23.04.2026
16:00
Mehr Veranstaltungen für internationale Studierende findest du hier.
Unsere Grundprinzipien und Verhaltensregeln:
Wer während der Teilnahme an einem unserer Angebote Diskriminierung gegen sich oder andere erlebt, kann sich jederzeit an die Angebotsleitung oder das Centre For Student Refugees im studierendenWERK BERLIN wenden (StudentRefugees@stw.berlin). Wir nehmen alle Beschwerden ernst und suchen gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen.
Anmeldung
Die Anmeldung für die Gruppenangebote ist circa drei Wochen vor dem jeweiligen Termin möglich. Der Anmeldezeitraum endet in der Regel jeweils einen Tag vor der Veranstaltung.
Die Anmeldung erfolgt über ein Eveeno-Formular, das in dem jeweiligen Angebot auf der Webseite des studierendenWERKs BERLIN (www.stw.berlin/veranstaltungen) verlinkt wird.
Die Plätze werden nach dem Eingangsdatum der Anmeldungen vergeben.
Die Anmeldung ist nur für einzelne Personen möglich.
Die Anmeldung ist personengebunden und nicht übertragbar.
Wenn mehr Anmeldungen eingehen, als es zur Verfügung stehende Plätze gibt, wird eine Warteliste geführt. In diesem Fall wird der Studierende benachrichtigt, wenn ein Platz für ihn frei wird.
Abmeldung
Bei Nicht-Teilnahme trotz Anmeldung bitten wir frühestmöglich um eine Absage.
Dazu genügt eine kurze Antwort auf die Anmeldebestätigung.
Gebührenpflichtige Aktionen:
Teilnehmende können die Teilnahme bis zu 3 Werktage (Mo. - Fr.) vor Beginn der Aktion schriftlich an StudentRefugees@stw.berlin absagen.
In diesem Fall wird die Schutzgebühr in voller Höhe erstattet.
Nach Ablauf der oben genannten Frist ist eine Erstattung ausgeschlossen.
Bei Nichterscheinen oder Abbrechen der Teilnahme nach Beginn der Aktion besteht kein Anspruch auf die Erstattung der Teilnahmegebühr.
Teilnahmekosten
Unsere Online-Angebote sind in der Regel kostenlos. Für die meisten Präsenzveranstaltungen erheben wir eine Schutzgebühr, die nicht dazu dient die Kosten zu decken, sondern die Verbindlichkeit für die Teilnahme an dem jeweiligen Angebot zu erhöhen. Diese soll jedoch niemanden von unserem Angebot ausschließen. Wenn es für dich schwierig ist, den Betrag für die Schutzgebühr aufzubringen, schreibe uns bitte eine E-Mail an StudentRefugees@stw.berlin. Wir werden dann eine Lösung finden.
Gebührenpflichtige Trainings werden auf der Website explizit als solche gekennzeichnet. Die Entrichtung der Teilnahmegebühr erfolgt über die bei der Anmeldung gewählte Zahlungsart an den Vertragspartner Eveeno.
Feedback
Nach jedem Angebot erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Feedback zu geben. Darüber hinaus ist unser Organisationsteam per E-Mail zu erreichen: StudentRefugees@stw.berlin.
Unser Verhaltenskodex - im Detail findet sich das komplette Konzept unten:
Diese Regeln gelten für alle Anwesenden bei Veranstaltungen aller Art:
1. Einleitung
Das Awareness Konzept des Bereiches Kultur, Internationales, Kompetenzen und Centre for Student Refugees des studierendenWERKs Berlin ist eine Ergänzung zu den allgemeinen Teilnahmebedingungen. Es hat das Ziel, „Safer Spaces“ für alle Teilnehmer*innen zu schaffen, in denen Diversität und Kreativität gefördert werden können. Dabei liegt der Fokus auf der Prävention von Diskriminierung, Gewalt und Grenzverletzungen sowie der aktiven Vorbeugung von Konflikten.
Das Konzept richtet sich an alle Studierenden, Mitarbeiter*innen des Bereiches Kultur, Internationales, Kompetenzen und Centre for Student Refugees des studierendenWERKs Berlin und Gäste des studierendenWERKs Berlin und bietet einen Rahmen für ein respektvolles und inklusives Miteinander. Es soll dazu beitragen, Konflikte konstruktiv zu lösen, ihre Entstehung frühzeitig zu vermeiden und betroffene Personen bei Bedarf zu unterstützen.
Durch dieses Awareness Konzept möchten wir Veranstaltungen, Trainings, Workshops und weitere Aktivitäten sicher und inklusiv gestalten, sodass sich alle Beteiligten wohlfühlen und unabhängig von ihrem Bildungshintergrund, Einkommen, Geschlecht usw. daran teilhaben können.
2. Grundlagen des Awareness Konzepts
Awareness beschreibt die bewusste Wahrnehmung und Förderung eines sicheren, respektvollen und solidarischen Umfelds („Safer Spaces“), dass Diskriminierung, Gewalt und Grenzverletzung aktiv entgegenwirkt. Dieses Konzept basiert auf einem klaren Werteverständnis: Respekt, Diversität, Empathie und eine diskriminierungsfreie Kommunikation stehen im Vordergrund.
Unsere Awareness-Arbeit basiert auf einem intersektionalen Ansatz. Das bedeutet, dass wir unterschiedliche Formen von Diskriminierung und ihre Überschneidungen – wie Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit oder Ableismus – berücksichtigen. Dadurch ist es unser Ziel, dass v.a. auch marginalisierte Personen in den Veranstaltungen respektiert und geschützt werden.
3. Ziele des Awareness Konzepts
Mit dem Awareness Konzept verfolgen wir folgende Ziele:
Schaffung von „Safer Spaces“, in denen alle Personen mit Respekt behandelt werden, sich sicher fühlen und Vielfalt aktiv gefördert wird. Dabei ist uns bewusst, dass die vollständige Umsetzung dieses Ideals aufgrund von unbewussten Mikro-Aggressionen, Vorurteilen, Missverständnissen sowie individuellen pluralistischen Bedürfnissen und komplexen intersektionalen Marginalisierungen nicht immer möglich ist. Dennoch arbeiten wir aktiv daran, dieses Ziel zu erreichen, und sind offen für Verbesserungen.
Aktive Prävention von Diskriminierung und Gewalt sowie der Förderung eines diskriminierungskritischen Bewusstseins.
Frühzeitige Konfliktprävention, um eine konstruktive und respektvolle Atmosphäre zu ermöglichen.
Unterstützung und Empowerment von betroffenen Personen durch konkrete Anlaufstellen und Maßnahmen.
Förderung von Bewusstsein für Diversität: Entwicklung eines diskriminierungskritischen Verständnisses mit besonderem Fokus auf intersektionale Perspektiven.
4. Herausforderungen und Intersektionalität
Diskriminierung tritt oft in komplexen, überschneidenden Formen auf. Intersektionale Ansätze helfen, diese Dynamiken sichtbar zu machen und gezielt anzusprechen. Das Awareness Konzept adressiert Herausforderungen wie Belästigung aller Art (z.B. diskriminierende Kommentare, physische, sexuelle und psychische Grenzverletzungen sowie andere Formen von Gewalt).
Unser Ziel ist es, physische, sprachliche und psychische Barrieren bestmöglich und zielgerichtet abzubauen, um möglichst allen Menschen eine sichere und barrierearme Teilnahme zu ermöglichen. Dabei erkennen wir an, dass die Verantwortung für das Schaffen von Sicherheit dynamisch ist und stets Raum für Verbesserungen bleibt. Wir arbeiten aktiv daran, Formen der Ausgrenzung zu minimieren, wissend, dass ein vollkommen ausschlussfreier Raum ein Ideal bleibt, dem wir uns kontinuierlich annähern.
5. Unser Verhaltenskodex
Diese Regeln gelten für alle Anwesenden bei Veranstaltungen aller Art:
Wir setzen uns für ein respektvolles Miteinander ein. Jede*r Einzelne wird mit Achtung und Würde behandelt.
Nur „Ja“ bedeutet „Ja“ – die Grenzen anderer werden stets respektiert.
Die Kleidung, Frisur oder weitere äußere Attribute einer Person geben keinen Anlass oder Grund, körperlichen Kontakt zu erwarten oder anzunehmen.
Viele Menschen kämpfen täglich damit, als das Geschlecht gesehen zu werden, das sie sind.
Nur Personen die selbst eine entsprechende Marginalisierung erfahren, können sagen, welche Handlungen und Äußerungen diskriminierend sind. Ihre Erfahrungen und Bedürfnisse werden ernst genommen.
Jegliche Form von psychischer, sexueller oder physischer Gewalt sowie andere Verstöße gegen den Verhaltenskodex sind verboten. Personen, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Wir streben nach Vertraulichkeit, Wachsamkeit, Reflexion und Weiterentwicklung.
Wir arbeiten aktiv an der Optimierung unserer Safer Spaces. Wir wissen, dass nicht jeder Raum für jede Person gleich sicher ist und berücksichtigen die individuellen Erfahrungen und Bedürfnisse durch aktive Bemühungen wie respektvolle Kommunikation, Anti-Diskriminierungsmaßnahmen und Inklusion.
Sicherheit ist ein kontinuierlicher Prozess, und auch mit aktiven Bemühungen sind Diskriminierungen möglich – deshalb bleiben wir stets achtsam, wahren Vertraulichkeit und suchen den engen Austausch mit unseren Mitmenschen.
6. Barrierearmut
Wir setzen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür ein, dass unsere Veranstaltungen möglichst barrierearm gestaltet werden. Geplante Maßnahmen umfassen:
Trotz sorgfältiger Bemühungen können wir nicht in jedem Fall eine vollständige Barrierearmut garantieren. Wir bitten um Verständnis und sind bestrebt, individuelle Lösungen anzubieten, sofern dies machbar ist.
7. Kommunikation des Awareness-Konzepts
Das Konzept wird transparent kommuniziert, um die Teilnehmer*innen vor, während und nach der Veranstaltung zu informieren:
8. Awareness und Unterstützung vor Ort
Unser Personal unterstützt Teilnehmer*innen, die sich unwohl oder bedroht fühlen, und kümmert sich um die Umsetzung ihrer Bedürfnisse, wie beispielsweise Rückzug, Gespräche, frische Luft oder allein sein. Unsere Mitarbeiter*innen kannst du durch lila Schlüssel-Anhänger erkennen.
Es ist uns wichtig, die Maßnahmen, die im Falle von Diskriminierung ergriffen werden, transparent und klar zu kommunizieren. Dazu gehört die sofortige Unterstützung der betroffenen Person, die Sanktionierung von diskriminierendem Verhalten und die Sicherstellung eines respektvollen Umgangs auf der Veranstaltung.
Je nach Bedarf und Art der Veranstaltung steht möglicherweise ein externes Awareness-Team zur Verfügung, das als Anlaufstelle für Fragen und Anliegen zu Diskriminierung, Belästigung, Grenzverletzung oder Gewalt dient. Die Mitglieder des Awareness-Teams sind an den pinken Westen erkennbar.
Ansprechperson für alle Anliegen zu Diskriminierung, Belästigung oder anderen unangenehmen Situationen.
Aktive Präsenz vor und während der Veranstaltung, um ein sicheres Umfeld zu gewährleisten.
Umsetzung von Awareness-Maßnahmen, die im Vorfeld und während der Veranstaltung geplant wurden.
9. Maßnahmen bei Diskriminierungsfällen
Unterstützung der betroffenen Person:
Prävention und Nachbereitung:
10. Anlaufstellen für Betroffene
Betroffene von Diskriminierung, Grenzverletzung oder Gewalt erhalten Unterstützung durch:
11. Fehlerkultur
Ein konstruktiver Umgang mit Fehlern ist entscheidend, um das Awareness Konzept kontinuierlich zu verbessern. Dabei legen wir Wert auf Transparenz, Verantwortung und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung. Folgende Prinzipien bilden die Grundlage unserer Fehlerkultur:
12. Evaluierung und Weiterentwicklung
Das Awareness Konzept wird regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt, um sicherzustellen, dass es die gewünschten Ziele erreicht. Dies erfolgt durch:
13. Externe Anlaufstellenliste
Notdienste www.Berlin.de/polizei/service/notruf/notdienste
110
112
310 03 1
4664-4664
890 04-333
192 40
Täglich 2-3 Stunden zu unterschiedlichen Zeiten
214 27 71
197 27
390 63 - 00
24 Std. täglich
0800-111 01 11 oder 0800-111 02 22
Englisch 18-24 Uhr täglich
440 10 60 7
Russisch 24 Std. täglich
440 10 60 6
24 Std. täglich
192 37 oder 01805313031
1 92 95
8856400
611 03 00
216 88 88
Zufluchtswohnung Paula Panke e.V.
Di 16-18 Uhr, Mi 16-18 Uhr, Fr 10-12 Uhr
485 47 02
Zufluchtswohnung Hestia e.V
Di 10-12 Uhr, Mi 14-16 Uhr, Do 10-12 Uhr
440 6058
615 42 43
Montag: 10.00 – 12.00 Uhr
Dienstag: 15.00 – 17.00 Uhr
Mittwoch: 19.00 – 21.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 – 12.00 Uhr
Freitag: 19.00 – 21.00 Uhr
Samstag: 17.00 – 19.00 Uhr
Sonntag: 17.00 – 19.00 Uhr
Mo 10-12 Uhr
615 75 96
Fr. Köhler, Stalking-Beratung
4224276
Schoko-Fabrik, Naunynstr 72,10997 Berlin
Mo. - Do. 10-14 Uhr
6152999
Wohnheim "FrauenbeDacht"
274 96 297
Mo - Fr 14-17 Uhr
22502215
Täglich 17-19 Uhr
216 33 36
Mo, Mi, Fr 14 -17 h , Di 10-16 Uhr, Do 15 -18 h
215 20 00
233 690 70
Mo. – Fr. 10-13 Uhr, Di. & Do. 15-18 Uhr
3952867
Beratung MO-DO 09-14, FR 08-13 Uhr, MO-FR 08-13Uhr
29 66 85 36
29 66 85 37
61 00 61
61 00 62
61 00 63
61 00 66
Krisenberatung und Krisenintervention, telefonisch oder persönlich ohne Voranmeldung, mehrsprachig. In dringenden Fällen Hausbesuch, Arzt /Ärztin in Rufbereitschaft. Alle Standorte täglich 16 - 24.00 Uhr geöffnet. Erreichbarkeit rund-um-die-Uhr durch überregionale Bereitschaft. Mo - Fr 8 - 16.00 Uhr nur telefonische Information und Weitervermittlung.
www.berliner-krisendienst.de
Beratung, Hilfevermittlung, Krisenintervention, gegebenenfalls auch aufsuchend, d.h. bei Hausbesuchen oder im sozialen Umfeld.
Montag bis Freitag: 8 - 16.00 Uhr
115
(Die Vermittlung erfolgt zu dem Dienst in dem jeweils zuständigen Bezirk)
www.berlin.de/lb/psychiatrie/krisenhilfe
Beratung und Hilfevermittlung in Krisensituationen, ärztliche, psychologische und sozialpädagogische Untersuchung.
Mo bis Do: 9 - 15.00, Fr: 9 - 13.00 Uhr
115
(Die Vermittlung erfolgt zu dem Dienst in dem jeweils zuständigen Bezirk)
www.berlin.de/lb/psychiatrie/krisenhilfe
24-Stunden-Notruf für die Seele, Anonym, Kompetent.
Bei psychosozialen Krisen und Suizidgefahr.
0800-111 0 222
www.telefonseelsorge-berlin-brandenburg.de
0800-111 0 111
www.telefonseelsorge-berlin.de
Russischsprachige TelefonSeelsorge 24 Std.-Dienst, Anonym, Kompetent.
440 308 454
Chat Doweria
Dienstag u. Donnerstag: 20-22.00 Uhr
www.doweria-chat.de
8-24.00 Uhr, Anonym und vertraulich.
443 509 821
Ein Notruf für die Seele – Ein Gespräch kann Welten öffnen.
www.mutes.de
Wenn Du allein nicht mehr weiter weißt.
Rat und Hilfe – anonym und vertraulich.
Mo-Sa: 14 - 20.00 Uhr
0800-111 0 333
www.nummergegenkummer.de
Beratung für Kinder, Jugendliche u. Eltern bei psychischen Krisen, Suizidgefährdung.
Montag bis Freitag: 9- 18.00 Uhr
87 30 111
www.neuhland.de
Bei häuslicher Gewalt – Hilfe für Frauen und ihre Kinder.
Jeden Tag von 9-24.00 Uhr
611 03 00
www.big-hotline.de
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