicherung nicht länger kostenfrei familienversichert sein können und eine studentische Krankenversicherung abschließen müssen.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Wer als Student aus der Studentenversicherung ausscheidet, ist, soweit keine anderweitige Absicherung im Krankheitsfall nachgewiesen wird grundsätzlich im Anschluss freiwillig versichert.

Alle gesetzlichen Krankenkassen bieten einen studentenfreundlichen Übergangstarif an. Dieser gilt bis zu der das Studium abschließenden Prüfung, längstens jedoch für maximal sechs Monate im Anschluss an die Studentenversicherung.

Der Beitrag bei der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse setzt sich folgendermaßen zusammen:
  • Krankenversicherung: 107,67 Euro
  • Pflegeversicherung: 22,76 Euro oder 25,18 Euro (mit Kinderlosenzuschlag) ab Vollendung des 23. Lebensjahres


Gesamt: 130,43 Euro oder 132,85 Euro
(bis Vollendung des 23. Lebensjahres oder Nachweis der Elterneigenschaft = kleinerer Pflegeversicherungsbeitrag).

Bitte beachten Sie:
Diese Beiträge gelten bei einem Bruttoeinkommen bis 968,33 Euro, ansonsten werden höhere Beiträge fällig.

(Stand: 01.01.2016)

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Bei Erstimmatrikulation, Rückmeldung oder Studienwechsel ist der Hochschule bzw. Fachhochschule der Nachweis einer Versicherung vorzulegen. Die Bescheinigung kann man von seiner entsprechenden Krankenkasse anfordern. Die Krankenkassen haben hierfür in Zusammenarbeit mit den Hochschulen geeignete Formulare entwickelt. Daher ist es wichtig, bei der Anforderung den Verwendungszweck zu nennen.

Studenten, die privat versichert sind, müssen sich jedoch an eine gesetzliche Krankenkasse wenden. Nachweise von privaten Versicherern werden nicht anerkannt! Die gesetzliche Krankenkasse informiert dann auch über die erforderliche Befreiung von der Versicherungspflicht und deren Konsequenzen. Verbleibt es bei der privaten Versicherung, stellt die Krankenkasse einmalig eine Dauerbescheinigung aus. Diese hat für die gesamte Studienzeit Gültigkeit und braucht bei der Hochschule nur vorgelegt zu werden.

Grundsätzlich genügt es, lediglich zu Beginn seines Studiums eine entsprechende Versicherungsbescheinigung abzugeben. Die Immatrikulation oder spätere Exmatrikulation wird dann automatisch von der Uni an die jeweilige Krankenkasse gemeldet. Umgekehrt meldet die Krankenkasse relevante Veränderungen im Versicherungsverlauf an die Uni. Bei Wechsel der Hochschule, des Studienfaches oder der Krankenkasse kann also eine neue Versicherungsbescheinigung erforderlich werden.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Studenten sind grundsätzlich versicherungspflichtig. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, die diese Versicherungspflicht ausschließen.

Hierzu gehören u. a. Beamte, wenn sie nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge und auf Beihilfe haben.

Darüber hinaus sind

  • Studenten, die das 30. Lebensjahr bzw. das 14. Fachsemester vollendet haben
  • Studenten, die aufgrund einer Beschäftigung oder des Bezuges einer Waisenrente bereits vorrangig krankenversichert sind, sowie
  • Selbstständige

nicht versicherungspflichtig.

Zur Immatrikulation benötigt allerdings auch dieser Personenkreis eine Versicherungsbescheinigung. Für die Ausstellung dieses Nachweises ist die gesetzliche Krankenkasse zuständig, bei der zuletzt eine Mitgliedschaft bestand. Ansonsten kann man sich an jede andere gesetzliche Krankenkasse wenden.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Für Studierende gilt die gesetzliche Unfallversicherung gegen Unfälle während der Aus- und Fortbildung an Fachhochschulen und Hochschulen nach § 2 SGB VII. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf alle Tätigkeiten, die ursächlich mit dem Besuch einer Hochschule in Zusammenhang stehen. Sie gilt für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen jeder Art (einschließlich Pausen), Bibliotheksbenutzung, Exkursionen, Reisen, Besichtigungen, alle Tätigkeiten der Selbstverwaltung (z. B. StuPa, Konzil, Referatsarbeit usw.), Verwahrung, Instandhaltung und Erneuerung von Arbeitsgeräten. Die An- und Abreisewege für entsprechende Tätigkeiten fallen ebenfalls unter den Versicherungsschutz, ebenso Wege zum ersten Termin eines Monats bei Eurem Geldinstitut. Natürlich seid Ihr auch auf allen Wegen zu und von einer ärztlichen Behandlung versichert - vorausgesetzt, dem Arztbesuch liegt ein Unfall oder eine Krankheit zu Grunde, deren Ursache eine versicherte Tätigkeit ist. Derartige Unfälle müssen von betroffenen Studierenden sofort im Sekretariat ihres Instituts gemeldet werden. Nur eine rechtzeitige Meldung garantiert schnelle Leistungen.

Für alle anderen Fälle sollte man eine private Unfallversicherung abschließen, die meist nicht so teuer ist und im Falle von Invalidität eintritt. Die meisten von Euch sind wahrscheinlich schon von ihren Eltern unfallversichert worden.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Absolut unerlässlich ist eine Haftpflichtversicherung. Wer bei den Eltern wohnt, ist meist noch mit ihnen versichert. Alle anderen aber müssen sich selbst darum kümmern, dass sie im Haftungsfall nicht zur Kasse gebeten werden.

Wer eine eigene Wohnung hat, dem sei auch eine Hausratversicherung empfohlen. Egal, wie wenig wertvoll die Möbel auch sein mögen: Wenn ein Wasserschaden den Computer oder die Stereoanlage in ihrer Funktion zumindest einschränkt, kann es bitter werden. Und Rohrbrüche gibt es noch oft genug.

Da das Risiko eines Fahrraddiebstahls immer größer wird, versichern die einschlägigen Anbieter oft Fahrräder nicht mehr innerhalb der Hausratversicherung. Wem also sein teurer Drahtesel was wert ist und wer sein Fahrrad nicht überall im Panzerschrank parken kann, sollte über eine Fahrradversicherung nachdenken.

Wer in den Semesterferien Weltreisen unternimmt, dem kann eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport nützlich sein, vielleicht auch noch eine Reisegepäckversicherung.

Für Studierende, die neben dem Studium arbeiten, gestaltet sich die Frage nach der Sozialversicherung mittlerweile recht kompliziert. Nähere Informationen, ob Ihr Beiträge leisten müsst, und wenn ja, wieviel, erfahrt Ihr im Bereich hier.

beratung

Verwendung von Cookies

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet diese Webseite Cookies.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier