Hier finden Sie Angebote der Psychologisch-Psychotherapeutischen Beratung, der Sozialberatung, der Beratung Barrierefrei Studieren und des Schreibzentrums für Berliner Studierende.

Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung

Beratungsangebote

Unser Beratungsspektrum

  • studienrelevante Schwierigkeiten (Rede- und Prüfungsängste, Prokrastination, Schreibblockaden, Konzentrationsstörungen, Selbstorganisation)
  • Kontakt- und Beziehungsschwierigkeiten (soziale Isolation, Probleme mit Freunden, Mitbewohnern, Partnerlosigkeit etc.)
  • aktuelle Krisensituationen (Erkrankung und oder Verlust eines bedeutsamen Menschen, Suizidgedanken, Partnerschaftskonflikte, Verarbeitungen von Trennungen etc.)
  • belastende Familiensituation (Konflikte mit Eltern, Trennung der Eltern )
  • schwierige soziale Situation (finanzielle Nöte, Vereinbarkeit von Studium und Job)
  • Psychische Belastungen (depressive Verstimmungen, Ängste, Sucht etc.)

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Das Team ist für Sie da

Das Angebot der Psychologisch-Psychotherapeutischen Beratung bietet

Wir beraten sowohl bei studienbezogenen Problemen als auch in persönlichen Konfliktsituationen. Wir unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

 

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Standort

Standorte

Das Angebot dieser Beratungsstelle bieten wir an zwei Standorten an. Bitte klicken Sie, um die gewünschten Adressdaten anzuzeigen.

Hardenbergstraße 35
Studentenhaus am Steinplatz - nicht barrierefrei
10623 Berlin (Charlottenburg)
 
Telefonische Anmeldung zur Terminvereinbarung:
030 93 93 9 - 8401
(Hardenbergstraße)
030 93 93 9 - 8438
(Franz-Mehring-Platz)

Eine Terminvereinbarung ist zu folgenden Zeiten möglich:
Montag bis Donnerstag
9.00 bis 16.30 Uhr
Freitag
9.00 bis 15.00 Uhr

In akuten Krisenfällen außerhalb unserer Bürozeiten können sie sich auch an den Berliner Krisendienst wenden.
 
U-Bahn: U2 (Ernst-Reuter-Platz);
S-Bahn: S3, S5, S7 (Zoologischer Garten); 
BUS: M45145 (Steinplatz)
 
UdK: 0,1 km
TUB: 0,7 km
HfM: 5,1 km

Google Map

Wir bieten

© studierendenWERK BERLIN

Einzelangebote

Die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung des studierendenWERKs BERLIN bietet auch differenzierte Einzelangebote für Studierende wie z. B. Prüfungsbegleitung, Kurzzeittherapie und Krisenintervention.
© studierendenWERK BERLIN | Sandra Neumann

Gruppenangebote

Wir machen auch im Wintersemester 2017/18 verschiedene Gruppenangebote. Welche dies sind, sehen Sie im Folgenden.
© Martina Rahnenführer pixelio.de

Schwangerschaftsberatung

Speziell ausgebildete Kolleginnen führen eine umfassende Beratung bei Fragen um eine Schwangerschaft durch. Bitte weisen Sie schon bei der Terminvereinbarung darauf hin, dass Sie eine Schwangerschaftskonfliktberatung wünschen.
 
Beispiele

Beispiele

Philipp*

Philipp hat gerade ein zweites Studium begonnen, nachdem er seinen Bachelor abgebrochen hat. Dabei hatte er die Vorstellung, dass "alles ganz anders" werden würde. Aber bereits nach kurzer Zeit erlebt er sich in der neuen Situation wieder wie zuvor. Seine Motivation geht verloren, nichts macht ihm mehr Spaß. Eigentlich müsste er Hausarbeiten schreiben und sich auf die ersten Prüfungen vorbereiten. 

Aber zuhause, mit Freunden und seiner Freundin - überall ergreift ihn lähmende "Faulheit". Von Tag zu Tag verschiebt er, bis sich ein Riesenberg aufgetürmt hat, der unüberwindlich scheint. Der Druck, dass dieses Studium das "richtige" sein müsse, macht den Berg noch höher. Philipp wird von der Allgemeinen Studienberatung an uns vermittelt. Nachdem durch sein Warten Tür für Tür zugefallen ist, wird ihm deutlich, dass die aktuelle Situation "irgendwie" mit seiner Lebensgeschichte zu tun hat. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen braucht Zeit. Umso wichtiger sind ihm kurze, erreichbare Ziele: wie schaffe ich es den ersten Schritt zu machen, wo liegen meine Fähigkeiten, was fällt mir schwer. Als die erste Klausur geschafft ist, ist der Berg bereits kleiner.

*Namen geändert

Nadine*

Nadine hat ihr Bachelor-Studium bisher zügig durchlaufen, ihre Ergebnisse sind sehr gut. Nun aber sitzt sie schon lange an ihrer Abschlussarbeit, liest ständig neue Literatur und kann sich nicht zum Schreiben aufraffen. Ihre hohen Ansprüche verführen sie, immer tiefer in die Thematik einzutauchen, sie kann sich nicht begrenzen. Inzwischen fühlt sie sich unfähig, zu einem Abschluss zu gelangen. 

Mit ihrer Angst, dem angestrebten Masterstudiengang nicht gewachsen zu sein, fühlt sie sich ganz allein. Den Eltern kann sie sich nicht anvertrauen, denn sie standen einem Studium von Anfang an skeptisch gegenüber. Sie empfinden es als unnötige finanzielle Belastung, da sie selber einen Ausbildungsberuf erlernt hatten. In den ersten Gesprächen bei uns berichtete Nadine, dass im Laufe des Studiums noch mehr "auf der Strecke" geblieben sei. Sie habe wenig soziale Beziehungen zu anderen Menschen und seit einigen Jahren keine Partnerschaft. Ihr wurde deutlich, dass ihr Selbstwertgefühl schnell schwindet und sie an ihren Fähigkeiten zweifelt, wenn etwas nicht gleich gelingt. Ihre Blockade hatte also nicht nur mit fehlenden Arbeitstechniken, Schreibstörungen oder Konzentrationsproblemen zu tun. Daher versprach sie sich viel davon, bei uns an einer psychotherapeutischen Gruppe von Studierenden teilzunehmen. Der Kontakt mit anderen machte ihr Mut und unterstützte sie, sich ihren Problemen zu stellen. Inzwischen hat sie die ersten Kapitel ihrer Arbeit geschrieben und seither ist wieder Land in Sicht.

*Namen geändert

Annika*

Über den Studienplatz in Berlin hatte Annika sich zunächst sehr gefreut, ebenso über das Zimmer im Studentenwohnheim, doch mittlerweile ist Ernüchterung eingetreten. Die Mitbewohner gehen ihrer Wege und an der Universität fühlt sie sich fremd und alleingelassen. Voller Traurigkeit und Neid betrachtet sie die Kommilitonen, die in Gruppen zusammenstehen, scheinbar Kontakte gefunden und Freundschaften geschlossen haben.

In den Seminaren fällt es ihr zunehmend schwer, sich zu beteiligen, Fragen zu stellen und ihre eigene Meinung auszudrücken. Ihre Gedanken kreisen ständig um die Angst etwas Falsches zu sagen und sich zu blamieren. Sie fürchtet die Ablehnung der Anderen, kann keine Gespräche initiieren und fühlt sich oft "wie gelähmt". Von Tag zu Tag schläft sie schlechter, denkt vor dem Einschlafen mit Sorge an den nächsten Tag und wacht bereits mit Angstgefühlen auf. Als sie anfängt die Hochschule zu meiden und nicht mehr an den Veranstaltungen teilzunehmen, entscheidet Annika sich die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle zu kontaktieren. Die Gespräche dort erlebt sie als sehr entlastend. Mit Hilfe der Therapeutin beginnt Sie ihre Gedanken und Verhaltensweisen zu analysieren, neue Handlungsspielräume zu erproben und zu reflektieren.

*Namen geändert

FAQ

Nein, telefonisch (oder auch per e-mail) erreichen Sie zunächst das Sekretariat, welches einen Termin mit einer Berater*in für Sie vereinbart.

Die Terminvergabe läuft über die Sekretariate ab. Es ist eine telefonische Anfrage wegen eines Termins möglich oder es kann eine e-mail an die Adresse pbs@stw.berlin mit der Bitte um einen Termin gesendet werden.

Bitte melden Sie sich ca. 10-15 Minuten vor Beginn Ihres ersten Termins im Sekretariat.

In der Regel wird Ihnen dort ein Anmeldebogen ausgehändigt.

Die Berater*in holt Sie dann im Wartebereich ab.

Mit dieser*m findet dann Ihr Gespräch statt, in dem Sie Ihr Anliegen schildern können und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprochen wird.

In der Regel können Sie mit einer Beratungsdauer von ca. 50 Minuten rechnen. 

Bitte sagen Sie bis mindestens 24 Stunden vorher Ihren Termin ab, gerne auch mit noch mehr Vorlauf. Jeder einzelne Termin ist für Sie reserviert und kann bei unentschuldigtem Fernbleiben nicht für eine andre Studierende zur Verfügung gestellt werden. Die Wartezeiten können sich dann verlängern.

Die Beratung ist kostenfrei, die PBS funktioniert nach dem Solidaritätsprinzip über den Studienbeitrag der Studierenden.

Alle Berater*innen haben eine Ausbildung in einem wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren. Damit sind sie auch aus beruflicher Verpflichtung, ähnlich der Ärzt*innen, an die Schweigepflicht gebunden.

Für alle Universitäten und Fachhochschulen, die eine Kooperation mit dem studierendenWERK BERLIN Berlin haben.

Vielleicht sind Sie sich nicht sicher ob Ihr Anliegen wichtig genug für eine Beratung ist. Melden Sie sich gerne und kommen Sie zu einem Gespräch, denn genau das kann Thema einer Beratung sein.

Kommen Sie auch schon, wenn es "nur ein bisschen zwickt". Häufig neigen Menschen dazu, Vieles „mit sich selbst ausmachen“ zu wollen. Eine Beratung ist gerade zu Beginn häufig sinnvoll, um Schlimmeres zu verhindern.  (Prävention ist alles)

Sowohl bei studienbezogenen Problemen als auch in persönlichen Konfliktsituationen können Sie zu uns kommen. 

Auf unserer Seite finden Sie auch Beispiele.

Neben der psychologisch-psychotherapeutischen Beratungsstelle des studierendenWERKs gibt es an vielen Hochschulen und Universitäten eigene Beratungsstellen.

Zudem gibt es noch den Berliner Krisendienst und den Sozialpsychiatrischen Dienst in Berlin an die Sie sich ebenfalls wenden können.

Eine Zusatzqualifikation zur BeraterIn für Schwangerschaftskonfliktberatung haben nicht alle Berater*innen.

Sagen Sie deshalb bitte bei Ihrer Anmeldung, dass Sie einen Termin zur SKB wünschen, damit sie auch ohne Umwege zu der für Sie richtigen Berater*in kommen.

Dein Masterplan:  Abschluss statt Abschuss

Weiterführendes Webportal

Gemeinsam mit Gesundheitsexperten der DELPHI-Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung startete Minax Intermedia im Januar 2014 dieses Webportal.

Es berät Studierende bei Prüfungsangst und Lernstress, informiert über Substanzkonsum und Süchte und bietet Hilfen durch Selbsttests und Beratungsprogramme an. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert.


www.dein-masterplan.de

 

Externe Beratungsstellen

Wenn Sie Student*in an einer der hier aufgeführten Hochschulen sind, können Sie sich auch an die Beratungsstelle Ihrer Hochschule wenden.

Unser Aufgabenspektrum und unser Angebot

<h3>Sozialberatung</h3>
© studierendenWERK BERLIN

Sozialberatung

Ein Team von ausgebildeten Sozialarbeiter*innen hilft Ihnen gern weiter bei vielen persönlichen, sozialen und finanziellen Fragen wie:

Wie finanziere ich mein Studium und meinen Studienabschluss?

Müssen meine Eltern mich unterstützen oder käme für mich auch BAföG infrage?

Was und wer hilft bei Ärger mit Ämtern?

Fragen zu Krankenversicherung, Wohngeld, Kindergeld?

Schwanger - was nun? Kind/er und Studium - wie geht das?

Sozialrechtliche Ansprüche - kein Durchblick oder gezielte Fragen?

Unsere Standorte befinden sich in FriedrichshainCharlottenburg und Dahlem.

<h3>Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung</h3>
© S. Hofschlaeger pixelio.de

Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung

Das  Beratungsangebot richtet sich an alle Studierende der Berliner Universitäten und Hochschulen.

Das Studium mit seinen vielen Facetten stellt Anforderungen in allen Bereichen des täglichen Lebens. Nicht immer läuft alles reibungslos. Auch wenn viele Herausforderungen selbst bewältigt werden, kann es trotzdem zu Störungen kommen, die das Bedürfnis nach professioneller Beratung wach werden lassen.

Wir unterliegen der Schweigepflicht. Sie finden uns in Charlottenburg und in Friedrichshain.

<h3>Schreibzentrum</h3>
© Fotolia 62274075

Schreibzentrum

Ein kompetenter Umgang mit Texten, als Lesende*r und auch als Schreibende*r, ist unabdingbar für ein gelingendes Studium. Schreiben kann zudem als Lern- und Denkwerkzeug genutzt werden, anstatt eine Hürde zu sein.

Unser Leitgedanke ist, dass man akademisches und wissenschaftliches Schreiben lernen kann und dies ein Prozess ist, bei dem wir Sie begleiten und unterstützen möchten.

Unser Team von ausgebildeten Schreibberaterinnen bietet Ihnen an den beiden Standorten Hardenbergstraße und Thielallee persönliche Beratung zum akademischen Schreiben sowie Workshops und Gruppenangebote an.

<h3>Beratung Barrierefrei Studieren</h3>
© shutterstock Inozemtsev Konstantin

Beratung Barrierefrei Studieren

Unser Angebot richtet sich an Studierende oder Studieninteressierte mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.

Ob Legasthenie, Rheuma, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Krebs, HIV-Infektion, Epilepsie oder psychische Erkrankung: eine längerfristige gesundheitliche Beeinträchtigung soll im Studium nicht zum Nachteil werden.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Gerne klären wir Ihren individuellen Bedarf und verfügbare Unterstützungsangebote.

Die Beratung Barrierefrei Studieren vergibt Integrationshilfen im Auftrag der Berliner Hochschulen, z. B. Studienassistenzen, Büchergeld oder technische Hilfen.

Unsere Standorte befinden sich in Friedrichshain, Charlottenburg und Dahlem.

Downloads
 

Downloads

Flyer Sozialberatung

Dateien
Flyer Sozialberatung 2017 (2.42 MB)
Flyer Stiftungen 2017 (832.51 KB)
Flyer Studienkredite 2017 (758.35 KB)
Flyer Studieren mit Kind (1.15 MB)
Broschüre Studieren mit Kind (1.51 MB)

Flyer Psychologisch-Psychotherapeutische Beratung

Dateien
Flyer PBS 2017 (2.67 MB)

Flyer Beratung Barrierefrei Studieren

Dateien
Flyer BBS 2017 (1.38 MB)
Integrationshilfen: Ablauf und Antragstellung (151.96 KB)
Informationen für Studierende zum Ablauf der Koordination GSD-Einsätze (254.50 KB)
Vorstellung der GSD - Koordination (92.01 KB)

Flyer Schreibzentrum 

Dateien
Flyer Schreibzentrum 2017 (1.96 MB)

Anträge Sozialberatung

Dateien
Infoblatt Zuschuss Start ins Studium (92.04 KB)
Antrag auf Zuschuss (438.54 KB)
Checkliste für Zuschuss zu Start ins Studium (108.41 KB)
Infoblatt Zuschuss zum Studienabschluss (91.88 KB)
Checkliste für Zuschuss zum Studienabschluss (120.60 KB)
Bescheinigung der Hochschule über die Studiendauer (262.42 KB)

Anträge Integrationshilfen Beratung Barrierefrei Studieren

Dateien
Erstantrag (881.00 KB)
Folgeantrag (883.00 KB)
Antrag technische Hilfe (874.00 KB)
Eidesstattliche Erklärung (85.69 KB)
Nachweis Studienassistenz (869.50 KB)
Nachweis Studienassistenz Excel (885.00 KB)
Versicherungen
 

Versicherungen

Krankenversicherung

Studenten sind verpflichtet, während ihres Studiums krankenversichert zu sein. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Konsequenzen möchten wir Ihnen auf den nächsten Seiten verdeutlichen.

Wir, das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AOK Studenten-Service.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Altersgrenze

In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung besteht für Studenten der Anspruch auf eine beitragsfreie Familienversicherung. Wird die Versicherung über die Mutter oder den Vater durchgeführt, besteht der Anspruch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (ein Tag vor dem 25. Geburtstag). Wurde das Studium durch Grundwehrdienst oder Zivildienst verzögert oder unterbrochen, soweit die Einberufung bis zum 30.6.2011 erfolgte, verlängert sich die Familienversicherung um den entsprechenden Zeitraum. Ein Eintritt in die Familienversicherung nach dem 25. Geburtstag ist bei anrechenbarer gesetzlicher Dienstpflicht nicht möglich. Wurde ab dem 1.7.2011 freiwilliger Wehrdienst oder ein anerkannter Bundesfreiwilligendienst verrichtet, ist eine Verlängerung der Familienversicherung für die Dauer von bis zu zwölf Monaten möglich.

Ein Anspruch auf eine Familienversicherung kann auch aus der gesetzlichen Versicherung des Ehegatten abgeleitet werden. Eine Altersgrenze gibt es hier nicht.

Ist der Anspruch auf die Familienversicherung erschöpft, wird der Student in der Regel selbst zahlendes Mitglied im Rahmen einer Studentenversicherung.

Einkommensgrenzen

Im Rahmen der Familienversicherung unterliegen Studenten einem Höchsteinkommen von 405 Euro / 450 Euro bei geringfügigen Beschäftigungen brutto/monatlich, wobei die steuerrechtliche Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro/Jahr (83,33 Euro/Monat) angerechnet wird. Maßgeblich für die Berechnung dieses Einkommens sind Entgelte aus Nebentätigkeiten oder Zahlungen aus der gesetzlichen sowie Zusatzrentenversicherung (z.B. Halb- / Waisenrenten). Unterhaltszahlungen der Eltern oder des Sozialamtes sowie BAföG bleiben unberücksichtigt.

Bei Aufnahme einer Beschäftigung ist es also immer ratsam, seine Versicherung zu informieren. Somit können im Vorfeld alle Möglichkeiten erörtert werden. Denn ein rückwirkend festgestellter Wegfall der Familienversicherung ist auch immer mit einer rückwirkenden Studentenversicherung und somit auch Beitragsforderung verbunden!

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Grundsätzlich sind alle Studenten, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind, versicherungspflichtig. Sollten Sie beabsichtigen, ein Studium im Ausland aufzunehmen, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Krankenkasse.

Beginn der Versicherungspflicht / Mitgliedschaft

Die Versicherungspflicht beginnt mit dem Semester, frühestens jedoch mit dem Tag der Einschreibung.

Für Studenten, die in einer gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert sind, ruht die Versicherungspflicht während dieser Zeit. Die Studentenversicherung tritt somit erst im Anschluss daran ein.

Wird die Familienversicherung über ein privates Versicherungsunternehmen abgedeckt, muss der Student sich zu Beginn seines Studiums entscheiden, ob er sich von der Versicherungspflicht befreien lässt, oder sich als Student gesetzlich versichert.

Ende der Versicherungspflicht

Mit Abschluss des Studiums endet auch die Versicherungspflicht. Die Versicherung besteht noch bis zum Ende des Semesters, für das sich der Student zuletzt eingeschrieben hat, weiter. Studenten, die zuvor das 14. Fachsemester oder das 30. Lebensjahr erreichen, scheiden mit Ablauf des entsprechenden Semesters ebenfalls aus der Studentenversicherung aus. Eine Verlängerung der Studentenversicherung, insbesondere über das 30. Lebensjahr hinaus,ist nur möglich, wenn bestimmte persönliche Voraussetzungen vorliegen.

Hierzu zählen unter anderen:

  • geleisteter Grundwehr- / Zivil- bzw. Freiwilligendienst
  • Geburt eines Kindes und die anschließende Betreuung
  • Abitur über den Zweiten Bildungsweg
  • Krankheit
  • Behinderung.

Den Einzelfall hat hier die entsprechende Krankenkasse zu prüfen.

Wer aus der Studentenversicherung ausscheidet, kann sich zu einem etwas höheren Beitrag freiwillig weiterversichern

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Grundlage für die Berechnung des günstigen Studentenbeitrages ist der BAföG-Bedarfssatz.

Der Beitrag bei der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse beträgt ab 1. Januar 2017 monatlich:

  • in der Krankenversicherung 72,17 Euro (beinhaltet bereits den kassenindividuellen Zusatzbeitrag),
  • in der Pflegeversicherung 16,55 Euro nur bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres oder bei Nachweis der Elterneigenschaft, sonst 18,17 Euro ab 23 Jahren. Dieser Beitrag ist bundesweit für Studenten gleich.

Monatlicher Gesamtbeitrag: 88,72 Euro oder 90,34 Euro (mit Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung)

Semesterbeitrag: 532,32 Euro oder 542,04 Euro (mit Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung)

Stand: 01.01.2017

 

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Viele Studenten nehmen zur Finanzierung ihres Studiums Nebenjobs an. Diese können sich unter gewissen Umständen auch auf die Krankenversicherung auswirken.

Maßgeblich für die Beurteilung einer Nebentätigkeit ist die Frage, ob das Studium weiterhin im Vordergrund steht. Dies ist grundsätzlich der Fall, wenn Studenten für Nebenjobs insgesamt nicht mehr als 20 Stunden in der Woche aufwenden. Ein Nebenjob mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden während der Vorlesungszeit muss von vornherein auf nicht mehr als 2 Monate befristet sein damit die Studenteneigenschaft erhalten bleibt. Andernfalls unterliegt die Beschäftigung der Versicherungspflicht und es sind Beiträge zu allen Zweigen der Sozialversicherung zu zahlen. Die Versicherungspflicht auf Grund einer Beschäftigung ist vorrangig gegenüber der studentischen Krankenversicherung und der Familienversicherung.

In der vorlesungsfreien Zeit (Semesterferien) kann die Arbeitszeit die 20-Stunden-Grenze überschreiten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass innerhalb eines Jahres insgesamt nicht mehr als 26 Wochen (182 Kalendertage) Beschäftigungen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden ausgeübt werden. Hierbei werden auch die befristeten Beschäftigungen mit mehr als 20 Stunden in der Woche während der Vorlesungszeit angerechnet.

In der Prüfungsordnung vorgeschriebene Zwischenpraktika werden nicht als Beschäftigung eingestuft, selbst wenn sie gegen Entgelt ausgeübt werden. Sie werden bei der Zusammenrechung von Beschäftigungen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden nicht berücksichtigt.

Grundsätzlich spielt die Höhe des Einkommens bei der Beurteilung eines Nebenjobs keine Rolle. Jedoch sind bei Beschäftigungen Beiträge zur Rentenversicherung zu zahlen. Eine Befreiung hiervon ist auf Antrag möglich, soweit das Einkommen 450 Euro monatlich nicht übersteigt. Auch hier werden grundsätzlich mehrere Beschäftigungen zusammengerechnet.

Familienversicherte Studenten sollten beachten, dass sie bei Überschreiten der Einkommensgrenzen für die Familienversicherung nicht länger kostenfrei familienversichert sein können und eine studentische Krankenversicherung abschließen müssen.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Wer als Student aus der Studentenversicherung ausscheidet, ist, soweit keine anderweitige Absicherung im Krankheitsfall nachgewiesen wird grundsätzlich im Anschluss freiwillig versichert.

Alle gesetzlichen Krankenkassen bieten einen studentenfreundlichen Übergangstarif an. Dieser gilt bis zu der das Studium abschließenden Prüfung, längstens jedoch für maximal sechs Monate im Anschluss an die Studentenversicherung.

Der Beitrag bei der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse setzt sich folgendermaßen zusammen:
  • Krankenversicherung: 107,67 Euro
  • Pflegeversicherung: 22,76 Euro oder 25,18 Euro (mit Kinderlosenzuschlag) ab Vollendung des 23. Lebensjahres


Gesamt: 130,43 Euro oder 132,85 Euro
(bis Vollendung des 23. Lebensjahres oder Nachweis der Elterneigenschaft = kleinerer Pflegeversicherungsbeitrag).

Bitte beachten Sie:
Diese Beiträge gelten bei einem Bruttoeinkommen bis 968,33 Euro, ansonsten werden höhere Beiträge fällig.

(Stand: 01.01.2016)

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Bei Erstimmatrikulation, Rückmeldung oder Studienwechsel ist der Hochschule bzw. Fachhochschule der Nachweis einer Versicherung vorzulegen. Die Bescheinigung kann man von seiner entsprechenden Krankenkasse anfordern. Die Krankenkassen haben hierfür in Zusammenarbeit mit den Hochschulen geeignete Formulare entwickelt. Daher ist es wichtig, bei der Anforderung den Verwendungszweck zu nennen.

Studenten, die privat versichert sind, müssen sich jedoch an eine gesetzliche Krankenkasse wenden. Nachweise von privaten Versicherern werden nicht anerkannt! Die gesetzliche Krankenkasse informiert dann auch über die erforderliche Befreiung von der Versicherungspflicht und deren Konsequenzen. Verbleibt es bei der privaten Versicherung, stellt die Krankenkasse einmalig eine Dauerbescheinigung aus. Diese hat für die gesamte Studienzeit Gültigkeit und braucht bei der Hochschule nur vorgelegt zu werden.

Grundsätzlich genügt es, lediglich zu Beginn seines Studiums eine entsprechende Versicherungsbescheinigung abzugeben. Die Immatrikulation oder spätere Exmatrikulation wird dann automatisch von der Uni an die jeweilige Krankenkasse gemeldet. Umgekehrt meldet die Krankenkasse relevante Veränderungen im Versicherungsverlauf an die Uni. Bei Wechsel der Hochschule, des Studienfaches oder der Krankenkasse kann also eine neue Versicherungsbescheinigung erforderlich werden.

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Studenten sind grundsätzlich versicherungspflichtig. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, die diese Versicherungspflicht ausschließen.

Hierzu gehören u. a. Beamte, wenn sie nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge und auf Beihilfe haben.

Darüber hinaus sind

  • Studenten, die das 30. Lebensjahr bzw. das 14. Fachsemester vollendet haben
  • Studenten, die aufgrund einer Beschäftigung oder des Bezuges einer Waisenrente bereits vorrangig krankenversichert sind, sowie
  • Selbstständige

nicht versicherungspflichtig.

Zur Immatrikulation benötigt allerdings auch dieser Personenkreis eine Versicherungsbescheinigung. Für die Ausstellung dieses Nachweises ist die gesetzliche Krankenkasse zuständig, bei der zuletzt eine Mitgliedschaft bestand. Ansonsten kann man sich an jede andere gesetzliche Krankenkasse wenden.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt.

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Für Studierende gilt die gesetzliche Unfallversicherung gegen Unfälle während der Aus- und Fortbildung an Fachhochschulen und Hochschulen nach § 2 SGB VII. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf alle Tätigkeiten, die ursächlich mit dem Besuch einer Hochschule in Zusammenhang stehen. Sie gilt für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen jeder Art (einschließlich Pausen), Bibliotheksbenutzung, Exkursionen, Reisen, Besichtigungen, alle Tätigkeiten der Selbstverwaltung (z. B. StuPa, Konzil, Referatsarbeit usw.), Verwahrung, Instandhaltung und Erneuerung von Arbeitsgeräten. Die An- und Abreisewege für entsprechende Tätigkeiten fallen ebenfalls unter den Versicherungsschutz, ebenso Wege zum ersten Termin eines Monats bei Eurem Geldinstitut. Natürlich seid Ihr auch auf allen Wegen zu und von einer ärztlichen Behandlung versichert - vorausgesetzt, dem Arztbesuch liegt ein Unfall oder eine Krankheit zu Grunde, deren Ursache eine versicherte Tätigkeit ist. Derartige Unfälle müssen von betroffenen Studierenden sofort im Sekretariat ihres Instituts gemeldet werden. Nur eine rechtzeitige Meldung garantiert schnelle Leistungen.

Für alle anderen Fälle sollte man eine private Unfallversicherung abschließen, die meist nicht so teuer ist und im Falle von Invalidität eintritt. Die meisten von Euch sind wahrscheinlich schon von ihren Eltern unfallversichert worden.

Diese Informationen wurden - außerhalb der redaktionellen Verantwortung des studierendenWERKs BERLIN, zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Absolut unerlässlich ist eine Haftpflichtversicherung. Wer bei den Eltern wohnt, ist meist noch mit ihnen versichert. Alle anderen aber müssen sich selbst darum kümmern, dass sie im Haftungsfall nicht zur Kasse gebeten werden.

Wer eine eigene Wohnung hat, dem sei auch eine Hausratversicherung empfohlen. Egal, wie wenig wertvoll die Möbel auch sein mögen: Wenn ein Wasserschaden den Computer oder die Stereoanlage in ihrer Funktion zumindest einschränkt, kann es bitter werden. Und Rohrbrüche gibt es noch oft genug.

Da das Risiko eines Fahrraddiebstahls immer größer wird, versichern die einschlägigen Anbieter oft Fahrräder nicht mehr innerhalb der Hausratversicherung. Wem also sein teurer Drahtesel was wert ist und wer sein Fahrrad nicht überall im Panzerschrank parken kann, sollte über eine Fahrradversicherung nachdenken.

Wer in den Semesterferien Weltreisen unternimmt, dem kann eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport nützlich sein, vielleicht auch noch eine Reisegepäckversicherung.

Für Studierende, die neben dem Studium arbeiten, gestaltet sich die Frage nach der Sozialversicherung mittlerweile recht kompliziert. Nähere Informationen, ob Ihr Beiträge leisten müsst, und wenn ja, wieviel, erfahrt Ihr im Bereich hier.

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